Katzenhaltung und Demenz

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Heli55

Heli55

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Hallo,

Ich habe hier im Ort eine langjährige gute Bekannte.
Sie wohnt allein in ihrem Haus, der Sohn kommt 2x/Woche, und erledigt
mit ihr die Einkäufe, und Bankgeschäfte, usw.
Sie ist 80Jahre alt, und nach einem Sturz,vor 3Jahren, zunehmend
vergesslich geworden, und auch längst nicht mehr so fit, wie davor.
Sie lebt mit 2 älteren Katzen, wovon die eine seit langem CNI hat.
Ich war längere Zeit nicht bei ihr, da es auch nicht immer einfach
mit ihr
ist. Neulich rief sie aber an, und erzählte, ihre CNI- Katze habe
wohl einen "Anfall" gehabt. Was nach ihrer Beschreibung auch mir
so vor kam. Bin dann hingefahren, und war doch recht erschrocken,
in welchem Zustand die Katzen sich befanden. Hatte sie 1Jahr nicht gesehen. Hab meine Bekannte dann noch überredet, zumindest mit der
CNI-Katze zum TA zu fahren, damit sie Inf. bekam.
Der andere sah ziemlich schlimm aus: mit vielen, aufgekratzten Wunden
am Körper. Er wäre deshalb auch in Behandlung, bekäme des Öfteren(?)
Spritzen, gegen eine Allergie. Er wirkt auch so, als bekäme er seit längerer Zeit viel Cortison. Vorgestern war die Bek. mit ihrem Sohn b.d. TÄin,
und der Kater bekam erneut eine Injektion, angeblich "weibliche Hormone"!? Gestern brachte ich ihr Futter f.d. Kater, v. Vetconcept.
Das fraß er extrem gierig, sodass ich da eher an Cortison glaube.
Allerdings wirkt- was auch immer er bekommen hat,- nicht gegen den Juckreiz. Zudem ist das Tier extrem unruhig, und möchte dauernd nach oben, im Haus, was ihm aber verweigert wird. Auf mein Anraten, noch eine 2.Meinung eines TA einzuholen, reagiert m.Bek. nicht, aus Misstrauen.
Ihre Verwandten kennen sich nicht mit Tieren aus, und können,und wollen nicht sehen, dass es den Tieren nicht gut geht. Weil, die Mutter sagt, sie lebe nur noch, um ihre Katzen zu Ende zu begleiten...
Schwierig, schwierig, was würdet Ihr machen?
LG,Heli
 

waldi

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wenn sie wirklich nur noch wg. den Katzen lebt, müsste sie eigentlich froh sein wenn es jemand gibt der sich der Tiere annimmt und ihnen ein schönes Leben bietet - nicht so unwürdig wie es grad wohl der Fall ist.
Ich würde schauen daß ich die Katzen nehme. Dann kann sie auch in Frieden sterben, wenn man es so sagen will. Natürlich braucht es halt jemand, zu dem sie Vertrauen haben kann.



LG
Waldi
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Ich denke das Wohl der Tiere muss gewährleistet werden.
Kannst du mit dem Sohn reden?
 
Heli55

Heli55

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Hallo waldi,
bei beginnender Demenz werden die Leute erst mal misstrauischer,
weil sie merken, dass sie nicht mehr richtig "mitkommen",und fürchten,
andere merken es auch und sprechen den Dementen deren Kompetenzen ab.
Zu dem neigt sie zu Depressionen. Es wäre für sie unerträglich, wenn jemand ihr die Katzen weg nimmt. Was auch der Sohn verhindern würde.
Ich kann auf gar keinen Fall mit dem sprechen, aus besonderen Gründen.
Ist eine sehr komplizierte Angelegenheit.
Bin aber mit anderen Katzenfreunden von ihr im Gespräch, ohne das sie
davon weiß, und wir bleiben dran.
Vorhin erzählte sie mir noch, dass der Kater im letzten Jahr noch viel
schlimmer ausgesehen haben soll, und er hätte sogar einen "Anzug"
tragen müssen, damit er sich nicht vollkommen zerkratzt.
Was ich nun gar nicht verstehe: ihre TÄin hat auch diese Plastik-Krallen,z um Ankleben. Feechen trug diese auch an einer Hinterpfote,
und kapierte schnell, dass sie damit nicht mehr ihr Gesichtchen zerkratzen konnte, was ihr dann auch diesen Zwang nahm. Dazu hab ich meiner Bekannten geraten, sich danach zu erkundigen, wenn sie am Dienstag wieder bei der Ärztin ist.
LG,Heli
 

waldi

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hm.macht die Sache nicht leichter.
Aber schön daß Du dich der Sache annimmst und tust was eben möglich ist.
Ich wünsche Dir viel Glück


