2 Katzen ziehen zu einem Hund....

  • Ersteller des Themas pinkfloyd
  • Erstellungsdatum

pinkfloyd

Registriert seit
24.10.2007
Beiträge
8
Gefällt mir
0
Hallo liebe Katzenfreunde!Habe hier das Forum gefunden und hoffe, dass ihr mir vielleicht helfen könnt...Mein Freund besitzt eine ganz liebe Rottweilerhündin (6 Jahre). Ich besitze 2 Katzen (beide 4 Jahre). Die 3 kennen sich auch von Besuchen in meiner Wohnung. Mein Kater ist auch angstfrei und hat mit der Hündin überhaupt kein Problem. Meine Katze allerdings
hat anfänglich sehr ängstlich reagiert und dadurch nach der Hündin geschlagen. Mein Freund und ich haben im Laufe der Zeit, die beiden immer näher aneinandergebracht so dass die angstbedingten Aggressionen fast weg waren. Nun aber - die Katze zeigt keine ängstlichen Gestiken und Verhaltensmuster - fängst sie an, sich an die Hündin anzuschleichen - tut als wäre alles gut - und schlägt aus heiterem Himmel nach ihr aus.Wir planen nun, einen Umzug von mir und meinen Katzen zu ihm in seine weitaus größere Wohnung. Die Frage ist nun, wie ich/wir uns am besten verhalten sollen und der Katze dieses Verhalten abgewöhnen können. Zu sagen ist, dass die Hündin wirklich unglaublich lieb ist. Keine Jagd nach Katzen, noch nicht einmal eine ruckartige Bewegung in der Nähe der Katzen. Auch kein "Wehren" bei den Angriffen.Abgesehen von den Angriffen auf den Hund, ist die Katze ebenfalls ein sehr friedfertiges Tier und zeigt an keinen anderen Stellen aggressives Verhalten!Ich würde mich riesig freuen, wenn vielleicht jemand einen guten Tip hat!Ganz liebe Grüße
 
24.10.2007
#1

Anzeige

Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

Tinker

Registriert seit
17.06.2005
Beiträge
2.106
Gefällt mir
0
wohin schlägt die Katze?? Und wie schlägt sie? Gibt es vorher Geräusche, die du beschreiben kannst?

Ich halte die Zusammenführung von Hunden und Katzen nicht unbedingt für problematisch. Katzen sollten einen sicheren Zufluchtsort haben, also einen Kratzbaum, der hoch genug ist.

Was deine Katze da genau macht und meint, ist so von der Beschreibung her nicht wirklich einzuordnen. Nicht jeder Pfotenschlag ist ein Angriff. Euer Rottweiler scheint auch souverän genug, das als Unsicherheit zu akzeptieren. Dann ist bei der Zusammenführung einfach erst mal wichtig, dass die Katzen die Möglichkeit der Raumeroberung samt dritter Ebene ohne Beisein des Hundes haben, könnte sein, dass auch das Kaklo in sicherer Höhe installiert werden muß.

LG Tinker
 

pinkfloyd

Registriert seit
24.10.2007
Beiträge
8
Gefällt mir
0
Hallo Tinker!Danke Dir für deine Antwort. Also: Sie schlägt eigentlich mittig auf den Körper. Normalerweise geht sie hin, schleicht ein wenig um den Hund rum (mit freundlicher Körpersprache, erhobener Schwanz, kein aufgestelltes Fell), dann fängt sie an kurz zu maunzen, schlägt nach dem Hund aus und rennt dann mit aufgebauschtem Schwanz weg.... Unsere Chilli (der Hund) macht während dessen gar nichts.... Schaut sie noch nichteinmal direkt an und liegt - also in keinster Weise eine bedrohliche Körpersprache.Ich habe deshalb ein bißchen Angst, dass die Situation eskalieren könnte - da meine Kleine einem anderen - allerdings kleinen Hund (Jack Russel Terrier) ein ähnliches Verhalten entgegenbringt. Der liegt ab und zu selig schlafend stundenlang am Boden und sie wischt ihm von oben vom Sofa aus eins über - aus heiterem Himmel..... Wenn das jetzt momentan Revierkämpfe, Eifersüchteleien (auf den Kater, der sich immer wunderbar mit allen Hunden verträgt) oder Unsicherheit ist - ist das ja ok und wird sich im Laufe der Zeit mit Hilfe von viel Liebe und Geduld legen. Wenn die kleinen Angriffe aber im Laufe der Zeit immer größer werden - weil ein grundsätzliches Problem mit Hunden vorliegt, steht natürlich einem Zusammenzug doch ein bißchen was im Wege......Danke für deine weiteren Tips zum Thema Einzug... Ich werde sie mir zu Herzen nehmen!Liebe Grüße
 

