3 sehr scheue katzen, bin mit den nerven am ende

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heavensbow

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Erstmal Hallo
Und hier meine Story.
Habe 5 Jahre in Shanghai China gelebt und als absoluter Tierliebhaber und besonders Katzen haben wir insgesamt 12 Katzen von der Strasse geholt.Leider ist eine unserer liebsten in Shanghai sehr früh verstorben.Traurigster Tag meines lebens. 5 Leben jetzt bei meiner Frau in Deutschland die anderen 6 bei mir in den USA.Dachte nach den 5 Katzen in Deutschland wäre das alles aber 2 wurden mir von jemand anvertraut der einfach keinen Platz für sie hatte und eine kleine von jemand der selbst schon 7 hatte und keine mehr nehmen konnte.Also hatte ich wieder 3. In unserem Compound fütterte ich zusammen mit 2 Damen jeden Tag die Strassenkatzen. Dort gab es soviel Elend.Ist mir schwer an die Psyche gegangen.
3 von den Katzen waren sehr jung und spielten immer zusammen.Als der Winter kam entschied ich mich die 3 aufzunehmen. Der letzte Winter war hart und ich hatte Angst sie würden es nicht überstehen.
Es war schon schwer sie
einzufangen.Aber die beiden Frauen hatten das übernommen.Bin zu weich für sowas.Bei mir zuhause haben sich die 3 erstmal versteckt. Ich hatte sie von meinen 3 andere Katzen isoliert.Alle Katzen sind kastriert und geimpft. Die 3 scheuen haben erstmal von unten das Bett und später das Sofa ausgehölt. Also no chance sie zu sehen.Hatte dann eine Kamera installiert und gesehen das sie immer abends rauskamen zum fressen und um zur toilette zu gehen.
Das ging 4 Monate so, dann habe ich das Sofa und das Bett tiefer gelegt so das sie nicht mehr darunter konnten.Habe ihnen andere Verstecke gebaut damit ich wenigstens mal vorbeihuschen sehen konnte wenn sie zum Futter gingen.
2 der 3 hatten sogar den Mut mal auf mein Bett zu kommen aber natürlich mit Abstand.
Nach 9 Monaten immer noch keine Verbesserung. Habe sie nie gestresst oder gedrängt.
Aber dann musste ich in die USA arbeiten und dafür alle Katzen vorbereiten.3 mal musste ich sie einfangen. Und das war jedesmal der blanke Horror.Nach einer Tortur von über 30 Stunden sind wir dann endlich in unserem neuen Zuhause angekommen. Alle waren wohlbehalten. Dachte naja die neue Umgebung wird Besserung bringen. Wurde auch etwas besser. Sie konnten jetzt wenigsten zusammen mit mir in einem Raum sein aber auf weitem Abstand. Nur eine von ihnen lies mich näher ran aber nie berühren.
Alle meine 6 Katzen hatten Ohrmilben und die 3 zugänglichen wurden 2 mal davon befreit, aber immer wieder von den 3 scheuen angesteckt.
Hier in den USA habe ich jetzt eine Medizin bekommen die aber allen 6 verabreicht werden muss. WIe immer das gleiche Problem, konnte es nur 3 geben. Darum hatte ich mich heute entschieden die 3 Scheuen in einen extra teil des Hauses zu versetzen. Was mir sehr schwer gefallen ist und sehr weh tat.
Aber nach über einem Jahr muss sich was ändern. Es wird immer wieder mal vorkommen das sie zum Artzt müssen und ich kann doch nicht nur die anderen 3 immer behandeln lassen.
Für die heutige Action hatte ich fast 4 stunden gebraucht.Die Katzen taten mir leid aber sie haben genug Platz und alles was sie brauchen.Ich müsste ihnen morgen die Medizin geben damit alle Katzen zeitgleich die Behandlung haben sonst schliesst sich der Kreis immer wieder. Ich bin am Ende und niemand konnte bisher helfen. Ich mag die 3 auch wenn ich keinen Zugang zu ihnen habe.Meine Freunde sagten ich sole sie freilassen. Aber gerade hier ist mir nicht wohl dabei. Hier in Louisiana gibt es alles mögliche an Tieren und ich denke sie haben sich trotz allem and das zuhause gewöhnt.
Am meisten tut mit weh das eine der 3 Abends zu mir aufs bett kam sogar 2 davon um leckerli abzuholen.Die eine hat mir sogar aus der Hand gefressen und an meinem Arm geschnuppert.
Aber leider konnte ich auch ihr keine Medizin geben. Vielleicht habe ich dur die Isolierung die Lage wieder verschlimmert.

