2 Freigänger vergesellschaften ( die Lady und der Tramp )

Diskutiere 2 Freigänger vergesellschaften ( die Lady und der Tramp ) im Mehrkatzenhaushalt Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo Zusammen, bevor ich auf die eigentliche Problematik eingehe, habe ich den Fragenkatalog nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt und...

leligneblanc

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Hallo Zusammen,

bevor ich auf die eigentliche Problematik eingehe, habe ich den Fragenkatalog nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt und hoffe, dass die Erfahrenen hiermit schon etwas anfangen können.


Fragenkatalog

1. Art der Zusammenführung (Zutreffendes ankreuzen):
(X_) neue Katze(n) zu ansässiger Katze(n)
(_) neue Katzen werden zusammengeführt
(_) ansässige Katzen verstehen sich nicht mehr

2. Fragen zur Katze:
- Wieviele Katzen leben jetzt im Haushalt? Bis jetzt die Lady, der kleine Tramp ist ein kleiner Streuner, der gerne bei der Lady einziehen möchte. Wir, die Katzeneltern würden das begrüßen, die Lady ist davon noch nicht überzeugt
- Ist eine oder sind mehrere Katze neu hinzu- oder weggekommen (Tod, Abgabe)? Siehe oben
- War die neue bzw. die ansässige Katze bisher ein Einzeltier? Ja, die Lady ist bei uns seit sie ein Kitten war, sie ist jetzt 3 Jahre alt.
- Seit wann gibt es Probleme? Seit der kleine Tramp aufgetaucht ist. Die Lady ist eine sehr ängstliche und scheue Dame und auch nicht sehr anlehnungsbedürftig. Der kleine Tramp ist selbstbewust, redselig, vertrauensvoll und kuschelbedürftig

Gib bitte zu allen beteiligten Tieren an:
- Geschlecht Lady weiblich, der kleine Tram männlich
- Alter Lady 3 Jahre, der kleine Tramp ca. 1 Jahr
- kastriert (ja/nein) ja beide
- im Haushalt seit: die Lady seit sie ein Kitten war, der kleine Tramp seit ca. 5-6 Wochen
- akute oder chronische Erkrankungen oder Behinderungen Nein
bei beiden nicht
- kurze Beschreibung (Körperbau, Gewicht, Charakter, Vorgeschichte etc.)
Lady: schlank und geschmeidig, Gewicht ca. 4 Kilo, sehr schreckhaft, von anderen Personen als meinem Mann und mir lässt sie sich gar nicht anfassen, bei uns auch nur dann wenn es ihr angennehm ist. Sie ist keine Kuschelkatze. Nur manchmal schläft sie mit bei uns im Bett. Sie wurde als Kitten von 4 Wochen alleine ohne Mutter und Geschwister aufgefunden. Seitdem ist sie bei uns.
der kleine Tramp: ebenfalls sehr schlank und tapsig. Ich glaube er wächst noch, denn er hat große Pfoten. Aber dass kann ich nicht genau sagen, dazu fehlt mir die Erfahrung. Auch ca. 4 Kilo. Wie oben schon beschrieben, ist er immer selbstbewuster geworden seit er bei uns ist, er ist sehr mitteilsam, unerschrocken, geht auch auf Fremde vertrauensvoll zu, lasst sich gerne streicheln und gibt Köpfchen. Manchmal hört er sogar auf seinen Namen, wenn man ihn ruft, er ist zwar draussen aber immer in der Nähe. Er ist uns von einem Bauernhof in der Umgebung zugelaufen. Wir haben ihn zweimal zurückgebracht und nun ist er das dritte mal bei uns. Er ist gekommen um zu bleiben. Er war auf dem Bauernhof als Mäusefänger beschäftigt und ich habe den Eindruck er wurde nicht immer mit ausreichend Futter versorgt, denn er war besorgniserregend dünn als er dann zum dritten mal bei uns auftauchte.

3. Fragen zu den Lebensumständen der Katze:
- Reviergröße (Größe der verfügbaren Zimmer) wir haben ein Haus, was allerdings ziemlich offen gehalten ist, nicht viele Türen, einen großen garten und wohnen direkt am Feldrand.eine größere Strasse ist nicht in unmittelbarer Nähe
- Wohnungskatze/Freigänger? Beide Freigänger, was die Zusammenführung sehr schwierig macht
- Gibt es eine Vermutung über den Auslöser (z.B. Tierarztbesuch, Unfall, Krankheit, Neuzugang, Umzug)

4. Wie äußert sich das Problem?
- kommt es zu Kämpfen, wenn ja, wie schwer sind diese (blutig?)
- wurde eine Katze während der Auseinandersetzung unsauber (Kot/Urin)? nein
- wird eine Katze aus einem Bereich der Wohnung permanent vertrieben und wo hält sie sich dann auf?
- wie oft kommt es zu Streitigkeiten?