Kamika(t)ze

Guest
klingt eher nach spielen finde ich ... meine machen das auch mit unserem wuff ...
 

pinkfloyd

Registriert seit
24.10.2007
Beiträge
8
Gefällt mir
0
Da hatte ich mir auch schon Gedanken dazu gemacht. Aber das glaube ich nicht... Die grundsätzliche Haltung ist eher "anti-". Sie hält die Hunde immer auf Abstand, setzt sich auch vor Zimmertüren und läßt Chilli nicht durch etc. Und diese Aussetzer hat sie besonders dann, wenn sie Hunger hat oder ihr irgendwas anderes gerade nicht passt..... Ihre "Spielgebärden" sehen irgendwie pauschal anders aus - sehr viel vorsichtiger, liebevoller und v.a. mit eingezogenen Krallen... Der kleine Jack Russel Terrier hat schon den ein oder anderen blutigen Kratzer auf der Nase gehabt.....
 

Kamika(t)ze

Guest
aber meinst du nicht das sie irgentwann aufhört damit ... ist ja schwer zu sagen ich kenne sie ja nicht ... meine Katzen haben auch alle eine Weile gebraucht den Hund zu akzeptieren ... und mein kleiner Neuzugang hat immer noch ein wenig schiss ... sowas dauert eben seine Zeit .
 

pinkfloyd

Registriert seit
24.10.2007
Beiträge
8
Gefällt mir
0
Das hoffe ich ja sehr... Deine Erfahrungen mit Deiner 4 machen mir da auch Hoffnung... Da ich leider noch keine eigenen Erfahrungen mit langfristigem Zusammenwohnen von Hunden und Katzen habe, wollte ich Euren Erfahrungen "lauschen".... Wie gesagt, ich habe Angst davor, dass die Kleine je mehr Angst sie im Laufe der Zeit verliert sie dann auch immer "frecher" und "selbstbewusster" wird.... Kann natürlich auch sein - und das hoffen wir sehr - dass die Zeit und die Geduld ein harmonisches Beisammensein bringt.... Ich will nur verhindern, dass das Projekt "Zusammenzug" in "Auseinanderzug" endet, weil die Liebsten sich nicht verstehen.... Ganz liebe Grüße (und im Übrigen - einen wunderschönen Spruch, den du in deiner Signatur hast!!!)
 

Kamika(t)ze

Guest
also ich denke mal schon das sich das mit der Zeit legen wird ... meine Minou mochte meinen Hund von Anfang an ... Cheri dagegen hat sich wahnsinnig schwer getan mit dem Hund ... die ganz Kleine ( erst seit Sonntag hier ) tut sich auch noch recht schwer mit dem Hund wobei sie sich mittlerweile durchaus schon näher ran traut ... jede Katze ist halt anders in so einer Situation aber früher oder später wird sie merken das keine Gefahr von dem Hund ausgeht und wird ihn akzeptieren ::w
 

Tinker

Registriert seit
17.06.2005
Beiträge
2.106
Gefällt mir
0
Ich finde, das sieht harmlos aus. Der Hund reagiert ja auch klasse. Also wird das "Spiel" irgendwann langweilig.