LG
Waldi
 
Flosi

Flosi

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Ist wirklich schwierig. Klar dass Tierwohl sollte nicht gefährdet werden. Aber ich denke für deine Bekannte würde es nix schlimmeres geben als dass die ihre Katzen angeben müsste.

Ich würde sie an deiner Stelle bestmöglich unterstützen und mir den Mund fusselig reden.

Wenn noch mehr Kathenfreunde ihr dass gleiche raten legt sich dass Misstrauen hoffentlich etwas. Demenz ist wirklich schlimm.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und starke Nerven.
 
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Heli55

Heli55

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Danke Euch!
Ja, ihr die Tiere abzunehmen, wäre furchtbar für sie.
Wir "Katzentanten" werden viel Feingefühl brauchen, und
versuchen müssen, allen gerecht zu werden.
Die Betroffene war selbst aktive Tierschützerin, und trotz ihres
mitunter sehr explosiven Temperaments habe ich sie doch
immer sehr gern gehabt.
Aber sagt maL: Weibliche Hormone gegen Juckreiz; Kennt das jemand?
 
Trulla-la

Trulla-la

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Hierzu möchte ich mich auch mal äußern

Demenz und Depressionen rufen ähnliche Verhalten hervor. Vergesslichkeit, Unkonzentriertheit, den Tag nicht mehr "geregelt" bekommen, das vernachlässigen von einem wichtigen Personen/Tieren usw.

Leider geschieht es in den letzten Jahren vermehrt das bei älteren Personen statt Depression auf Demenz getippt wird.
Das wird depressiven Menschen keinesfalls gerecht.
Depression ist eine Krankheit, als solche muß sie erkannt und behandelt werden.

Ich würde erstmal vorschlagen den Titel in Katzenhaltung und Depression/Demenz zu ändern.

Dann muß ich leider anmerken...
Wie eng ist diese Bekanntschaft wenn du ein Jahr nicht dort warst?
Denn auch dein (regelmäßiges) Kommen und damit unterstützen kann der Frau helfen. Und jede Hilfe die ihr zukommt kann den Katzen helfen.

Nicht gut ist bei ihr vermutlich abzunehmen was sie nicht schafft. Das macht das eigene Manko nur noch deutlicher und läßt Menschen mit Depressionen oft eher zurückweichen. Hilfe annehmen können ist bei dieser Krankheit leider häufig extrem schwer. Gerade bei älteren Menschen habe ich oft beobachtet das es ihnen noch schwerer fällt. Gehören sie doch in der Gesellschaft nicht mehr zu den Produktiven, denen die "dabei" sind, eingreifen und sich einbringen können.

Besser wenn in festen Abständen, zu festen Zeiten jemand zu ihr geht (ihr seid ja offenbar mehrere) und so ihr Vertrauen aufzubauen und darüber auch die ein oder andere Hifestellung geben zu können.
Trinkt einen Kaffee oder Tee mit ihr, bringt mal ein Stück Mürbes mit u.ä.
Laßt es für die alte Dame etwas normales werden das nicht nur ihr Sohn regelmäßig kommt und Wege mit ihr erledigt.

Vielleicht kann auch immer an festen Tagen jemand mit ihr gemeinsam kochen oder putzen. Einfach dabei sein und so die Hilfestellung nicht so spürbar machen.
Dann ergibt sich das Helfen für die Katzen von allein.

Bietet eure Unterstützung aber nicht an a la "Das kann ich doch machen, da helfe ich dir" u.ä. Schaut das es sich immer wieder ergibt. Gemeinsam die Tassen für den Kafee auf den Tisch stellen wäre ein Beginn.