5. Fragen zu deinen Lebensumständen:
- Haben Veränderung stattgefunden (Umzug, Zuzug / Wegzug von Personen)

6. Was hast du schon unternommen?
- Tierarzt (welche Tiere, Befunde)
- Feliway/Felifriend Stecker oder Spray=> Feliway Stecker 4 Stück
- Bachblüten (wenn ja, woher, wie lange angewandt)
- räumliche Trennung (wenn ja, wie und wie oft/lange)
- greifst Du bei Streitigkeiten ein
- sonstiges:

Ich würde gerne die Situation etwas umreissen. Sie streiten sich nicht, jedoch empfindet die Lady den kleinen Tramp als Eindringling. Wir haben eine Petwalktüre einbauen lassen für die Lady und der Kleine Tramp hat ziemlich schnell verstanden, das er im Windschatten der lady mit herein kann. Die Lady faucht dann, am Anfang hat er sich dann immer noch kein gemacht, nun zuckt er kurz zurück und versucht es erneut. Er hat seinen Futterplatz bei uns im Vorgarten, da steht auch ein kleines Häuschen für Ihn, ( gestern hat er es zum ersten mal angenommen, hurra ) ich gehe dann mit ihm zu seinem Futterplatz und er bekommt sein Essen. Die lady traut sich dann kaum wieder raus, von daher glaube ich sie kann sich ihm gegenüber nicht behaupten und sich immer weiter zurückziehen.

Ich/Wir sind mit der Situation etwas überfordert, wir würden ihm gerne das zu Hause geben, dass er sich so dringend wünscht aber das geht nicht ohne die Zustimmung der lady. Wie kann ich es insbesondere der lady leichter machen, den kleinen Tramp zu akzeptieren? ich habe Angst, wenn ich ihn ins Haus nehme, was er so gerne möchte, er versucht jedesmal mit reinzukommen, das die lady dann weiterzieht. und wieder wegbringen möchte ich ihn auch nicht, er ist ein liebes Kerlchen und ich denke er wäre nach einer kleinen Weile wieder da und das Speil geht von vorne los.

Ich hoffe Ihr habt bis hierhin durchgehalten und danke euch schon mal dafür. Vielleicht hat ja jemand unter Euch ein paar hilfreiche Tipps oder auch nur aufmunternde Worte für mich.

Ich danke Euch sehr.
 
28.09.2021
#1

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Gast

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xioni

xioni

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Ich habe letztes Jahr eine Zusammenführung von Freigängern und Streuner draußen versucht. Es hätte von Seite meiner Katzen auch nach einigen Monaten gut geklappt, nur mussten wir den Streuner dann aus anderen Gründen ziehen lassen.

Meine Katzen sind auch sehr ängstlich, trauen keinem Menschen außer uns.....also sehr ähnlich wie bei deiner Lady. Meine Moppel ( damals etwas über 2 Jahre alt) hat den neuen Kater wochenlang angefaucht und fand es auch überhaupt nicht lustig, dass er da war. Aber nach ein paar Monaten konnten alle zusammen ruhig nebeneinander sitzen und meine Katzen haben den Streuner sogar alle per Kopfgruß begrüßt.
Am besten geholfen hat dabei, alle Katzen draußen zusammen zu füttern und allen zusammen Leckerli zu geben. So haben meine gelernt, dass ihnen der Neue nichts wegnimmt. Wichtig war auch, meinen immer wieder gut zuzusprechen und ihnen durch Streicheln zu zeigen, dass alles okay ist.
Wie lange ist der Kleine denn schon kastriert? Kater haben noch mehrere Wochen danach einen hohen Hormonspiegel und sind sogar zeugungsfähig - und ältere, kastrierte Katzendamen reagieren normalerweise immer sehr unwirsch auf unkastrierte Kater. Falls die Kastration also erst kürzlich war, kann auch das ein Grund sein, dass Lady den Tramp nicht mag.

Ansonsten kann ich wärmstens Bachblüten oder CBD-Öl empfehlen, dass hat bei meinen gut geholfen. Das hier im Forum gerne verwendete Zylkene hatte ich auch versucht, das hat allerdings nur den Streuner selbstbewusster gemacht und bei meinen genau gegenteilig gewirkt. Nachdem jede Katze anders auf diese Mittel reagiert, müsstest du da etwas herumprobieren, was bei Lady und Tramp am besten hilft.

Nach meiner Erfahrung glaube ich, dass die Zusammenführung sogar einfacher ist, wenn beide auch ins Haus können. Da haben sie viel mehr Zeit, den Geruch des anderen aufzunehmen und sich damit vertraut zu machen. Allerdings würde ich dem Neuen dann erst mal einen Futter- und Schlafplatz in einem anderen Zimmer anbieten, damit Lady nicht gleich "ihre" Sachen teilen muss.

Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass der kleine Tramp bei euch und Lady ein Zuhause findet.
 

leligneblanc

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Liebe Andrea, vielen Dank für Deine Nachricht. das ist ein guter Hinweis, die beiden zusammen zu füttern, das habe ich bis jetzt nicht gemacht sondern habe den kleinen tramp ( Nemo )immer an seiner Futterstelle gefüttert und die lady ( aka Fienchen ) drinnen separat. das werde ich mal versuchen. danke schön. Der kleine ist seit Ende Juli kastriert, also noch nicht soo lange her, von daher könnte da was dran sein. Ist das denn auch so, das er immer noch einen höheren Hormonspiegel haben könnte auch wenn sich das Hodensäckchen schon komplett zurückgebildet hat? Wie lange dauert es denn so erfahrunggemäß bis sich die hormone da eingependelt haben? Im augenblick gebe ich Fienchen CBD-Öl, habe damit aber erst angefangen. Welche Bachblüten würdest Du mir empfehlen? sollte ich dem kleinen Nemo auch welche verabreichen? Ich habe mir auch schon überlegt, dass jetzt wenn der winter kommt, die beste Zeit ist eine Inhäusige Zusammenführung zu versuchen. Denn er möchte so gerne rein, das merke ich. bis jetzt war er aber immer nur kurz drinnen und die Tür war auf. er hat auch bis vorgestern sein Häuschen, dass wir ihm gebaut haben, damit er nicht im Regen unter der Hecke sitzen muss ignoriert. vorgestern allerdings hat er gemerkt, dass das doch ganz schön kuschelig und trocken ist :-). er hat angst vor transportboxen, weil er dann befürchtet, er kommt wieder weg. vielleicht hat ihn das Häuschen daran erinnert. wie auch immer nun hat er es angenommen. d1387571-64bd-42db-a0b1-35841dec9838.JPG
Das Stroh möchte er nicht, also habe ich ihm da ein passendes Bettchen reingestellt. hier bekommt er immer sein futter. Das werde ich jetzt aber mal ändern und beiden zusammen futter geben. könnte sein, das das hinhaut den Fienchen mag sein Futter nicht. ob das auch umgekehrt so ist wird sich zeigen. er ist ein guter esser :-)

Ich würde mich so freuen wenn das zusammenführen klappt, ich möchte den keinen Tramp nicht missen, aber natürlic möchte ich auch auf gar keinen Fall, dass das Fienchen darunter leidet. also langsam.

Danke nochmals und einen schönen Tag.
Liebe Grüße
 
Pat

Pat

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Wie lange dauert es denn so erfahrunggemäß bis sich die hormone da eingependelt haben?
In der Regel dauert es ca. 6 Wochen, bis die Hormone dann aus dem Körper sind, also müsste er jetzt inzwischen "neutral" für die Lady riechen.

Es kann nur sein, das sie während seiner Potenz "die Nase voll von seiner Männlichkeit" hatte....... das muss sie jetzt erst mal wieder "vergessen" lernen.

Du schreibst, das ihr eine Petwalktüre als Katzenklappe habt und er bisher in ihrem "Windschatten" mit rein drängt...... hat der kleine Kater auch bereits einen Chip bekommen?

Wenn ja, dann würde ich ihn bereits jetzt mit für die Klappe programmieren, damit er sich bereits selbstständig bei euch einfinden kann ...... dadurch entfällt dieser "bedrängende Zustand" für die Lady, wenn er ihr direkt auf der Pelle immer folgt.

Und ja, 2 Freigänger zusammen zu führen ist wesentlich schwieriger und benötigt noch mehr Geduld, als reine Wohnungskatzen ...... aber mit Unterstützung und Geduld wird es bei so jungen Katzen durchaus klappen.
Es ist nur schade, das Lady bereits 3 Jahre alleine "geherrscht" hat, da werdet ihr für sie am meisten Geduld und Hilfe geben müssen, durch das alleine leben als Katze fehlt dann oft die nötige Sozialisierung zu ihren Katzengefährten ...... oder ist sie draussen mit anderen Katzen bereits sehr kontaktfreudig?

Wie sieht es bei euch im Haus aus ....... könntest du wenigsten einen Raum in der Nähe eures täglichen Alltagsleben .... also da wo ihr euch oft aufhaltet, mit einer Gittertür versehen ..... das wäre dnn eine große Hilfe, wenn du da den kleinen Kater zunächst zwar sichtbar und riechbar für deine Katzendame, aber ohne "Kampfmöglichkeiten" unterbringen könntest, uzumindest schon mal zu anfang für die Nächte.

Dabei wäre dann auch das füttern auf beiden Seiten einer Gittertür praktischer und durchführbarer.
Die bald kommende kalte Jahreszeit wird euch dabei dann viel entgengenkommen ..... oder ist Lady eien Hardcor-Draussenkatze und stundenlang immer wieder draußen?

Ich würde jedenfalls gleich zu Anfang innerhalb des Hauses möglichst einen direkten Körperkontakt erstmal eine Weile vermieden .... erst sollte es ein gewohnter Geruchs- und Anblick-Zustand werden..... dazu würde dann auch gehören, das der Kater immer dann, wenn die Lady in einem Raum separiert ist, die anderen Räume auch so nach und nach erkunden darf ...... damit wird sein Geruch überall selbstverständlich.

Ich halte ja bei Zusammenführungen viel von der Unterstützung von Zylkene, dagegen habe ich mit CBD Oel keine ERfolge erlebt..... das sollte man also wirklich ausprobieren ..... das bedeutet aber auch, das du vielleicht es mit Zylkene 75 als erstes versuchen solltest (denn es wird ja bald kalt, lt. Wetterbericht) ..... alle anderen "Hilfsmitttel" haben nach meinen Erfahrungen eine bedeutend viel längere Wartezeit, bis sie wirken, das ist ja auch typisch für alles was aus der Naturmedizin angeboten wird.

