Sterilis/Kastratation ?

  • Ersteller des Themas Patrik
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Patrik

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Sry, habe leider keinen passenden Bereich gefunden und dachte hier wird es schnell gesehen und entsprechend verschoben. Schonmal thx für die Mühe.

Ich habe hier im Forum mehrere Threats gelesen wo die kleinen
hinterher unsauber wurden oder im schlimmsten Fall verstorben sind.
Eigentlich wollte ich meine 2 Kastrieren bzw Sterilisieren lassen da ich von einer Vermehrung nichts halte. Es gibt mehr als genug Leute die ihre Mischlinge verschenken. Einen mehr braucht es da sicher nicht. Und ein hier haben sie ihr Reinrassiges Tier das aufgrund seiner Züchtung mit folgenden Leiden zu kämpfen hat .... schon 2 mal nicht.

Deswegen würde mich interessieren welche Risiken und wie Hoch diese sind bestehen. Zum einen braucht die Welt nicht weitere Streuner aber zum anderen möchte ich meine kleinen auch nicht in Gefahr bringen.
 
Eldarion

Eldarion

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Ich verschiebe Deinen Thread mal ins Forum "Sexualität", da bist Du auf jeden Fall richtig aufgehoben. ::wgelb
 
Eroica

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Eine Kastration bei Katze oder Kater ist ein absoluter Routineeingriff.

Und wie bei jeder OP gibt es natürlich Risiken. Aber die sind hier absolut zu vernachlässigen. Eine Alternative zur Kastration gibt es definitiv nicht.
 
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Wir haben unsere beiden Mädchen sofort (als wir sie aufgenommen haben bei beiden noch nicht mal 1 Woche) kastrieren lassen.
Beide waren da jeweils noch nicht ganz 5 Monate...…. das Alter konnte man an dem noch nicht abgeschlossenem Zahnwechsel fest legen.

Emma wurde in unserer bevorzugten Tierarztpraxis kastriert und alles ist total unkompliziert verlaufen.
Wir mussten sie um 9.00 Uhr hinbringen und konnten sie ab 17.00 Uhr mit einem großen Pflaster auf dem Bauch wieder abholen ……. damit sie unter Beobachtung in Ruhe ihren Narkoserausch dort noch ausschlafen konnte.

Erst wollten wir sie zu Hause noch in der Box schlafen lassen, aber damit war sie nicht einverstanden und drängelte raus zu kommen.
Wir haben sie allerdings am ersten Tag nur erstmal in einem Raum gelassen und die Tür zugemacht, aber wir sind bei ihr geblieben.
Der erste Gang aus der Box führte zum Klo, das hatten wir vorsorglich schon in den Raum gestellt.
Dann wollte sie SOFORT auf den Kratzbaum und auf die Fensterbank ….. einfach dahin, was sie vorher gerne gemacht hatte.
Beim Kratzbaum haben wir etwas geholfen, damit sie nicht mit ihrem bedusselten Kopf abstürzte ….. dann hat sie sich auf die warme Fensterbank gelegt.
Als sie ihr Ritual beendet hatte, wollte sie fressen …. hat sie bekommen.
Dann wollte sie im Sessel schlafen, das hat sie dann auch …. warm zugedeckt mit einer leichten Decke und von uns "bewacht".
Nach dem Schläfchen und erneut voll gefuttertem Bauch war sie wieder fit und suchte sich ihre Spielsachen zusammen.

Bei Lotte war es fast gleich.
Lotte mussten wir zur Kastration nochmal ins Tierheim bringen (stand auch so im Übernahmevertrag).
Auch da hinbringen um 10.00 Uhr und abholen schon um 12.00 Uhr ….. die Tierärztin ist nicht so lange im TH und könnte dort ja auch nicht bewachen.
Alles ist auch da ohne Komplikationen verlaufen.
Lotte hatte kein Pflaster auf dem Bauch, sondern die Naht war mit einer Tinktur eingepinselt, die wohl so bitter schmeckt das keine Katze daran leckt.
Das ist wohl die übliche Methode im Tierheim, denn da kann ja keiner die Katzen danach rund um die Uhr bewachen.

Beide hatten innenliegende Nähte und der Faden war selbst auflösend und brauchte nicht gezogen werden ….. am Ende der Naht war nur ein Endknoten zu sehen, den sollten sich die Katzen nach 10 Tagen angeblich selbst ziehen, bzw. der Faden würde sich selbst auflösen...…. hat er aber bei beiden nicht und beide haben nicht dran geleckt, sie störte dieser Knoten wohl nicht.
Wir mussten also lange nach der OP bei beiden immer mal wieder beim streicheln daran rum zuppeln, damit der Knoten dann langsam auf ging.

Am nächsten Tag waren beide fit wie immer und durften auch wieder springen und rennen.
Die beiden Senior Kater haben wir noch am selben Abend wieder mit den Kleinen zusammen gelassen, beide waren ganz vorsichtig und liebevoll zu ihnen.

Hier mal Bilder am Tage der Kastration, gleich nach dem sie wieder zu Hause waren.
Die rote ist Emma, die schwarze ist Lotte.
Bei Emma haben wir ca. 10 Tage den Body angelassen, einfach zur Vorsicht, damit sie nicht an die Naht konnte.
Bei Lotte haben wir den Body nur 2 Tage angelassen. Durch diese bittere Tinktur ging sie überhaupt nicht an die Naht.
 

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xioni

xioni

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Ich habe mich bei meinen 3 vorher auch total verrückt gemacht! Meine waren genau 24 Wochen alt bei der Kastration.
Wir haben morgens um 09:00 alle 3 in die Praxis gebracht und durften alle um 12:30 Uhr wieder abholen. Keine Pflaster,keine Bodys, nur selbstauflösende Fäden.

Der kleine Kater war Mittags schon wieder wach und fit, die Mädels haben noch geschlafen. Die sind dann erst im Laufe des Nachmittags/Abends aufgewacht und waren am Anfang sehr wackelig unterwegs. Damit ihnen draußen nichts passiert, haben wir alle 3 die Nacht im Haus gelassen und ich habe bei ihnen im Zimmer auf der Couch genächtigt. Sie haben sich meistens zusammengekuschelt und in Ruhe ihre Narkose ausgeschlafen. Morgens um 07:00 Uhr waren alle 3 wieder fit und wollten unbedingt hinaus ins Freie zu ihrer Mama. Den Tag haben sie dann noch viel geschlafen und nicht sehr gut gefressen. Aber am zweiten Tag nach der OP haben sie alle wieder wie wild getollt und waren topfit!
Jetzt, 1 Woche nach der Kastration, sieht man die Narbe bei den Mädels schon gar nicht mehr richtig. Je jünger die Katzen bei der Kastration sind, desto besser stecken sie die Operation wohl weg. Die Mama, Motzi, die im April kastriert wurde, war mehrere Tage schlapp und hat deutlich länger gebraucht, bis sie wieder fit war.
 
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