Häufiges Schlucken, Tastempfindlichkeit am Kopf

  • Ersteller des Themas Ciniatti
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Ciniatti

Guest
Hallo,

vorab schon mal: Wir haben am Freitag einen Termin beim Tierarzt.

Jedoch wollte ich mich dennoch einmal umhören, da ich mir nicht erklären kann, um was es sich handelt.

Seltsamerweise fing das unmittelbar nach einer Entwurmungstablette an, einen Tag später hat sie so extrem häufig und stark geschluckt, die ganze Nacht und auch den ganzen Tag (Sonntag), Montag war es dann etwas weniger und von da an wurde es immer weniger, blieb aber auf einem gewissen Level erhalten. Zwischendurch war es aber mal für einige Tage nahezu verschwunden.

Da ich wegen der Entwurmung auch das Katzenstreu komplett austauschte, war eine Möglichkeit, dass es evtl. daran liegt, da sie da eh Unverträglichkeiten hat.

Nun habe ich aber seit dem Wochenende eine Füllung einer ganz anderen Streusorte drin und es ist immer noch genauso.

Das Allgemeinbefinden und Appetit ist gut. Ich sehe im Mäulchen wenn sie gähnt keine Rötung.

Sie hat keine Zähne mehr!

Was mir Angst macht, sie will sich am Kopf gar nicht mehr anfassen lassen, hat also sogar Berührungsschmerzen.

Und wenn sie gähnt, macht sie den Mund auch nicht ganz auf, weil ihr das weh tut. Sie bricht es dann oft so ab im Gähnen.

Manchmal wenn sie frisst, springt sie ganz plötzlich auf. Das hat sie auch gemacht als sie die Zähne noch hatte (FORL).

Aber nun ist da doch nichts mehr! ::?

An Übelkeit glaube ich nicht, denn bei Übelkeit verhält sie sich ganz anders, da schleckt sie sich nicht ums Mäulchen und schluckt, sondern sitzt mit einem speziellen Blick da und hat sehr weit geöffnete Pupillen.

Es ist schon was im Halsbereich denke ich, zumal sie sich ja auch nicht am Kopf anfassen lassen will.
Habt ihr Ideen?

Was könnte ich genau berücksichtigen, was ich beim Tierarzt unbedingt erwähnen muss und was könnte das sein?

Zumal das sehr plötzlich anfing, also muss es doch einen Auslöser gegeben haben.

Viele Grüße
 
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Wenn ich das lese muss ich doch wirklich fragen, warum Du erst am Freitag einen Termin beim Tierarzt hast???

Wenn Sie Schmerzen hat gehört sie da heute noch hin. Berührungsempfindlichkeit am Kopf hört sich auch nicht gut an. Das würde ich sofort abklären lassen und nicht bis Freitag warten.
 

Ciniatti

Guest
Das mit der Berührungsempfindlichkeit kam erst neu dazu. Deswegen habe ich gleich angerufen und sie haben erst am Freitag einen Termin.
 
Julchen94

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Das wäre mir zu spät. Ich würde noch mal anrufen und sagen, dass die Katze definitiv Schmerzen hat - das kann man doch nicht machen.
 

Ciniatti

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Nun habe ich nochmal angerufen und habe morgen vormittag einen Termin, halt mit Wartezeit. Von der Uhrzeit ist es halt problematisch wegen der Arbeit. Aber eben, wenn sie zum Beispiel Antibiotika braucht und dann ansonsten erst 3 Tage später das Mittel erhält, das wäre ja echt blöd.

Was meinst du denn was es sein könnte?
 
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Schwer zu sagen.

Wenn die Zähne raus sind, vielleicht noch ein Rest Wurzel im Kiefer, Ohrenentzündung, Speicheldrüsenentzündung, Meningitis - da gibt es viele Möglichkeiten.

Hat sie denn Fieber? Hast du mal gemessen?
 

Ciniatti

Guest
Hmm also Ohrenentzündung käme mir da auch in den Sinn. Denn sie hat immer wieder verstopfte Ohren. Nach der letzten Ohrenreinigung im Frühjahr hatte sie 2 Tage lang den Kopf schief gehalten, das muss ihr sehr weh getan haben oder gejuckt haben. Und auch wenn ich sie an den Ohren streicheln will, dreht sie den Kof weg.

Das käme also vielleicht sogar hin, nur was hat das mitm Schlucken zu tun? ::?

Fieber habe ich nicht gemessen, glaube ich aber auch nicht. Denn ihre Ohren und Nase sind nicht heiß und sie ist ja insgesamt auch fit.