Übrigens ..... das draussen füttern soll sicher nicht bedeuten, das da mit einem Napf beide gleichzeitig gefüttert werden, sondern jeder seinen eigen Napf bekommt, nur die Teller in Sichtweite für beide gleichzeitig hingestellt werden .... zu Anfang wird die Lady noch mehr Abstand brauchen .

Bei dem kleinen Kater sehe ich da weniger Probleme einer Eingewöhnung, denn er sucht ja bereits offensichtlich bereits schon von sich aus die Nähe von euch und von Lady.

..... Und wenn der Kater mal drinnen ist, dann verschließ oder versperre für beide die Katzenklappe und auch die Tür .......separiere sie dann lieber, als einen der beiden wieder das "weglaufen" zu ermöglichen....... sonst wird immer einer lieber erstmal wieder flüchten.

Wenn du Fragen hast, einfach weiter fragen.....

Liebe Grüße Waltraud
 

leligneblanc

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Liebe Waltraud, ganz herzlichen Dank auch für Deine Antwort.
Ja wir haben leider bei der kleinen Lady ganz viel falsch gemacht. Das wissen wir im Nachhinein auch. Wir hätten uns sofort um einen Kammeraden/in kümmern sollen. wir sind zu der Kleinen gekommen wie die Jungfrau zum Kinde und hatten beide leider keinerlei Erfahrungen was Haustiere angeht.

Sie begegenet draussen schon anderen Katzen, bzw. in der Hauptsache anderen Katern. Die Katerdichte hier bei uns ist schon beträchtlich. Und sie ist leider nicht so besonders umgänglich. Ich höre dann immer nur das Geschrei und dann kommt sie angesprungen. das war bei Nemo nicht so. also kein Geschrei sondern erstmal nur gegenseitiges beschauen und wenn er doch etwas zu nahe gekommen ist, dann ein kleiner Faucher und Pfotenhieb hier und da. Der Kleine nimmts gelassen. darum dachten wir, das könnte funktionieren. Weil es hier mal so ganz anders war. Nur wenn er mit rein kommt, dann findet sie das gar nicht toll und faucht und ist ziemlich aufgeregt.

Ja, das mit der Petwalktüre ist bei uns ein bisschen kompliziert. wir waren so blöd und haben Fienis Chip nicht angelernt bevor die Tür eingebaut wurde. und hinterher haben wir es nicht mehr geschafft sie so in die Öffnung zu halten, dass der Chip eingelesen werden kann. Sie windet sich dann wie ein Aal und so haben wir es über Bewegungssensor gelassen. das heißt aber auch, dass jedes andere Tier hereinkommen und auch wieder raus kann. ist bis Dato icht passiert aber der kleine Tramp ist schlau. erst ist er hinter ihr her, dann hat er es selber mal versucht und siehe da, Sesam öffne Dich.

Wir haben als wohnsituation wie folgt, einen ziemlich großen Eingangsbereich, der den Wohnessbereich durch eine Glastür trennt. Ich dachte ich könnte den Kleinen erstmal im eingangsbereich unterbringen mit allem was er so braucht, toilette, körbchen, kratzbaum usw. Ist eine Glastür o.k? oder sollten wir da lieber eine Gittertür anbringen für diese zeit?

Dieses Zylkene, würdest Du das für Beide empfehlen oder nur für die ängstliche Lady?

Und ja, selbstverständlich würde bei einer draussen fütterung jeder seinen eigenen Napf bekommen. Die Lady Fieni ist eine sehr mäkelige Esserin. Ich hoffe sie isst dann überhaupt etwas und fixiert ihn nicht nur.

Leider haben wir echt viel falsch gemacht als Fieni noch klein war und auch jetzt immer noch, darum möchte ich ganz unbedingt versuchen die 2 zusammenzubringen, denn ich glaube die Lady ist nur mit uns Zweibeinern manchmal ganz schön einsam.

Oh und sie ist eine regelrechte Schönwetterfreigängerin. Winterwetter oder Regen sind nicht ihr Wohlfühlwetter.

Soll ich die Beiden dann die ganze Zeit drinnen lassen? oder kann ich sie auch rauslassen und nur wenn sie beide drinnen sind erstmal Separieren?

Danke herzlich für Eure Geduld.
 
Pat

Pat

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..... ich melde mich gegen Abend noch mal..... bin mal wieder auf dem Sprung zur Therapie wegen meiner Schulter .....
 

leligneblanc

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Guten Besserung liebe Waltraud
 
xioni

xioni

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Meiner Meinung funktioniert das mit der Gittertür nicht, wenn man FREIGÄNGER hat! Das kann nur etwas bringen, wenn dann jeder einen separaten Ein-/Ausgang hat. Ansonsten wären beide eingesperrt oder müssten sich ja trotzdem begegnen. Und ich halte nichts davon, Freigänger einzusperren - das sorgt für viel Stress bei den Tieren und ist m.M.n. eher kontraproduktiv.

