Schwer krank durch Impfung

  • Ersteller des Themas Cutita
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Cutita

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Hilfe!!!!! Wer kennt das Problem?
Unser wunderschönes Birmamädchen Caipirinha ist im März 2006 geboren. Ein paar Tage nach der 1. Impfung hat sie angefangen, mit einem Hinterbein zu rümpeln. Der TA hat ihr damals Schmerzmittel für 10 Tage gegeben und dann war es wieder
OK. Nach der 2. Impfung ging es ihr aber wieder schlecht. Sie hatte Schwierigkeiten zu laufen, hat nichts gefressen, ihr Fell war nicht mehr schön. Der TA hat nun festgestellt, dass sie eine immunologische Reaktion auf die Impfungen gemacht hat und dass sie nun mit einer Immunologischen Meningitis oder Enzephalitis reagiert hat. Kortison hat bei ihr nicht geholfen. Der TA hat es mit Homöopathie versucht. Es ging ihr eine Zeit lang besser, sie konnte wieder Treppen laufen und gehen. Jetzt geht es ihr wieder schlechter, sie kann kaum noch laufen, die ganze "Hinterachse" ist fast wie gelähmt.
Sie ist aber trotztdem so anhänglich und schnurrt innert 10 Sekunden wenn ich sie in den Armen nehme. Ich bringe es nicht fertig, sie einzuschläfern. Wer hat ähnliche Erfahrungen mit Impfschäden bei Jungkatzen, wie sind die Aussichten?:cry:
 

petzi

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hi,
such bitte zumindest einen weiteren ta auf, die erklärungen deines jetzigen tas sind nicht so richtig nachvollziehbar. wende dich im zweifelsfall an eine uniklinik.
sollte tatsächlich ein impfschaden vorliegen, so müßte der ta eine entsprechende meldung erstatten.
lg peter
edit: und nimm den impfpass mit, damit man ersehen kann, welche impfstoffe mit welchen zusatzstoffen verwendet wurden, sollte eine reaktion auf eine dieser zusatzstoffe vorliegen.
schreib auch mal hier rein, welche impfstoffe verwendet wurden, da kann man im net mal nachsehen.
 
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Cutita

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Impfschaden

Hallo Petzi,

leider hat der TA nichts falsch gemacht, es ist eine Reaktion, die ganz wenige Tiere (auch Hunde) durchmachen können. Ich habe schon viel darüber recherchiert und es ist leider so, es wird natürlich gern verschwiegen. Katzen kriegen auch gerne Krebs an der Einstichstelle. Deswegen werden neulich Katzen in Amerika am Schwanz oder an den Beinen geimpft, damit man im Krebsfall amputieren kann und die Katze nicht stirbt. Brutal, nicht? Das hat sie zum Glück alles nicht, aber bevor ich mich mit Impfschäden befasst habe, wusste ich es auch nicht. Es ist einfach hart, dass gerade unser Katzenmädchen davon betroffen ist... Danke trotztdem!:cry:
 
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sabine.wer

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hallo,

es tut mir ganz leid, was Deinem Katzenmädchen da passiert ist..... ich muss ehrlich gestehen, davon hatte ich vorher auch noch nie gehört...

alles Liebe für die Kleine
Sabine
 

Tiggerine

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Ich hatte auch schwere Probleme mit meiner Miez.
Ist jetzt aber schon ein paar Tage her.
Ob es genau das selbe war, wie bei euch kann ich nicht sagen.

Lähmungen hat sie jedenfalls nicht bekommen.
Aber Magenprobleme (sind noch immer vorhanden), häufiges übergeben, kleinere Krämpfe usw.

Ich hab danach auch sehr viel über Impfungen gelesen und hab für mich entschieden das diese für mich nicht mehr in Frage kommen.
Die Ansteckungsgefahr (bei meiner Katze im Einzelfall betrachtet) ist mir zu niedrig gegenüber den Nebenwirkungen.
Was jedoch nicht auf alle Katzen zu reflektieren ist (!!!)

Hast du das Gefühl das sie ständig Schmerzen hat ?
Wie lange dauern die "schlechte Phasen" ?
Und warum denkst du so schnell über´s Einschläfern nach ? Welchen Anlass hast du dazu ?
Ich würde vielleicht auch eine Zweitmeinung vorschlagen.
 

