Extremzuchten bei Haustieren – Schönheit um jeden Preis?

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Ziggie

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Daher ist es für mich der geeignete Weg, wenn ich mich diesbezüglich an der Gesetzgebung orientiere, zum Beispiel dieses häufig zitierte Gutachten zum Tierschutzparagraphen. Macht jedenfalls mehr Sinn als mich da nach meinem Geschmack zu richten.

Liebe Grüße
Andrea
Bei allen menschlichen Tätigkeiten gibt es wahrscheinlich einen Graubereich vom Zweckmäßigen zum Unvollkommenen und vom ethisch sauberen zum ethisch verwerflichen. Auch der Geschmack von Menschen muss nicht immer alleiniges Entscheidungskriterium sein, kann aber als Indiz dienen.

Wenn eine Katze noch nach "Katze" aussieht, ist das schon mal ein signifikantes Kriterium. Sagt nicht alles. o.k. Aber es langt, um auf der sicheren Seite zu sein.
 

raggie

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Aber ich bezweifle, dass eine richtige Sphynx in Freiheit überleben würde. Schon weiße Katzen bekommen recht häufig Hautkrebs an den Ohren - ich möchte nicht wissen, welche Hautkrankheiten sich bei so einer armen Kreatur ganz ohne Fell einstellen würden.

....nur um der Korrektheit Willen, nicht um hier irgendeine Meinung zu vertreten oder irgendwas zu verteidigen: Weiße Fellfarbe geht mit einer hellen Haut einher, was z.B. auch Nase und Ohren betrifft. Nacktkatzen können aber jegliche Farbschattierung der Haut haben, auch z.B. komplett grau oder schwarz. Eine weiße Katze ist daher mehr hautkrebsgefährdet als eine dunkle Nacktkatze, da sich ihre Haut gegen die Sonne durch mangelnde Melaninproduktion nicht wappnen kann.

LG,

betty
 

Xari

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Mein Gedanke. Es gibt Haustiere und es gibt Wildtiere. Verwilderte Haustiere will niemand, darum finde ich den Satz "die würden in der Natur nicht überleben" auch so doof. Das sollten sie ehrlich gesagt auch gar nicht! Es gibt jetzt schon Haustier-Wildtier Bastarde in der Natur und was verwilderte Haustiere in Australien anstellen ist auch der Wahnsinn! Die gehören einfach nicht in die Wildnis. Genau so bescheuert ist es sich einen Tiger ins Haus zu holen. Dafür hat man Jahrhunderte lang Haustiere gezüchtet. Um sie zahm zu bekommen. Und wegen dem wie weit soll man ein Tier vom der Wildform her weg züchten. Nun, da gehen die Meinungen auseinander. Ich denke dort wo körperliches Leiden verbunden mit Schmerzen anfängt. Da sieht jeder für sich seine Grenze wo anders. Und auch bei den verschiedenen Tierarten sieht man es immer wieder anders. So schimpfen die einen über zu plattnasige Hunde aber trinken mit Genuss die Milch der Kühe, die sich täglich aufs viel zu grosse Euter stehen. Das ist ein Fass ohne Boden. Man wird es kaum allen recht machen können.
 
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