Und auch sehr wichtig - nehmt was sie sagt ernst. Kein "Nein" eher ein "Ah, das wußte ich so noch nicht" oder "Das hatte ich immer anders gesehen/verstanden"

Und wenn sie grantig reagiert, nix dazu sagen. Läßt sie nicht davon ab kann ein "Heut sind sie sauer/verbittert/enttäuscht, oder" hilfreich sein

Annehmen was sie fühlt und denkt sagt man in der Altenbetreuung dazu.
Ohne Wertung, ohne Richtig oder Falsch Definition

Viel Glück und schön das du nicht wegschaust


Völlig falsch fände ich ihr die Tiere zu nehmen.
Noch stärker kann man einem alten Menschen nicht unter die Nase reiben das er nichts mehr taugt, zu nichts mehr fähig sei.

Eben erinnert...
Sie war selber im TS tätig. Das wäre doch ein guter Ansatz. Fragt nach was sie in bestimmten Dingen getan hat. Wie ihre Erfahrung sind. Zeigt ihr das sie euch mit hrem Wissen und Erfahrungen unterstützen kann.



@ Flosi
Sorry, aber diese Aussage solltest du nochmal überdenken
Zitat von Flosi:
Klar das Tierwohl muss an erster Stelle stehen
Ich hoffe es ist dir einfach so "rausgerutscht", aber -- es grenzt solche Menschen schnell aus. Noch sollte das Menschenwohl dem der Tiere gleichgestellt bleiben!! Schließlich - steckt in den Worten auch Sie funktionieren nicht richtig, also ein(an-)greifen.
Unterstützen wäre aber sehr häufig besser. Und gerade in kelineren Gemeinden wo sich de meisten kennen könnte das doch eigentlich besser funktionieren.
Aber dazu müßen die Scheren aus den Köpfen verschwinden.
 
Heli55

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Hallo Trulla-la,
danke, für dein langes Schreiben, hast dir viel Mühe gemacht!

Meine Bekannte sagt ja auch selbst, dass sie oft deprimiert ist, und satt,
vom Leben. M.E. gehen Demenz häufig mit Depressionen einher.

Und, sie ist, bei aller Liebe, auch eine schwierige Person. Dann knallt
sie einem Sachen um die Ohren, dann hauen die Leute halt wieder ab.
Ich muß das dann auch nicht haben, muss auch gucken, meine Tierfamilie
satt zu bekommen, da brauch ich den Stress gar nicht.
Aber, wenn nun die Tiere nicht mehr richtig versorgt werden, muss ich gucken, wenn sie wieder ekelig wird, dass zu überhören.
Ich kenn sie ja 10Jahre,und sie war immer sehr aktiv, bis zu dem Sturz.
Zu den Schwierigkeiten kommt, dass der Sohn und Schwiegertochter
ihrer Mutter den Umgang mit uns verbieten, obwohl sie uns lange kennt.
Und das strengt sie auch an.
Von ärztlicher Seite wurden ihr schon oft Medikamente gegen die
Depressionen verordnet, und die will sie nicht, was ich gut verstehe,
da ich zumindest eine Person kenne, die alles schluckt, was sie kriegen kann, aber es wird immer schlimmer, und fett ist sie davon auch geworden.
Na ja, ich werde mich jedenfalls bemühen, nicht nur f.d. Katzen

Dazu hab ich noch eine Frage: es heisst, er habe eine Allergie!
Aber, er hat 2,7Leukozyten, und GAR keine Eosinophile. Das Labor ist vom März, diesen Jahres. Dann noch Muskel-CK: 828. Wer kennt sich vllt. damit aus???
LG,Heli
 
Heli55

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Noch etwas:
Die o.g. Werte sind v.d. Kater, der sich so furchtbar kratzt.
Sie fährt auch fast immer nur mit dem Sohn zum TA, und von denen fragt niemand, warum was wie gemacht wird. Und schon gar nicht,
warum was gegeben wird, und was die Blutwerte zu bedeuten haben.
 
Flosi

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@ Trulla-la es war wahrscheinlich blöde geschrieben aber anders gemeint. Ich wollte damit ausdrücken dass das Tierwohl nicht gefährdet sein soll nicht mehr und nicht weniger. Habe es geändert. Habe mich blöd ausgedrückt. Selbstverständlich sollte Tier und Menschenwohl gewährleistet sein.
 