Bitte helft mir.

Klaus
 
16.10.2017
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
Julchen94

Julchen94

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Hallo Klaus,
na die drei haben ja ganz schön viel hinter sich.
Scheue Katzen brauchen unendlich viel Zeit bis sie Vertrauen hsben. Das ganze ist extrem schwierig wenn sie viel Platz und tausend Versteckmöglichkeiten haben.
Ich hatte schon etliche scheue Katzen, man ist irgendwann der Verzweifelung nahe.Tierarztbesuche sind nun Mal notwendig, werfen solche Tiere aber sofort aus der Bahn.

Was Du tun kannst ist die drei erstmal in ein Zimmer zu setzen. Rüçkzugsorte sollten vorhanden sein, aber nicht so, dass Du sie nicht mehr sehen kannst. Du kannst zb eine Decke über einen Stuhl hängen, die Du zur Seite machen kannst.

Futter wird nicht einfach hin gestellt sondern von Dir angeboten. Dh Du setzt Dich in den Raum auf den Fussboden ( dann bist Du nicht so gross) und stellst den Teller ein Stück von Dir weg. Wer fressen möchte kann dann kommen. Wer nicht kommt muss dann leider bis zum Abend warten.
Achtung! Nicht komplett hungern lassen, einmal am Tag müssen sie fressen, zur Not den Teller etwas weitet weg schieben.
Du kannst auch eine Gabel nehmen und ein Stückchen aufspießen und es vor die Nase halten.
Ich habe mal zwei vermittelt, die konnten perfekt von der Gabel essen. ::bg

Biete Ihnen etwas an, was gut riecht. Bewährt hat sich hier ein halbes Hähnchen vom Grill. Ich setze mich damit auf den Fussboden und fange an zu essen. Wer etwas haben möchte kann gerne kommen und aus der Hand fressen.

Sing ihnen leise etwas vor während Du in dem Raum bist, Katzen mögen das.

Und gib nicht auf, es lohnt sich weiter zu machen.

Es gab mal eine Katze in meinemLeben, die war so scheu, dass ich draussen nicht näher ran kam als 50 m.
Es hat zwei Jahre gedauert bis ich sie das erste Mal streicheln durfte. Wenn sie krank war, war das jedes Mal ein Drama. Nach 10 Jahren kam sie ins Hausund auch mal auf das Sofa. Gestorben ist sie mit 21 Jahren in meinem Arm. Sie war sicher ein Härtefall, aber auch da hat es funktioniert. Es dauert eben seine Zeit.

Berichte mal wie es weiter geht...
 
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vilma

vilma

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Hallo Klaus,

die Scheuchen an Menschen zu gewöhnen ist ein harter, langwieriger Job. Ich habe das mehrfach durch. Mein Gartenstreuner hat fast 2 Jahre gebraucht, um seine Angst vor mir abzulegen, mittlerweile darf ich ihn streicheln und er liebt es.

Ich habe auch mehrfach scheue Pflegefälle aus dem Tierheim aufgenommen und kann dir deshalb sagen, dass es hilft, wenn du die scheuen mit den verträglichen Miezen zusammen im Haus laufen lässt. Sie gucken sich viel ab und begreifen so auch schneller, dass es ungefährlich ist, sich dem Menschen zu nähern. Die Fortschritte beschleunigen sich dadurch wirklich immens. Versuch es mal, sobald du die Medis an alle verabreicht hast und das Thema durch ist.