Cutita

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Impfungen

:cry: Danke für das Mitgefühl!!!

Ich denke manchmal über's Einschläfern nach, weil ihr mit der Schulmedizin nicht mehr geholfen werden kann und mit der Homöopathie es lange bergauf ging aber jetzt wieder bergab. Sie kann nicht mehr wie 4 oder 5 kleine Schritte machen. Ich trage sie nachts zu mir ins Bett, dann morgens wieder ins Wohnzimmer, ich lege sie ins Katzenklo, damit sie ihr Geschäft erledigen kann. Wenn ich etwas länger brauche, um sie vom Klo wieder abzuholen, rollt sie sich dort ein und schläft bis ich komme (im Katzenstreu!!). Wenn man sie hebt, tut es ihr weh. Ich muss sie so nehmen, wie die Katzenmamas das auch machen, hinten am Nacken. Wie gesagt, es ging ihr schon viel besser, aber jetzt hat sie seit ca. 1 Woche wieder ein Rückfall. Ich erwarte ja nicht, dass sie wieder durchs Haus rennt und auf den Sofa springt, wie als jungs Kätzchen vor den Impfungen, einfach dass sie ein ruhiges Leben führen kann. Deswegen frage ich mich, ob jemand auch etwas ähnliches erlebt hat und mir sagen kann, ob das immer so Karrusellmässig auf und ab geht, oder ob sie wirklich keine Chancen mehr hat. Sie ist so anhänglich und wir haben sie alle so lieb...:cry:
 

Tommy2002

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Edit:
Ich war zu langsam im tippen.....
Fragen sind schon beantwortet!
 

petzi

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wo man kater klaut
also ich würde nicht so schnell aufgeben, da gibt es ja (tatsächlich!!) die möglichkeit, das hinterteil der katze mit hilfe von rädern (genaueres findet man im internet) beweglich zu machen.

außerdem würde ich anfangen mit der katze das gehen zu trainieren, und diesbezüglich bei einem andern ta eben nachfragen, oder eben tk oder uni.
lg peter
 

Amaryllis

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Wenn die Katze sich von alleine gar nicht bewegt, ist das mit fast absoluter Sicherkeit kein reines Problem der Hinterbeine. Eine Katze, die "nur" die Hinterbeine nicht bewegen kann, zieht sich auf den Vorderbeinen vorwärts.

Mir ist mal eine relativ ähnliche Krankheitsgeschichte von einem kleinen Britisch Kurzhaarkater untergekommen: Der Kleine hatte die trockene Form von FIP, die sich bei ihm ausschließlich zentralnervös manifestiert hatte. Ist an sowas schon mal gedacht worden?
 

Cutita

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Caipirinha

Hallo zusammen,

ich konnte leider gestern nicht ans Computer. Vielen Dank für die vielen Antworten.
Gestern waren wir beim TA. Er hat ihr Schmerzmittel für 10 Tage gegeben, damit sie sich wieder "traut" zu bewegen und homöopathische Globuli. Heute geht es ihr ein bisschen besser. Sie ist im Bett ein paar Schritte bis zu meinem Kopfkissen gelaufen. Das konnte sie gestern noch nicht!! Ich hoffe, dass es wieder bergauf geht...
Tommy 2002: keine Sorge wegen dem "Mama-trägt-Kätzchen-Griff". Der Tierartzt hat mir gezeigt, wie ich das machen muss. Sonst hat sie starke Schmerzen wenn ich sie nimm und sie verkeilt sich noch mit den Krallen im Pullover. (Ich tue ihr regelmässig Krallen schneiden, aber sie wachsen so schnell)
Amaryllis: Du hast Recht, es ist nicht ein reines Problem der Hinterbeine. Sie hat ja Immun.Meningitis, und das ist ja wie bei den Menschen, die einen steifen Nacken kriegen. Bei Katzen beschränkt sich die Steifheit nicht auf den Nacken, sondern es betrifft die ganze Wirbelsäule, sogar den Schwanz (oder zumindest den Anfang davon). FIP kommt bei ihr nicht in Frage, der TA hat sie auf alles untersucht und ihr Krankheitsbild ist leider typisch für immunoligische Reaktionen auf Impfungen.Danke trotztdem!
Petzi: Das mit den Hinterrädern wäre sicher eine Möglichkeit, ich schaue mich mal ein bisschen im Internet um. Vielleicht belastet sie dadurch weniger die Wirbelsäule... Ich muss am Montag wieder mit ihr zum TA, ich frage ihn mal, was er dazu meint.
Tiggerine: ich würde die Katze weiterhin beobachten. Alarmglocken an wenn sie noch Fieber bekommt!!! Bei Caipirinha hat es dazu am Anfang "Verletzungen" gegeben (vom Sofa falsch gesprungen und schon hinkte sie gewaltig und hatte grosse Schmerzen), die auch schon ein Anzeichen dafür waren. Ich wünsche Deiner Miez auf jeden Fall gute Besserung und hoffe, dass sie nicht das gleiche bekommt wie meine.
Also, liebe Grüsse an Euch alle und vielen Dank für die Antworten!:|
 