Aber vielleicht hat das Schlucken in dem Sinn was mit den Ohren zu tun, dass sie wie wir Menschen bei Schnupfen Druck auf den Ohren hat und sie will es durchs Schlucken loswerden?
Wobei dann passt das mitm Wegspringen beim Essen nicht. Oder echt was mit den Speicheldrüsen, das würde schon auch passen.


Hoffentlich ist es etwas Harmloses und leicht zu behandelndes.

Sie hatte mal eine Kehlkopfentzündung aber da waren die Symptome anders.
 
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Ohren/Nase/Hals hängen dicht zusammen.

Bei Ohrenschmerzen wirken z. B.manchmal Nasentropfen ganz gut, je nachdem wo die Ursache sitzt.
 

Ciniatti

Guest
Das ist ein toller Tip mit den Nasentropfen für die Ohren.


Bin mal gespannt was morgen früh der Tierarzt sagt.


Also bei ihr ist es so, dass das eine Ohr immer schnell verstopft. Die Gehörgänge sind wohl recht verengt durch den chronischen Katzenschnupfen.


Sie hat ansonsten keine Beschwerden außer hin und wieder mal ein tränendes Auge auch auf der gleichen Seite oder laufender Nase. Sie hatte als Katzenkind eine sehr schlimme Infektion.

Diese Seite war schlimmer betroffen. Irgendein Tierarzt meinte mal, dass innerlich etwas im Laufe der Zeit einfach verengt sein kann, da reicht es schon minimal, dass es immer wieder so den verstopften Ohren kommen kann.


Komisch finde ich, sie frisst, hat Hunger und isst so richtig genüsslich und urplötzlich springt sie auf und rennt weg.


Mensch hoffentlich hilft ein Antibiotikum!!! ::l
 
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Du schreibst, das sie wegen FORL inzwischen alle Zähne raus hat.
Wie lange ist es her, das ihr die letzten Zähne gezogen wurden und warst du bei einem Zahn-TA der diese FORL-Behandlungen mit Digitalem Röntgengerät auch nach dem Zähne ziehen nochmal kontrolliert?

Durch FORL passiert es ja oft, das alte Zahnwurzeln abbrechen und im Kiefer dann verknöchern. Wenn dieser Prozess mal abgeschlossen ist, dann sollen die Tiere ja angeblich damit kein Problem und auch keine Schmerzen mehr haben......das passiert aber nicht von heute auf morgen, sondern dauert sehr lange bis alles "verkalkt" und dadurch dann schmerzfrei ist.

Tierärzte, die zwar auch als recht gute TÄ bekannt sind, haben oftmals eine andere Auffassung von der Behandlung bei FORL als Zahn-Spezialisten, auch wenn sie digitale Röntgengeräte haben und beachten evtl. abgebrochene und im Kiefer verbliebene Wurzelstückchen nicht als noch Schmerzen verursachend.

Das habe ich gerade bei unserem Paulchen erlebt. Der hat auch FORL , schon als wir ihn vor 3 Jahren bekommen haben.
Wir sind dann mit ihm immer zu einer Zahn-TÄ gegangen und haben regelmäßig röntgen und Zähne entfernen lassen. Dabei wurde festgestellt, das er bereits aus der Zeit vor uns verknöcherte alte Zahnwurzeln (und oben die fehlenden Zähne) im Kiefer hatte, die man aber nicht mehr entfernen konnte, sonst wäre der Kiefer auseinander gebrochen.

Als er Anfang dieses Jahres wieder total gerötetes Zahnfleisch hatte und alles wie Klöße im Mund drehte, mussten wir wieder zum TA. Die Zahn-TÄ hatte leider eine Wartezeit von fast 4 Monaten, das war für ihn entschieden zu lange.
Also waren wir bei unserem anderen TA mit Digitalröntgen.....leider ließ da der TA noch Zähne stehen, die aber schon auf dem Röntgenbild leichte Wurzelveränderungen hatten.
Die Zahnfleischentzündung ging nicht weg, also musste er vor 2 Monaten wieder zur Zahn-OP …..und da wurden (beim gleichen TA wie die vorherige Zahnbehandlung) nun alle restlichen 10 Zähne bei ihm gezogen, da war der TA auf meine Beanstandungen hin, vorsichtiger geworden und hat auch die kleinsten Veränderungen gründlich untersucht.

Leider ist dabei etwas gemacht worden, mit dem ich nicht so ganz glücklich bin und Paulchen daher genau beobachte.