Das was dein Fienchen da mit dem Kleinen macht, ist wirklich ganz normal und hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun, dass sie lange alleine war. Denn wie du schreibst, als Freigänger hat sie ja draußen Kontakt zu anderen Katzen. Meine Damen hören ich drauße auch wild fauchen und mit anderen Katzen/Katern kämpfen. Und trotzdem waren sie bei unserem Streuner ganz anders, weil sie gesehen haben, dass ICH den bei uns erlaube. Das mit dem zusammen fressen hat bei uns so gut geklappt, dass immer wenn ich dem Streuner Futter raus brachte, sich sofort die anderen einfanden und auch was wollten. Und dann haben sie wirklich ganz ruhig nebeneinander gefressen....sogar, wenn einer bei dem anderen in die Schale geguckt hat, gab es keinen Stress.

Wenn du Fienchen schon CBD-Öl gibst, bleib erst mal dabei, die Wirkung setzt nicht sofort ein. Ansonsten gibt es von Petvital fertige Bachblütenmischungen für Tiere, z.B. gegen Stress/Angst (Nr. 2). Die Mischung hat bei mir am besten gewirkt. Die Globuli kann man in einem Tropfen Wasser auflösen und dann in Schlecksnack,Futter oder auch im Trinkwasser geben.

Ich glaube, dass Fienchen sich gut mit dem Kleinen arrangieren kann, gerade weil er noch jung ist.
Du kennst deine Katze am besten und weißt, was du ihr zumuten kannst. Wenn das mit dem Füttern gut klappt und die Lady auch mal am Tramp schnuppert, kannst du das Gleiche drinnen weiter fortführen - also beide zum Fressen hinein bitten.
 

leligneblanc

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Vielen Dank liebe Andrea, das macht mir Mut.

Die Eingangs / Küchen Situation ist in sofern subpotimal, weil Fieni dann durch Ihre Türe raus könnte und wir den kleinen Tramp durch die Haustüre raus-und wieder reinlassen müssten. Na ja es gibt sicher schlechtere Begebenheiten. Was ich meine ist die Glastüre, da können sie sich zwar sehen aber nicht beschnuppern. Und ich weiss nicht ob ich meinen Mann dazu überreden kann da eine Gittertüre einzubauen. Ich werde heute Abend ma ein Foto von der Situation machen und Euch zeigen, damit Ihr euch das besser vorstellen könnt.

Eben ruft mich mein Mann aus dem Homeoffice an und erzählt mir, dass er die Türe gehört hat und dann runter ist um zu sehen, wer denn da gekommen ist. Es war der Kleine. Just in dem Moment kommt natürlich auch Fieni und hat erst mal rumgefaucht und ein bisschen in seine Richtung gepfötelt. er ist dann raus und sie rein. Dann ist er ganz traurig abgezogen. Das bricht mir echt das Herz, dass die Lady so eine Zicke ist. und heute gar nicht so ängstlich. Vielleicht bin ICH zu ängstlich?

Ach ja, er ist auch gechipt. Das hatte ich vergessen zu erwähnen.
 
xioni

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Wahrscheinlich kann sich Fienchen als Freigängern ganz gut behaupten:giggle: Da scheint ja eher der kleine Tramp der Ängstlichere/Schüchternere zu sein.
Ich würde es jetzt erst mal mit dem Füttern zusammen probieren. Z.B. in einer Situation wie heute könnte man beiden drinnen direkt was zum Fressen oder Leckerli anbieten. Vielleicht reicht das schon um beiden zu zeigen, dass der andere nichts tut.

Da Freigänger ganz stark nach Geruch gehen - beide abwechselnd streicheln! Dann haben beide die Gelegenheit, dich zu markieren und dabei deinen und den Geruch der anderen Katze aufzunehmen. Und wenn ihr dem Kleinen Kissen ins sein Häuschen legt, die einfach mal austauschen und seine nach drinnen legen - dann siehst du auch, wie Fienchen auf seinen Geruch im Haus reagiert.

Bei Kätzinnen gilt übrigens immer: Angriff ist die beste Verteidigung! Und genau so würde ich auch Fienchens Gepfötel und Gefauche interpretieren: bevor der andere auf dumme Gedanken kommt, ihm gleich zeigen, was Sache ist. Da hilft es wirklich, beiden Tieren gut zuzureden, beide zu streicheln und so zu zeigen, dass alles in Ordnung ist.
 
Pat

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Und genau in dieser Reaktion sehe ich den besten Ansatz dafür, das du ihn im Haus separierst ...... einfach dann halt auch bei geschlossener Glastür oder welcher auch immer, damit er sich mehr ans Haus gewöhnt und dabei dann auch vor Finchen sicher fühlen kann.

Ich habe bisher immer Streuner aufgenommen, also eigentlich alles Freigänger ...... und jeder dieser ehemaligen Streuner war sichtbar froh, das er endlich ein warmes Zuhause hatte und nicht einer davon hat jemals wieder nach draußen gedrängt.
Freigang war in unserem anderen Haus und auch hier absolut nicht möglich, wir haben die Durchgangsstraße direkt vor dem Haus und ab und zu mal frei laugende Katzen hier aus dem Umfeld haben nie lange überlebt ........