Das Besetzen von Durchgängen ist katzentypisch. Könnte ein Problem werden, glaube ich aber nicht. Hund und Katzen sind durchaus lernfähig, was Fremdsprachen im eigenen Haushalt angeht.

Sollltest du eine Situation brenzlig finden, reagiere mit Ablenkungen. (Spiel, Leckerlie). Ich bin ansonsten ganz optimistisch.

Zieht einfach erst mal zusammen. Und dann schreibst hier, was passiert.

LG Tinker
 

Crashcat

Registriert seit
05.05.2006
Beiträge
347
Gefällt mir
0
In dem Zusammenhang... hat jemand irgendwelche Tips, wie wir dem Hund meines Freundes (16 Jahre, eigentlich lieb und nett, aber keine "Katzenerfahrung") mit meinen Katzen "konfrontieren" können, die alle Hunde kennen, und nach einer "Aufwärmphase" eigentlich keine Probleme haben?
Besonders mache ich mir um Charly Sorgen, der ja blind ist und bestimmt anders auf die Sache zugeht.

Ich kriege am Samstag noch 2 "Hunde-Pflegekinder" für eine Nacht, da kommt meine Bande auch nicht "aus dem Training" :P

Danke im voraus,

LG
 

pinkfloyd

Registriert seit
24.10.2007
Beiträge
8
Gefällt mir
0
Hallo Crashcat!Das beste ist erfahrungsgemäß wirklich, wenn man die Gerüche der einzelnen Tiere schonmal dem anderen Tier "vorstellt". Nimm einfach mal Decken oder Fellknäule aus der Bürste mit.... Bei der persönlichen Vorstellung ist es glaube ich am wichtigsten, dass Du selbst Ruhe ausstrahlst... Ich persönlich habe noch keinen Hund an die Leine genommen - das liegt aber hauptsächlich daran dass die Hunde super gut hören und nicht Katzen jagen als Hobby haben....Gehe davon aus, dass Charly der Hund ist, oder? Wenn er blind ist, ist es glaube ich am wichtigsten, dass er Eure Stimme fortlaufend hört... Und gib ihm wärend der Vorstellung Leckerlies - damit er gleich "gute Erinnerung" an die Situation hat... :-)Liebe GrüßeAnne mit Pink und Floyd
 

Crashcat

Registriert seit
05.05.2006
Beiträge
347
Gefällt mir
0
Charly ist mein jüngster und ein Kater :)
Die Hündin, um die es hier geht, gehört meinem Freund. Hört an sich auch auf´s Wort, ist schon arthritisch und ein bisserl demens, aber immer noch recht munter für ihr Alter.
Die Idee mit den Fellknäuels gefällt mir, ich werde dann mal ein bisschen sammeln gehen und beim nächsten Mal mitnehmen, im November fliege ich wieder runter. Ein bisschen kennt sie den Geruch u. U. schon von meinen Sachen wie z.B. Jacke und Schuhe... wir werden sehen :)

LG und danke,
 

Nika

Registriert seit
21.09.2003
Beiträge
8.173
Gefällt mir
1
Hallo Ihr

also ich fand die Zusammenführung erwachsener Hund mit Katzen wesentlich einfacher als Welpe mit Katzen. Inzwischen ist meine Jüngste ja schon neun Monate alt und auch schon ruhiger. Leider ist sie ein ziemlicher Dappes und stolpert sich auch heute noch regelmässig über die eigenen Füsse. Vor den Katzen hat sie jedoch einen heiden Respekt - nachdem sie meinte, Moses von seinem Futternapf wegdrängen zu können :oops: .

Warum erwachsene Hunde ? Sie sind einfacher zu händeln, sind nicht so wild im Umgang mit den Katzen und besitzen einen gefestigen Charakter, der es einem leichter macht, Situationen besser einzuschätzen.

Liebe Grüsse
 

Ähnliche Themen


Top Unten