Cutita

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Hallo Petzi,

vielen Dank für den link. Ich werde es mir gleich ansehen!
 

punica

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Arme ich habe mitgefühl mit euch!
Eine Bekannt von mir hat ihren 9Jahre alten gesunden Hund auch durch das Impfen verloren.
Es gibt eine sehr interessante seite www.impffreiheit.de ist im Moment down unter http://www.hundefeind.de/forum/viewtopic.php?t=465&view=next&sid=77436a29ee773613716554684829b95d findest du das Merkblatt!

Meine Mäuse haben die letzte Impfung noch erhalten, ob ich ihnen wirklich eine nächste geben lassen werde ist farglich-noch dazu hatte ich selbst früher einen TA der mir von den impfungen abgeraten hat, weil meine damalige Katze eher schwach war.
 

silver11111

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Oh wie schrecklich.........
Ich kann Dir nur von meinem Sohn berichten, er hatte nach Windpocken eine Enzephalitis. Überwiegend war das Kleinhirn betroffen und dadurch konnte er fast nichts mehr machen. Er hatte über seine Hände fast keine Kontrolle, an laufen war nicht mehr zu denken.
Der Zustand hielt fast zwei Wochen an, dann trat langsam eine Besserung ein. Mein Sohn hat ganz viel Krankengymnastik bekommen, bis er alles wieder so beherrschte wie vorher. Er hat diese Krankheit vollkommen überwunden, zurückgeblieben sind ein paar Narben im Hirngewebe. Was er damals allerdings an Infusionen bekommen hat, weiß ich nicht - es war ein Medikament in der Erprobungsphase, da alles andere nicht anschlug.

Ich würde Deiner kleinen Katze doch noch mehr Zeit einräumen, bevor Du eine endgültige Entscheidung triffst. Ich drücke kräftig die Daumen.

Barbara
 

silver11111

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Hallo,
wollte einfach mal fragen, gibt es eine Besserung?

Schreib doch mal.

Gruß Barbara
 

escape

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Vielleicht mal eine kurze Ergänzung, ich denke weitere Erfahrungen helfen immer.
Unser kleiner Jimmy (BKH) 13-14 Wochen alt (wir wissen es nicht ganz genau, da wir ihn als Fundkätzchen aus dem Tierheim hatten, laut Tierheim wäre er schon älter gewesen, war aber noch etwas klein und Laut Tierärzten damals bestimmt 1-2 Wochen jünger) hat vor drei Tagen seine erste Tollwut-Impfung bekommen und wurde auch gleich gechipt, da er ein Freigänger wird und schon ab und wann ein paar Runden ums Haus und in die Nachbarsgärten dreht.
Am Tag der Impfung war noch alles Ok, er ist viel rumgerannt, hat gespielt, gut gefressen, alles bestens. am Tag nach der Impfung war er in der Früh schon etwas schlapp (so gute 22 Stunden nach der Impfung), hat aber noch etwas gefressen und hat meine Frau und mich an der Haustür verabschiedet als wir in die Arbeit sind. Als wir dann Nachmittags nach Hause kamen hat er uns nicht wie üblich laut Miauend und Schmußend an der Tür begrüßt. Als wir ins Wohnzimmer kamen lag er auf der Couch, hat uns angesehen und gemaunzt weil er sich gefreut hat uns zu sehen. Aufgestanden ist er aber nicht.
Als ich ihn dann von der Couch genommen habe hat er geschnurrt, als ich ihn dann jedoch auf den Boden gesetzt habe sind sofort die Hinterbeine weggekippt.
Kam mir schon sehr seltsam vor. Haben Ihm dann was zu Fressen gegeben, wo er mehr schlecht als recht gefuttert hat. Ist danach ganz gekrümmt und wacklig in Richtung Couch zurück und mit Mühe und Not auf die Couch gehüpft. Ist dann eigentlich bis Abends immer schlechter geworden, hat nur geschlafen, konnte sich kaum noch umdrehen, wenn dann nur unter scheinbar großen Schmerzen und Mühe. Heute Morgen habe ich Ihn wieder aufgehoben und versucht hinzustellen, dann ist er umgefallen wie ein nasser Sack.