Ich denke das es bei Andrea auf Kreta eine völlig andere Situation ist, denn ihre Katzen sind zwar draussen geboren, aber dann als Babys bereits ins Haus gekommen mit soviel Freigang wie sie möchten .... da sind ja auch meist bessere Temperaturen als hier in Deutschland...... solche "Freigänger" kann man eigentlich nicht direkt mit den hier herum laufenden Streunern ohne festes Zuahuse vergleichen ..... meiner Erfahrung nach sind hier die Streuner dankbar für ein endlich gefundenes Zuhause und wollen meist kaum noch raus.

Das wäre für mich daher auch der Versuch, den Kleinen im Haus erstmal zur Eingewöhnung festzusetzen, aber ohne direkten Kontakt zur Lady ..... einfach um zu beobachten, wie er sich verhält und wie stark er wieder raus drängt, obwohl er keinen Konfrontationen mit der Lady dann ausgesetzt ist.

...... und ich hatte schon recht viele "echte Streuner", bzw. Streuner mit dem Tierheim als Zwischenstation und direkt zugelaufene heimatlose Katzen ...... z.B. die letzte war und ist unsere Emma...... und Lotte mit 3 Tagen Zwischenstation im Tierheim in Quarantäne.

Einem späteren Freigang nach der Eingewöhnung spricht da ja dann nichts dagegen ...... er muss aber erst erkennen und lernen, das er jetzt für immer im Haus sein darf und dort hingehört.
 

leligneblanc

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Fienchen wurde 2 x ernsthaft gebissen. das erste mal als sie ziemlich frisch Freigängerin war und das 2. mal als gerade ihre Katzentüre eingebaut wurde. Sie war beide Male kreuzunglücklich weil sie in der Heilungszeit nicht raus durfte. Jetzt ist es, glauche ich, so, dass sie ein mordsgezeter macht und dann den geordneten Rückzug antritt anstatt sich in Kämpfe verwickeln zu lassen.

der kleine Tramp ist keineswegs schüchtern oder ängstlich. mal ein Beispiel. Auf der Terrasse steht ein Tisch mit Stühlen. Auf einem Stuhl lag Fieni immer gerne und hat geschlafen. Genau diesen Platz hat nun der kleine Tramp okkupiert. Fieni hat seitdem dort nicht mehr gelegen.

er war auch schon mal drinnen und hat Fienis Spielteppich bespielt. Sie hat ihn dann nicht mehr benutzt bis ich ihn mit Feliway Spray neutralisiert habe.

Es ist meine Scheißangst ( entschuldigt den Ausdruck ) die ich in den Griff kriegen muss. man liest ja immer, das katzen abwandern können, wenn es zu Hause nicht mehr genehm ist und dass ist meine größte Angst, das die Lady nicht mehr nach hause kommen mag, so gern wie ich den kleinen Tramp habe.

Aber ich werde heute Abend mal versuchen, beiden von Angesicht zu Angesicht ein Leckerchen zukommen zu lassen. Drückt mir die Daumen.

LG Sonja
 

leligneblanc

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Und genau in dieser Reaktion sehe ich den besten Ansatz dafür, das du ihn im Haus separierst ...... einfach dann halt auch bei geschlossener Glastür oder welcher auch immer, damit er sich mehr ans Haus gewöhnt und dabei dann auch vor Finchen sicher fühlen kann.

Ich habe bisher immer Streuner aufgenommen, also eigentlich alles Freigänger ...... und jeder dieser ehemaligen Streuner war sichtbar froh, das er endlich ein warmes Zuhause hatte und nicht einer davon hat jemals wieder nach draußen gedrängt.
Freigang war in unserem anderen Haus und auch hier absolut nicht möglich, wir haben die Durchgangsstraße direkt vor dem Haus und ab und zu mal frei laugende Katzen hier aus dem Umfeld haben nie lange überlebt ........

Ich denke das es bei Andrea auf Kreta eine völlig andere Situation ist, denn ihre Katzen sind zwar draussen geboren, aber dann als Babys bereits ins Haus gekommen mit soviel Freigang wie sie möchten .... da sind ja auch meist bessere Temperaturen als hier in Deutschland...... solche "Freigänger" kann man eigentlich nicht direkt mit den hier herum laufenden Streunern ohne festes Zuahuse vergleichen ..... meiner Erfahrung nach sind hier die Streuner dankbar für ein endlich gefundenes Zuhause und wollen meist kaum noch raus.

Das wäre für mich daher auch der Versuch, den Kleinen im Haus erstmal zur Eingewöhnung festzusetzen, aber ohne direkten Kontakt zur Lady ..... einfach um zu beobachten, wie er sich verhält und wie stark er wieder raus drängt, obwohl er keinen Konfrontationen mit der Lady dann ausgesetzt ist.

...... und ich hatte schon recht viele "echte Streuner", bzw. Streuner mit dem Tierheim als Zwischenstation und direkt zugelaufene heimatlose Katzen ...... z.B. die letzte war und ist unsere Emma...... und Lotte mit 3 Tagen Zwischenstation im Tierheim in Quarantäne.

Einem späteren Freigang nach der Eingewöhnung spricht da ja dann nichts dagegen ...... er muss aber erst erkennen und lernen, das er jetzt für immer im Haus sein darf und dort hingehört.
Sollten wir in dieser Zeit auch Fieni keinen Freigang gewähren? sodass sie sich an seine Anwesenheit in ihrem safespot gewöhnt?
 
