Abstrich negativ - was nun?

Diskutiere Abstrich negativ - was nun? im Erkältungskrankheiten Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, bei meinem Katerchen hat der TA letzte Woche endlich den gewünschten Abstrich gemacht und heute habe ich das Ergebnis bekommen. NEGATIV...

Pelzi

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Hallo,

bei meinem Katerchen hat der TA letzte Woche endlich den gewünschten Abstrich gemacht und heute habe ich das Ergebnis bekommen. NEGATIV. Es wurde kein Herpes-Virus, keine Chlamydien ... gefunden.

Der TA hat mir wegen dem noch
immer bestehenden Schnupfen für alle drei Katzen (es niesen alle drei immer wieder, Ursel wurde letzte Woche nochmal mit AB behandelt, da es sich bei ihr angehört hat, als ob die "Nase zu wäre") eine Interferonbehandlung vorgeschlagen, falls die Katzen nicht mit immunsystemstärkenden Mitteln alleine klar kommen. Allerdings würde die Behandlung wohl mindestens 80 Euro pro Katze kosten und ich glaube auch gelesen zu haben, daß die Nebenwirkungen nicht ganz ohne sind.

Was soll ich also tun? Abwarten, ob die Katzen alleine damit klarkommen? Doch noch einen fähigen THP aufsuchen oder selber versuchen das Immunsystem zu stärken?

Bin momentan wirklich ratlos.

Vielleicht habt Ihr ja eine Idee für mich.

LG
 
03.09.2007
#1

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Gast

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pünktchen

pünktchen

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Hallo,

wurde auch auf Calici getestet?

Diese eigenartigen, hartnäckigen Katzenschnupfengeschichten nehmen scheinbar immer mehr zu.

Zwei unserer Jungs haben damit auch die größten Probleme; die übliche tierärztliche Behandlung hat nicht wirklich geholfen.
Nun haben wir eine THP eingeschaltet. Die Jungs werden seit ca. 6 Wochen behandelt und endlich macht ihnen das Fressen wieder Spass, es geht ihnen schon viel besser.

Wenn du mehr wissen möchtest, schau mal hier rein:
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=102496&page=3&highlight=eigennosode post 26

Gute Besserung!
 
hexefrech

hexefrech

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Hallo Conny,

welche Symptome haben sie denn außer niesen ? Schau mal hier <klick> da werden Symptome vom mutierten Calicivirus beschrieben.
 

Whoopie

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Hallo Conny,

ich habe bisher bei zwei Schnupfenkatern eine Interferonbehandlung gemacht, bis auf jede Menge irrwitzig hohe Tierarztrechnungen hat es nichts, aber wirklich nichts gebracht.

Danach habe ich den Tierarzt gewechselt (nicht deswegen) und unsere neue, naturheilkundlich orientierte, Tierärztin meinte, daß sie in ihrer Praxis noch keine Therapieerfolge unter Interferontherapie gesehen hat und zwar in keinem einzigen Fall und daß sie nicht mehr bereit ist, den Leuten etwas so Teures aufzuschwätzen, nur weil es von den Pharmafirmen so forciert wird.
Den einzigen Erfolg, in diesem Fall ist ein ganz schlimmer Katzenschnupfen wirklich ganz ausgeheilt, habe ich mit einer homöopathischen Therapie erzielt, die von unserer Tierärztin ganz individuell zusammengestellt wurde.