Lass dich nicht entmutigen. Du hast schon tausendmal mehr Geduld aufgebracht, als die meisten jemals hätten! Auf ein paar Tage mehr kommt es absolut nicht an.
 

heavensbow

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Ich habe die 3 jetzt in einem Zimmer isoliert, da sie vorher zuviele Versteck Moeglichkeiten hatten.
Es gibt jetzt auch welche aber zumindest bin ich naeher.
Das von den anderen abkucken hat leider nicht geklappt. Ich wuenschte das waere so.
Es tut mir weh sie zu isolieren. Aber da ich meine 3 anderen schon gegen die Ohrmilben behandelt habe muss ich sie jetzt isolieren sonst hat das nie ein Ende. Ich brauche das vertrauen wie soll ich sonst die Medizin verabreichen?

Es tut mir whe zu sehen das sie jetzt in dem Raum sind. auch wenn ich es ihnen schoen gemacht habe mit allem was sie brauchen. Besonders eine davon ist schon etwas zutraulicher und komm ganz nah an mich ran.Auch versteckt er sich nicht.
Ich bin zu weich wenn es um Tiere geht.

Danke fuer eure antworten.
Ich werde es weiter versuchen.
Draussen gibt es Streuner die sich streicheln lassen.Eine moechte sogar dauernd ins Haus. Aber meine 3 die schon 1 Jahr bei mir sind lassen mich nicht mal nahe ran. Bis auf die eine.Der Eine hat sogar leckerli aus der Hand genommen, darum tut er mir besonders leid. Leider keonnen die 3 jetzt auch die 3 anderen nicht sehen da die Tuer zu ist :(
Klaus

PS.Ich fuettere und reinige sie 2 mal am Tag, aber stelle das Futter nur hin.

Vielleicht sollte ich es mal mit dem Futter versuchen.
 
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vilma

vilma

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Hmm, ich befürchte, du wirst kleine Veränderungen einleiten müssen, sonst kommst du nicht weiter. Jetzt in der Iso lernen sie nichts dazu. Wieviel Zeit hast du für sie? Oft bringt es schon ein wenig, wenn du dich abends ein bis zwei Stunden in ihr Zimmer setzt, vorliest oder leise singst und ein paar Leckereien verteilst. Das läppert sich irgendwann zu einem Ergebnis zusammen. Du wirst dich schon ein bisschen "aufdrängen" müssen. ;)

Die Ohrmilbenbehandlung hat natürlich Vorrang. Du wirst dir die 3 leider mit sanfter Gewalt vornehmen müssen. Was hast du denn für ein Mittel bekommen, ein Spot-on?

Dass du "zu weich" bist, wirst du nicht ändern können, aber du kannst dir trotzdem immer wieder sagen, dass du ihnen nicht schadest, sondern nur hilfst. Oft ist die Ängstlichkeit der Katzen nach so langer Zeit eher Gewohnheit als echte Angst, sie kennen dich ja schon lange und wissen im Grunde, dass du ihnen nichts tust.

Wenn du ein Spot-on bekommen hast und es verabreichen willst: Pick dir erstmal eine Katze raus. Du kannst dich ihr auf den Knien nähern, einfach langsam immer näher rutschen, bis du sie zB in der Ecke hast; dann langsam ein großes Handtuch über den Kopfbereich legen und weiter beruhigend auf sie einreden. Dann kannst du sie hoffentlich im Handtuch greifen und zu dir heranholen. Festhalten musst du sie schon; oft hilft es sehr, wenn sie unter dem Handtuch nichts sehen und sich darunter verkriechen können. Wenn gar nichts geht, hol dir die Hilfe einer zweiten Person, die die Katze hält, während du behandelst.

Sabine hat da auch noch einen Kopfkissenbezug-Trick, den verrät sie dir bestimmt...

Wenn die Milben Geschichte sind, würde ich den 3 scheuen Katzen nach und nach die Wohnung öffnen. Nicht gleich alle Räume, damit sie sich nicht in irgendein Versteck flüchten, sondern zB erstmal nur die Küche. Zur Fütterungszeit wird dann das Isolierzimmer geöffnet und alle Katzen werden in der Küche zusammen gefüttert. Alle anderen Räume bleiben geschlossen, für alle. Nach einer Stunde oder so, wenn alle gefressen und sich umgeschaut haben, leitest du die Scheuchen mit sanftem Nachdruck zurück in ihr Zimmer und schließt die Tür. Das ziehst du ein paar Wochen durch, bevor das nächste Zimmer offen bleiben darf. Ich würde während dieser Fütterungen auch bewusst Leckereien verteilen, die unwiderstehlich sind, damit die Küche für die Scheuchen ein neuer Lieblingsraum wird. Du selber musst während der Fütterung erstmal nicht im gleichen Raum sein.
 