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Sollten wir in dieser Zeit auch Fieni keinen Freigang gewähren? sodass sie sich an seine Anwesenheit in ihrem safespot gewöhnt?
Egal, was andere dazu sagen, das würde ich NIE machen. Denn das würde für Fieni nur weiteren Stress bedeuten.

Ich bin mir sicher, dass bei uns die Zusammenführung mit dem Streuner gut geklappt hätte, wenn ich ihn dazu bewegen hätte können, ins Haus zu kommen. Leider ging das bei ihm partout nicht und so hat er statt dessen meine Katzen dann vor der Katzenklappe gemobbt. Deswegen auch mein Rat, den Kleinen ins Haus zu lassen, wenn er will und gleichzeitig Fieni beruhigen, so dass sie das als "normal" empfindet.

Waltraud, bei uns wollte der Streuner unter keinen Umständen ins Haus:wink:
 
Pat

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Sollten wir in dieser Zeit auch Fieni keinen Freigang gewähren? sodass sie sich an seine Anwesenheit in ihrem safespot gewöhnt?
Das würde ich auch nicht so direkt machen .... vielleicht durch ungemütliches Wetter und mehr Spiel und Kuscheleinheiten sie mehr dazu "überreden" doch längere Zeit im Haus zu bleiben ....... oder zumindest oft stundenweise ...... oder in der Nacht.

Einfach zum dran gewöhnen, ohne direkten Zwang auszuüben.


[QUOTE="xioni, post: 3098782, member: 49378"]
Waltraud, bei uns wollte der Streuner unter keinen Umständen ins Haus:wink:
[/QUOTE]


Andrea, da ist sicher jede Katze noch verschieden im Verhalten und bei euch in den südlichen Regionen leben die Katzen ja allgemein bedeutend mehr fast nur draussen ...... da kommt dann ein Streuner noch sicher viel weniger freiwillig in ein Haus.

Ich denke es ist ein großer Unterschied, ob man einen Streuner in Griechenland in ein geschlossenes Haus "rein locken" möchte, oder ob es hier im viel kühleren Deutschland passiert.

Trotzdem können solche "Wildlinge" sich sehr gerne und oft an reine Wohnungshaltung gewöhnen und umstellen ...... das beste Beispiel dafür sind die von Waldi hier vorgestellten Katzen, die sie ja auch die beiden letzten aus Griechenland übernommen hat und nun ohne Freigang glücklcih sind.
Das Problem dabei ist meist der Anfang, wo sie erstmal von Menschen "eingefangen" werden müssen, um dann die schöne Seite des Lebens zu erkennen.

Unsere Streuner kamen ja auch nie freiwillig ins Haus, sie mussten eigentlich alle erst mit einer Lebendfalle eingefangen werden, weil sie einfach zu misstrauisch waren, was da auf sie zukommen könnte.
Waren sie dann aber erst im Haus, dann war es bei allen bisher so, das sie keinerlei Drang zeigten, wieder raus zu kommen, das war bei Moritz, bei Flecki, bei emma und allen davor so .

Dazu kommt ja dann auch, das man bei ehemaligen Katzen, die später dann auch wieder in den Freigang können und dürfen , trotzdem erst diese Eingewöhnungsphase besser durchlaufen soll, wie man es z.B. mit Katzen, die man neu aufnimmt aus dem Tierheim, etc. ja auch erst bis ca. 4 - 6 Wochen nicht raus lassen sollte, damit sie das Haus / Wohnung als ihr Zuhause ansehen lernen und dann später auch immer wieder als sicheren Orrt freiwillig aufsuchen .

Lässt man neu aufgenommene Katzen zu früh raus, dann kann es passieren, das sie sich noch nicht so heimisch fühlen und schnell bei den geringsten Problemen wieder abwandern, um vielleicht ihre alte Umgebung zu suchen.

Lediglich Flecki wollte auch nicht in die Lebendfalle, den haben wir erst monatelang in einer isolierten Schlafkiste mit Futter versorgt und er hat erst eine zeitlang darin bei uns vorm Fenster unter dem Carport jede Nacht und Tag geschlafen.
Der hat es erst schrittchenweise geschafft, immer näher ins Haus zu kommen, dadurch das ich ihm das Futternäpfchen immer stückenweise weiter in Richtung Haustür, bis hin ins Treppenhaus, zu verschieben ..... das musste bei ihm aber wirklich gaaanz langsam gehen.... er war furchtbar misstrauisch und scheu ....... beim TA haben wir dann den Grund dafür erfahren ..... er war damals so gut wie taub durch extrem vermilbte Ohren und entsprechend geschädigte Gehörgänge.

Bei dem kleinen Tamp ist ed hier aber eine ganz andere Ausgangssituation ..... der will und drängt ja bereits ins Haus .... das sind dann meist die Katzen, die viel lieber drinnen leben wollen.

Ich denke, wenn du wirklich Zylkene 75 bestellst und damit versuchst, dann solltest du vorsichtshalber es beiden geben ..... das kann vieles erleichtern.
 

leligneblanc

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Guten Morgen meine Lieben, vielen Dank für Euren weiteren Input. Ich bin wirklich sehr dankbar dafür.