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Heli55

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Nabend,

leider geht es den Katzen meiner Bekannten nicht viel besser..
Wenn ich sie sehe, tut mir das so leid!
Aber, meine Bekannte hat eine TÄin, zu der sie seit vielen Jahren geht,
und was die sagt, ist für sie das "Vater unser.."
Habe der TÄin neulich ein paar Fragen gestellt, bzl des immer noch extrem unruhigen Katers. Zuvor habe ich meine B. gebeten, b.d. TÄin an zu rufen,
damit mir Auskunft gegeben wird.
Und zwar wollte ich wissen: 1.,ob dem Kater vllt. Zylkene helfen könnte,
und 2., ob man ihm vllt. mal K.O.-Trofen geben könnte, um ihm Platick-Krallen auf seine zu kleben. Ich hatte mit letzterem allerbeste Erfahrungen mit meiner Fee gemacht, die auch irgendeine Allergie hatte, und sich
ohne diese Krallen ihr Gesichtchen immer zerkratzt hätte.
Die TÄin grinste mich nur blöd an, und erklährte, der Kater wäre "bescheuert", er leckt ja dauernd a.d. Mauer (was stimmt), und,
da er so hoch allergisch ist, ginge das alles sowieso nicht. Ich sagte ihr, dass aber auch alle ihre Versuche nun so gar nicht helfen, und so
wär es doch mal angebracht, nach anderen Möglichkeiten zu gucken.
Sie hat sich dann bei meiner B. beschwert, und das meine Ideen völlig unsinnig wären, aber mehr fällt ihr auch nicht ein.
Ich versuche immer, meine B. zu überreden, zu einem anderen TA zu fahren, aber die, mit ihren Depressionen, meint, wenn dann die Katzen tot sind, kann sie auch gehen....
Warte grad auf ihren Anruf, da sie heute mit der anderen Katze zur Inf. b.d. TÄin war. Die hat ihr neulich nahe gelegt, dass die Katze ein
Fall f.d. Euthanasie wäre, weil sie nicht mehr essen wollte, und schon
8Jahre die CNI habe. Hatte ihr an dem Tag noch frisch gekochte Hühnerbrühe gebracht, und am nächsten Tag das Päppelfutter von "Hills",
was sie ziemlich gut fraß. Ich sagte meiner B., dass ein Tier, dass noch so gut isst, und sich danach putzt kein Todeskandidat ist..
Warum ruft die nicht an....!?
 
Heli55

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So, nun hab ich sie angerufen.
Wie erwartet, hat die TÄin sich entrüstet, weil dieses Futter für Nieren-Kranke nicht geeignet ist.
Meine B. soll nun das Nierenfutter zermatschen, und, NUN DOCH, mit
der Spritze eintrichtern,obwohl sie zuvor von Zwangsfütterung so gar nichts hielt!
Eigentlich möchte ich mich gerne aus der Geschichte rausnehmen, nur, ich kenne die Katzen auch schon lange, die Katze hab ich ihr mal vermittelt.
Genug gejammert!
 
Brummi

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Ich kann dich gut verstehen, mir würde es auch nicht anders gehen.
Man fühlt sich eben verantwortlich und möchte, dass es den Tieren gut geht.::knuddel

-
 
Heli55

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Ja, und vor 20Min ruft meine B. an,und jammert, der Katze geht es schlecht, sie könne kaum laufen..!
Sie hat heute etwas von der Nierendiät abgeschlabbert, das ist alles,was sie heute zu sich genommen hat!
Nun wollte sie versuchen, sie mit der Spritze zu füttern.
Dann wollte sie mir noch Bescheid sagen,wieviel sie rein geschafft hat.


Bin aber eben noch hingefahren, und hab ihr 10ml eingegeben, mehr wollte die B. nicht, die Katze sähe so fertig aus.
Also,ich bin jetzt wirklich der Meinung, Depressive, und auch Demente dürfen NUR gesunde Tiere haben, wenn überhaupt :twisted:
 
Trulla-la

Trulla-la

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...........
Also,ich bin jetzt wirklich der Meinung, Depressive, und auch Demente dürfen NUR gesunde Tiere haben, wenn überhaupt :twisted:
Bei allem Verständnis für deinen Frust, aber diese Aussage ist eine Frechheit.