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heavensbow

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Hallo Vilma
Danke erstmal fuer die Tips. Ja habe ein Spot on Mittel das im Genick auf die Haut muss.Das heisst ich muss sie festhalten die Haare etwas zur Seite und dann die Ampulle leerdruecken.Ich kann das mal probieren mit der Decke.
Aber sie sind gerademal 3 Tage im Raum und haben sich etwas beruhigt.
Das Problem bei dem Mittel ist das es zeitgleich allen Katzen verabreicht werden soll.2 Monate jeweils 1 mal pro Monat. Meine 3 haben es am Sonntag bekommen. Wenn ich es den anderen 3 heute geben Koennte dann waere es noch OK, was ich aber bezweifle. Wenn ich spaeter verabreiche mussen sie 4 Wochen getrennt sein damit sich der Kreislauf nicht wieder schliesst.

Das mit den erstmal nicht alle Raeume ist hier schwer da die Aufteilung des Hauses sowas nicht zulaesst. Kueche Wohn und Esszimmer ist ein Riesenraum. Die 2 Schlafzimmer und Baeder sind getrennt und nicht Raum an Raum.

lg Klaus
 
Saabiene

Saabiene

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Hallo Klaus,

ich habe im Februar eine Katzenmama und ihre beiden Katerchen, damals 7 Monate alt, aufgenommen. Alle sehr scheu. Kastration war die erste Aktion (direkt nach dem einfangen).

Sie zogen in meine Einliegerwohnung ein. Jede zweite Nacht schlief ich bei ihnen. Im März baute ich ihnen ein ausbruchssicheres Ausgehege. Sie konnten es durch ein Fenster verlassen. Rein kamen sie über eine selbstgebaute rustikale Treppe (mitteldicke Äste auf einer alten hohen Tür).

Ich gab ihnen morgens und abends Bachblüten. Versuchte sie aus der Hand zu füttern. Ein Katerchen (Casi) fand den Kontakt zu mir schnell. Also er ließ es zu, dass ich ihn leicht berühren konnte. Der Bruder war sofort wieder weg, wenn meine Hand kam. Und die Katzenmama kann ich bis heute nicht anfassen.
Im Juli machte ich das Gehege auf und entließ sie in die Freiheit. Ihre erste große Tour dauerte 2 Tage und 2 Nächte. Dann waren sie wieder zurück und forderten ihr Futter in der Einliegerwohnung ein.

Ende August / Anfang September mussten sie noch mal eine Woche in die Wohnung mit Freilauf, weil ich im Urlaub war.

Danach baute ich das Gehege ab und sie fressen seitdem mit den anderen Katzen in meiner Küche. Manchmal schlafen sie auch im Wohnraum.
Casi umschnurrt beim Futter einfüllen meine Beine und will gestreichelt werden. Seinen Bruder Carlos darf ich inzwischen auch über den Rücken streicheln. Selma, die Mutter, vertraut mir, aber anfassen ist nicht drin.

Verbringe Zeit mit ihnen, schaue fern, lese ihnen was vor. Hast du es mit Bachblüten-Tropfen oder Globuli versucht? Die gibt es doch bestimmt auch in Louisiana. Meinen hat auch der Feliway-Verdunster geholfen. So verteilen sich Beruhigungs-Pheromone in der Luft.

Wie reagieren denn deine anderen 3 auf die scheuen? Jagen sie sie? Oder schlafen sie zusammen / in der Nähe?
 

heavensbow

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Hallo Seabine.
Meine anderen 3 haben gar keine Probleme. Sie spielen alle zusammen.
Jetzt aber sind sie erstmal isorliert. Meine 3 Scheuen sind Kasper ( er ist der zutraulischste von den 3) Pebbles ( ist das Maedchen um am scheuesten aber eine sehr freundliche Katze) und Bam Bam ( er ist je nach Laune mehr oder ewtas weniger scheu).
Mein Kasper moechte immer raus zu den anderen und das tut mir Leid. Die beiden anderen sind wohl auch mit dem Zimmer zufrieden.
Alle Katzen sind sehr sauber und fressen auch gut.Waere das Milben Problem nicht wuerde ich sie einfach mit den anderen zusammenlassen.