Ich habe gerade Zylkene bestellt, zum Glück führt unsere Ortsansässige Apotheke Tiermedikamente.

Situation heute morgen: Fieni ist über nacht drinnen, die Tür ist dann zu. So gegen 4 uhr möchte Sie dann raus. Ich lasse sie raus und die Tür auf. Da ich erst gegen 6.00 Uhr aufstehe habe ich mich nochmal hingelegt. kurz vor sechs höre ich wie die Tür mehrmals auf uns zu geht. ich sehe auf und gehe runter und sehe dass Fieni drinnen ist und Nemo auch. Fieni macht keinen Mucks sondern hockt unterm Tisch mit grossen Angstaugen. Nemo hingegen schnurrt, was das Zeug hält und macht es sich auf Fienis Spielteppich gemütlich. Er total entspannt; Fieni hingegen absolut angespannt. nach einer kleinen Weile ist er dann wieder raus.
Fieni ist dannach immer ganz durch den Wind obwohl ich ihr während er drinnen war gut zugeredet habe und halb unter den Tisch gekrochen bin um sie zu streicheln.

Ganz ehrlich, ich bin dann selber immer so aufgeregt, obwohl ja eigentlich nichts schlimmes passiert ist aber ich habe, wie gesagt so riesige Angst, dass Fieni verdrängt wird. Der kleine hat gar keine berührungsängste und scheint sich wirklich wohl zu fühlen.
Anbei mal 2 Bilder der Katzentür.IMG_7997.jpgIMG_7998.jpg

das Zerrackerte an der Bank stammt noch aus der Zeit, als die Tür noch nicht dort war und Fieni damit darauf hingewiesen hat, dass sie gerne raus möchte.


Zu der Sache mit Nemo im Eingangsbereich, glaube ich nicht, dass das gut gehen wird. Er möchte dabei sein. Ausserdem ist mein mann damit nicht einverstanden, da wir mal versucht haben, als es wirklich sehr geregnet hat ihn in unserem gatenhaus zu parken. Wir haben es ihm nett gemacht aber er wollte da unbedingt raus und hing an der Türklinke. Wir haben ihn dann raus gelassen, das hatte keinen Zweck. ich denke er im Flur hinter der Glastür und wir auf der anderen Seite könnte den gleichen Effekt haben.

Sollte ich einen weiteren Speilteppich besorgen, damit alles doppelt vorhanden ist oder würde er trotzdem fienis sachen beschlagnahmen?

ich bin echt ziemlich ratlos und echt gestresst.

danke für Eure Geduld, lg Sonja
 
xioni

xioni

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Ganz ehrlich, ich bin dann selber immer so aufgeregt, obwohl ja eigentlich nichts schlimmes passiert ist aber ich habe, wie gesagt so riesige Angst, dass Fieni verdrängt wird.
Deine Aufregung überträgt sich wahrscheinlich noch zusätzlich auf Fieni - Katzen haben da ein ganz feines Gespür.

Bei uns gab es 1 Jahr Stress, wenn die Katzen in die Box mussten oder bei Tabletteneingabe und dem Auftragen vom SpotOn. Meine Aufregung hat sich dabei auf die Katzen übertragen, so dass es immer ein großes Theater gab. Irgendwann habe ich dann die direkte Tabletteneingabe bei meiner Motzi versucht, die ersten Tage habe ich die Katze in eine Decke eingewickelt, nach ein paar Tagen reichte normales Festhalten und nach 2 Wochen nur noch ein leichtes Handanlegen am Kopf. Für uns beide war das eine völlig stressfreie Angelegenheit. Und weil das so gut funktionierte, habe ich das auch direkt bei den anderen Katzen probiert: Kurz im Nacken packen, Tablette rein oder Spot On drauf und wieder loslassen. Und während die Katzen früher nach so einer Aktion auf Abstand gingen, blieben sie plötzlich alle ruhig sitzen und ließen sich auch direkt wieder im Nacken streicheln. Weil ich so ruhig und gelassen war, hat sich das auf die Katzen übertragen.
Vielleicht solltest du dir auch ein paar CBD-Öl Tropfen genehmigen:giggle:

Dass der kleine Mann nach kurzer Zeit selbst wieder rausgeht, ist doch positiv.....und ist ein bißchen wie ein Rückzug vor Fieni. Woran erkennst du denn genau die Angstaugen? Zeigt sie noch andere Symptome für Angst oder Stress? Katzen bekommen auch große Pupillen, wenn sie etwas besonders aufmerksam beobachten.
Reagiert sie denn irgendwie auf dich oder beobachtet sie weiterhin gebannt Nemo?

Ein zweiter Spielteppich und vielleicht auch ganz neues Spielzeug für beide ( z.B. billige Kratzpappen) schadet sicher nicht. Und Fieni sollte auch sehen, dass ihr Nemo streichelt. Einer von euch kann Fieni, der andere Nemo streicheln. Fieni soll ja lernen, dass Nemo KEIN Eindringling ist.

Das wird schon, Sonja ::knuddel



PS: Schau mal, nach ca. 2 Monaten konnten bei uns beide Kater so entspannt nebeneinander liegen....bei den Mädels hat es etwas länger gedauert.
IMG_20200615_112824.jpg
 
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