Du scheinst keine Ahnung zu haben wie wichtig und hilfreich sowohl für Demente als auch Depressive (wie allen anderen gehandicapten Menschen) der Kontakt zu Tieren ist und das "sich kümmern" ihnen eine Aufgabe geben kann.

Die Aussage deinen Bekannten
wenn dann die Katzen tot sind, kann sie auch gehen....
ist ein Zeichen wie verzeifelt die Frau sein muß Es würde mich nicht wundern wenn hier eine gewisse Suizidgefährdung besteht wenn man ihr die Tiere wegnimmt.


Auch in deinem vorherigen Post sind Aussagen die keinerlei Verstädnis für solche Menschen zeigen.

Ich finde es toll das du aus eigener Initiative zu deren TÄ bist um zu schauen wie den Katzen geholfen werden kann. Leider ist das Ergebnis das du offenbar vor allem in deinen eigenen Vorurteilen bestätigt wurdest (ob zu recht kann ich nicht beurteilen und maße ich mir auch nicht an)

Ich finde es erbärmlich wenn Menschen sich für Tiere einsetzten, den Menschen in seiner Not aber vergessen bzw. abstempeln als "Ach ja die mit...." :evil:


So mancher hat leider schon erlebet wie wenig sensibel das Umfeld auf Trauer oder Sorge um eine geliebtes Tier reagiert.
Solche Aussagen drehen den Spieß gerade mal um.

Dabei sollte Teirschutz AUCH den Mensschen und alle anderen Lebewesen einschließen.

Die Frau ist krank!!!
Säße sie im Rollstuhl könntest du es sehen, so haben Menschen mit deiner Haltung leider nur Vorurteile nd Scheren im Kopf. Diese Scheren teilen in Normale und Anormale ein. Erinnert mich irgendwie an längst vergangenes Gedankentum.


Uff, das mußte jetzt mal raus.
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Ich gebe dir da recht Tina...
Nur, Menschen die sich alleine nicht genügend um das Wohl des Tieres kümmern können (auch Entscheidungen treffen etc.), brauchen jemanden, der es für sie macht und dem sie vertrauen.
Sonst sehe ich die Tierhaltung auch schwierig bei solch erkrankten Menschen.
 
Heli55

Heli55

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Es ist eben so: Ich reiße mit den A..... auf, und sie lässt sich zu der TÄin von ihrem Sohn fahren, und die sagt die Katze MUSS die Nierendiät fressen, und nix anderes.
Nun ja, mittlerweile schafft sie es, ihr das Zeug, püriert einzutrichtern,
sagt sie zumindest. Und eine weitere gemeinsame Bekannte fährt heut
auch noch hin, und bringt ihr das Päppelfutter, und schaut sich auch
die Tiere an. Die zappelt aber nicht so lange rum, wie ich.
Ich kenne sie über 10Jahre, und ich hänge auch an ihr, und möchte, dass sie ihre Tiere behält.
Sie hat aber kein Internet, um sich mal selbst ein bisschen schlau zu
lesen. Nämlich dann würde sie vllt. mal erkennen, dass ihre dolle TÄ
sie nicht weiter bringt. Ich habe selber Nieren-kranke Katzen, und weiss nun auch ein bisschen was, und fahr nicht nur zum Arzt, und lass den machen.
Wird wohl schon so sein, dass ich nicht endlos Geduld habe,
ist ja auch nicht einfach, wenn ich weiß, Tiere haben darunter zu leiden.
Vielen Dank für Eure Kommentare!
LG,Heli
 

romulus

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Danke für Deinen Beitrag, Tina - Trullla-la, dem ich voll und ganz zustimme!


Ich finde es auch ziemlich anmaßend, sich selbst höher zu stellen als die TÄ, die die Katze behandelt. Diese hat schließlich viele Jahre lang Veterinärmedizin studiert und es ist ihr Beruf, Tiere zu behandeln, dafür hat sie das lange Studium hinter sich gebracht und sicher auch genügend praktische Erfahrungen gesammelt.


Wie kann m an allen Ernstes behaupten, ein Tier besser behandeln zu können als es ein TA tut?
Es gibt immer abweichende Meinungen und verschiedene Denkansätze für bestimmte Therapien (siehe Nierendiät) - aber einem TA deshalb zu unterstellen, seinen Job nicht korrekt auszuführen, ist schon eine heftige Unterstellung!
 
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