Aber an fuer sich moechte ich unser gesamtes Verhaeltnis aendern, sonst wird jeder Artztgang zum Horror.
Sie sind auch alle gesund bis auf die bloeden Ohrmilben.

Habe gestern versucht da sMaedchen weil es sehr nahe war mit der Decke zu fangen, aber keine Chance. SIe sind alle sehr klug und wittern sofort wenn etwas nicht stimmt.
Kasper nimmt leckerli von meiner hand aber anfassen ist nicht.

Die anderen beiden reagieren nicht auf leckerli, haben auch keine chance welche zu bekommen.Wenn ich sie liegen lasse frisst Kasper alle weg.

Klaus
 
Saabiene

Saabiene

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Hallo Klaus,

wenn Kaspar zu den zutraulichen 3 will, lasse ihn. Pebbels & BamBam haben sich ja gegenseitig.

Meine scheue Selma hat im vorherigen Leben nie Leckerlis erhalten, aber wenn ich ihr ein Stückchen Knabberstange zugeworfen habe, während ihre Söhne ihr "Vorfutter" fraßen, fand sie es toll.

Stelle Katzenboxen als Schlafhöhlen hin. Mache es ihnen darin gemütlich, auch mit alten Shirts von dir. Lege immer wieder Leckerlis oder Lieblings-Trockenfutterstückchen rein.

Und ja, ich kenne es, ein Katerchen einzufangen, dass nicht will. Effektiv musste ich dafür das Doppelbett in dem "Katzenzimmer" auseinander bauen. :wink::roll:

Versuche es, jede zweite Nacht bei ihnen zu schlafen. Die andere Nacht gehört deinen zutraulichen Katzen.
 
Julchen94

Julchen94

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Mein Herzenskater Calvin war sehr scheu als er kam.
Das legte sich recht schnell.

Aber.... wenn wir zumTierarzt mussten war das eine Katastrophe. Also wurde Calvin in einen Bettbezug gesteckt, dieser wurde zugeknotet und dann mit Kater drin in die Box gesteckt. Wir haben uns dann immer passende Löcher in den Bezug geschnitten und zb zum Krallen schneiden jedes Bein einzeln raus geholt.
Anders ging das nie, das hätten wir nicht überlebt.
 

heavensbow

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Danke ihr beiden fuer die ANtwort.

@ Seabine.
Das Bett im Gaestezimmer habe ich auch demontieren muessen so das die Matratzen jetzt auf dem Boden liegen.
Nur unters Bett, Sofa oder Sessel ist fuer Bam Bam und Peblles zu wenig. Sie machen ein Loch in den Bezug und klettern ins Holzgestell. Somit sieht man sie nicht mal unterm Bett.

Wuerde ja Kasper rauslassen aber er hat keine Medizin bekommen wie meine 3 anderen. Was bedeutet wenn er draussen ist wird er wieder die anderen infizieren.
Das mit dem im Zimmer schlafen hab ich mir schon ueberlegt.
Werde am WE mal alles vorbereiten.
Kasper kratzt immer an der Tuer, er tut mir echt leid weil er zumindest ganz nah kommt und sogar an meinem Arm oder Hand schnuppert.

Morgends sind sie am zutraulichsten.

Werde mal versuchen ein paar Bilder hochzuladen.

Klaus
 

heavensbow

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Ein bischen mehr Vertrauen habe ich schon in der Isolation aufgebaut.Lasse ihnen den Fernseher an aber leise, so das sie ein bissel extra Unterhaltung haben.Morgens und Abends verbringe ich etwas Zeit mit ihnen.

Morgen kommt eine Bekannte die mir helfen moechte die Medizin zu verabreichen. Habe bissel bedenken da es in dem kleinen Raum wild hergehen wird, das ich das bissel aufgebautes Vertreauen wieder verliere.

Hoffe ich tue das richtige.