Liebe Grüße
Anja
 

Nickl

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Kleintierpraxis: Bei chronischem Katzenschnupfen auch an einen Pilzbefall denken



München (aho) – Spricht eine an Nasenausfluss leidende Katze über
längere Zeit nicht auf Antibiotika an, so sollten Tierarzt und
Besitzer auch an eine Pilzinfektion der Nasenhöhlen denken. Zu diesem
Thema berichteten kürzlich Veterinärmediziner der Universität München
in der Fachzeitschrift „Tierärztliche Praxis“. Ihnen war eine
einjährige, weiblich-kastrierte Katze mit den Symptomen Niesen,
Augen- und Nasenausfluss und Konjunktivitis zur Diagnosestellung und
Behandlung vorgestellt worden. Eine mehrwöchige Therapie mit
Antibiose und symptomatischen Maßnahmen ergab keine Besserung der
respiratorischen Symptome. Die durchgeführten Untersuchungen
umfassten Röntgen, Computertomographie, Rhinoskopie,
histopathologische und mykologische Untersuchung. Mit dem Endoskop
konnten Ansammlungen von weißlich grauen Massen im Nasenrachen
(Nasopharynx) des Patienten nachgewiesen werden, die als Pilz der Art
„Aspergillus fumigatus“ identifiziert wurden. Die Pilzbeläge wurden
mit dem Endoskop entfernt. Danach wurde eine systemische Behandlung
mit Itraconazol begonnen und eine einmalige Spülung der Nasenhöhle
mit 1%iger Clotrimazollösung in Narkose vorgenommen. Diese Maßnahmen
führten zur vollständigen Heilung des Patienten.


B. Schulz, St. Unterer, A. Hartmann, Ch. Werckenthin, A. Brühschwein,
K. Hartmann
Diagnostik und Therapie der nasalen Aspergillose bei einer Katze –
Fallbeschreibung und Literaturübersicht
Tierärztliche Praxis Kleintiere 2007 35 4: 281-286.

Quelle:http://www.animal-health-online.de/


lg
Silvia
 

Pelzi

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Danke für Eure Antworten. Leider weiß ich nun bald gar nicht mehr, was ich noch tun soll. Was mir persönlich am liebsten wäre ist ein sehr guter THP, der die drei individuell behandelt. Leider gibt es einen solchen bei uns nicht, zumindest keinen guten.

Auf eigene Faust zu behandeln ist mir zu riskant, außerdem habe ich diesbezüglich zu wenig Erfahrung. Ich kann also von meiner Seite momentan nur versuchen jeglichen Streß für die Katzen zu vermeiden bzw. versuchen das Immunsystem entsprechend zu stärken, wobei auch da so viele Möglichkeiten bestehen, daß ich wieder dementsprechend ratlos da stehe. Ich dachte evtl. Colostrum-Produkte (Sandras Tieroase o.ä.).

Eine Interferonbehandlung kommt für mich derzeit nicht in Frage, einmal aufgrund der sehr unsicheren Aussage sowohl von TA-Seite als auch hier im Forum als auch wegen der hohen Kosten.
 
pünktchen

pünktchen

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Hallo Conny,

eine nicht einfache Situation und immer die Frage: wie mache ich es richtig für meine Fellnasen?

Ein intaktes, starkes Immunsystem ist extrem wichtig. Wir haben ja auch versucht, das Immunsystem aufzubauen. Unsere THP erklärte mir dann, dass das beste Immunsystem nichts ausrichten kann wenn es bzw. der Körper die Erkrankung nicht als solche erkennen würde. Eine ähnliche Aussage habe ich auch schonmal von einem Zahn-TA gehört.

Du brauchst auf jeden Fall eine Diagnose, du mußt wissen, gegen welchen "Feind" ihr kämpft.

Wenn du genaueres über die homöopathische Behandlung unserer Kater wissen möchtest schreib ich es dir gern per pn ::w
 
Barbarossa

Barbarossa

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Schade, dass die Thread-Titel oft so wenig Aussagekraft haben. Hätte ich deinen hier geposteten Artikel rechtzeitig entdeckt, hätte meinem Moritz schon vor 4,5 Jahren geholfen werden können.

Dass die beschriebene Katze vom Aspergillus geheilt wurde, stimmt mich optimistisch. Am letzten Montag hat Moritz nämlich seine 60 tägige, ununterbrochene Itraconazol-Einnahme beendet und ich beobachte ihn seither.
 
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