Sind dann gleich zum Tierarzt. Der hat gemeint dass es ganz selten vorkommt, das Katzen auf die Tollwutimpfung bzw. Impfungen generell stark überreagieren (man muss dazu sagen, dass er alle anderen Impfungen zuvor wie Katzenschnupfen und -seuche Problemlos und ohne Nebenwirkungen weggesteckt hat) und hat ihm jetzt Cortison gespritzt und eine Infusion gegeben.
Er hat jetzt gemeint wir können nur beobachten und ihm immer wieder zu fressen und zu trinken geben (selbst hinlaufen tut er ja nicht mehr) und ab und wann mal aufs Klo setzen. Normalerweise wird das in ein paar Tagen wieder gut.
Es scheint also durchaus so zu sein, dass Impfungen bei Katzen starke Nebenwirkungen zeigen können.

Wir haben Katzen seit ich denken kann, die waren nach ner Impfung auch mal einen Tag etwas faul, aber das ist für mich auch absolut neu und wirklich beängstigend. Man hat ein kerngesundes Kätzchen, geht zum Impfen und zwei Tage später weis man nicht ob der Kleine das ganze überhaupt noch übersteht. :schock:
Werde noch aktualisieren wenn sich an seinem Zustand was ändert.:unsicher:
 

escape

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habe mich übrigens informiert, Tollwutimpfung ist laut EU in Deutschland schon seit Jahren gar nicht mehr notwendig und ist nur noch gefordert wenn die Katze in andere Länder mitgenommen wird.
Scheinbar Impfen die ganzen Tierärzte nur noch, weil man halt Geld damit verdient... Da bekomm ich schon wieder Halsschlagadern wie Baumstämme...:fluchen: Aber im Nachhinein ist man ja immer schlauer...
 
cats2love

cats2love

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Ich habe keine Freigänger. Wir leben aber im angeblich tollwutfreien Deutschland in einem tollwutgefährdeten Bezirk.

Also ich bin mir da nicht so sicher, ob es in der ein oder anderen Region von Deutschland nicht doch für Freigänger empfehlenswert ist.

Ich hoffe Deiner Fellnase geht es trotzdem bald besser. Solche Sorgen braucht man nicht.
 
chilli 1

chilli 1

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...in Auszeit
Die Fuchstollwut ist in D ausgerottet und daher gibt es auch keine Tollwut gefährdeten Bezirke mehr.

Es wurde schlicht weg vergessen, die Schilder zu entfernen.

Lediglich die Fledermaustollwut, die theoretisch auch auf Katzen übertragbar ist, was allerdings noch nie nachgewiesen wurde, gibt es noch.

Deshalb sollte jeder Halter von Freigängern selbst entscheiden, ob oder ob nicht geimpft wird. (Vorhandensein von Fledermäusen, Auslandsaufenthalt)

Meine TÄ hat mich gefragt, ob ich es wünsche.

Leider gibt es bei Jeder Impfung die Möglichkeit von Impfreaktionen,
manchmal ist das Immunsystem der Katze auch nicht 100% fit, zB Stress, kleiner Infekt (kann auch unbemerkt ablaufen).

Neurologische oder Bewegungsstörungen können gerade bei der Tollwutimpfung auftreten, sollten in zwei/drei Tagen aber Geschichte sein.

Gute Besserung dem Bärchen,


Liz


http://www.agtiere.de/haustier-impfungen/impfung-katzen/
 

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