Klaus
 
Saabiene

Saabiene

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Wir schon klappen. Auf der einen Seite vorsichtig sein vor Verletzungen, aber trotzdem beherzt zugreifen. :wink:
 
Julchen94

Julchen94

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Berichte mal ob es funktioniert hat.
In dem Zimmer zu schlafen ist eine prima Idee.
Zumindest ab und zu mal.
 

heavensbow

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Naja wie erwartet wir konnten die 3 nicht einfangen.Mit Glueck haette ich eine der 3 die Medizin geben koennen. Aber es muessen alle 3 gleichzeitig sein.

Die Frau meines Kollgegen war auch erstaunt wie aengstlich die 3 sind. Eine meiner 3 lief die glatten Waende hoch als sie nur die fremde Person sah.

Da hilf nur noch benommen machen mit einem Mittel oder ein Fischernetz.
Werde mall schauen was ich finde. Da Netz hat Maschen und wenn ich die Katze geschickt fangen kann, dann kann ich ihr die Medizin durch die Maschen verabreichen. So zumindest die Theorie.

Klaus
 
Julchen94

Julchen94

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Oh je. Dann besorg Dir einen guten Käscher und das bald. Sonst fassen sie immer mehr Vertrauen und kriegen dann wieder einen Schreck.

Alleine schaffst Du es nicht in Ruhe mit einer Decke oder so?
 
Candy1809

Candy1809

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Hallo KLaus,
versuche mal etwas entspannter an das Ganze ran zu gehen.
Unsere Tiere merken bei uns jede Veränderung, Aufregung etc.
Ich sage mal, sie können unsere Gedanken lesen.
Wenn mein allererster Kater (er war keineswegs scheu)zum Tierarzt musste, haben wir immer das Bett abbauen müssen.
Wenn der Termin am Nachmittag war, verschwand er schon am frühen Morgen.
Damals riet mir eine Bekannte, ich solle bewusst an etwas ganz anderes denken, wenn ich ihn einfangen will.
Es war schwer, aber heute noch, viele Katzen später mache ich das so.
Ich denke an Urlaub, Kino, Einkaufen, oder was weiß ich alles, nur nicht an Tierarzt.
Es klingt vielleicht doof, aber es funktioniert.
Du willst Ihnen ja schließlich nur helfen und nicht schaden, sei einfach etwas beherzter, probiere es mal mit dem Kissenbezug oder Kächer wie Sabine rät.
Und gib Ihnen Bachblüten Rescue ins Futter, am besten Globuli, die fressen sie einfach mit.
Die Milben müssen weg, auch weil sich die Ohren sehr böse entzünden können.

Dann bleibt das Problem das Gleiche, denn Du musst mit Ihnen zum Tierarzt und es wird auch noch teuer.
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, zeig Ihnen wer der Chef im Ring ist :big_boss:
Du schaffst das!

::bg::bg::bg
 

heavensbow

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Hallo Ihr lieben.

letzten Sonntagkonnte ich die 3 leicht einfangen weil 2 davon sich im Transportcontainer versteckt hatten.
Also ab zum Artzt und mit etwas Muehe haben wir dann zu 4 es geschafft die Medizin zu verabreichen.
Am Sonntag sind meine 3 anderen mit der 2 Behandlung dran und 3 Wochen spaeter wieder die 3 Herausforderungen.

Achja, der Artzt nannte es ein Rodeo

Danke fuer eure Hilfe

Klaus
 
Julchen94

Julchen94

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Wie geht es denn inzwischen mit den dreien? Wird es besser?
 

Sabine Wolf

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Scheue Katzen

Lieber Klaus, ich finde das sehr toll, wieviel Mühe Du Dir gibst. Ich Hatte eine scheue Katze von der Straße, die ließ sich nicht behandeln- laaaange. Ich hatte irgendwann pflanzliche Ohrentropfen von Anibio und habe ihr langsam täglich immer vorsichtig über einen langen Zeitraum Mit Qu-tips-Ohrenstäbchen die Milben entfernt- ohne Nebenwirkungen. Nachher ließ sie sich sogar kämmen und Medikamente ins Mäulchen geben. Das dauert..... man selbst muß sich entspannen- auch Bachblüten gebe ich scheuen oder agressiben Katzen immer. Die Anderen haben schon so viel gutes geschrieben. PS Ich nehme die Bachblüten Rescue auch selber. Halt durch::w Sabine
 

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