Bei einem Eckzahn war bereits die Wurzel so porös, das es (lt. TA) nicht möglich war alles zu entfernen, ohne das der Kiefer gebrochen wäre.
Dadurch wurde der Zahn von oben "abgesägt" und die Wurzel dann mit einem Spezialmaterial versiegelt und von oben zugenäht. Angeblich sollen durch solch eine Versiegelung keine Schmerzen mehr kommen können. ::?::?
Allerdings fehlt mir manchmal der Glaube daran, das es tatsächlich nicht mehr weh tut …… denn manchmal hält er beim Fressen wieder den Kopf schief, aber es ist noch nichts gerötetes zu sehen, daher beobachte ich ihn genau weiter.

Sollten bei eurer Katze vielleicht auch noch kleine Wurzelreste im Kiefer sein, dann könnte ich mir ihr Verhalten dadurch gut erklären.
Aufklärung könnte da nur ein genaues gründliches Digital-Röntgenbild geben …..falls es nicht bereits nach der Zahn-OP gemacht wurde.
 
Julchen94

Julchen94

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Den Gedanken mit einer Restwurzel hatte ich auch schon.

Zähne ist wirklich Mist...
 

Ciniatti

Guest
Ja das ist echt ätzend mit solchen Zahnsachen bei Katzen.

Ob das digitales Röntgen war, weiß ich nicht. Auf der Hompegae der Praxis steht zumindest, dass sie digitales Röntgen verwenden.
Ich habe auch die Bilder per Email bekommen.

2012 wurden alle Backenzähne entfernt (da war es mit digitalem Röntgen und Dentalröntgen in einer Klinik speziell bei einem Zahnarzt alles gemacht) und letztes Jahr, 2017, der Rest (Vorderzähne und Eckzähne) in einer Praxis. Dabei wurde aber unfassbarerweise ein Vorderzahn vergessen, der diesen April entfernt wurde. Sie hatte zuvor massive Beschwerden. (Aber nichts mit Schlucken).
Seitdem gehts ihr auch wieder super.

Ich kann mir vorstellen, dass es nichts mit Wurzelresten zu tun hat weil die Zahnsymptome anders waren als die jetzt. Und von so einem kleinen Vorderzahn, weiß nicht ob das solche enormen Beschwerden verursachen könnte, denke eher da wären Wurzelreste von Backenzähnen betroffen?

Es wurde im Röntgen hinterher sehr genau angeschaut ob alles weg ist.

Habe es nun recherchiert. Die Praxis hat digitales Röntgen, aber kein Dentalröntgen.
 
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Ciniatti

Guest
Also zumindest handelt es sich um ein sehr modernes, neues Röntgengerät. Die Aufnahmen (die ich ja als Bild habe) sind auch sehr scharf und man sieht jede winzigste Schattierung. Also ich denke mal, dass dies schon im Großen und Ganzen ein gutes aussagekräftiges Röntgen ist. So sehe ich als Laie das zumindest ;-)
 
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Dann bliebe noch die Frage zu klären, wie gut ein "normaler" Tierarzt die guten digitalen Röntgenbilder auswerten kann und nichts "im guten Glauben" als nicht besonders beachtenswert ansieht.

Unser TA hat wirklich einen guten Ruf und wir sind allgemein mit ihm auch sehr zufrieden. Daher akzeptieren wir bei ihm auch immer die höhere Abrechnungsstufe.....aber er ist KEIN ausgewiesener Zahn-Spezial-Tierarzt mit dieser Zusatzausbildung und Prüfung dafür und steht dafür auch nicht in der Tierzahnärzteliste der DGT https://tierzahnaerzte.de/, vielleicht gibt es da doch noch einen wesentlichen Unterschied zu diesen Fachärzten.

Diese digitalen Röntgengeräte werden heute auch bei sämtlichen anderen Röntgenuntersuchungen verwendet und neuzeitlich eingerichtete Praxen haben die meist angeschafft (daher auch die höhere Abrechnungsstufe, es muss ja auch alles bezahlt werden).
Unser TA ist damit z.B. auch sehr versiert bei div. Knochenverletzungen bei Hunden, etc. , überhaupt spielen in den meisten TA-Praxen Hunde eine viel
größere Rolle und es gibt dafür mehr Fachärzte, als es sie für Katzen gibt.

Z.B. hat uns unsere Zahn-Tierärztin gesagt, das sie niemals bei einer Katze eine Zahn-OP vornehmen wird, die länger als insgesamt 2 Stunden dauert, das wäre dann schon vom Kiefer her sehr riskant.

Als uns dann der TA bei der Abholung von Paulchen sagte, das er alle restlichen Zähne gezogen hat und nun damit Ruhe habe, da war ich zunächst geschockt. Auf meine Frage, ob das nicht Probleme mit dem Kiefer gegeben hat, bzw. noch geben kann (der Kiefer ist wohl bei Katzen sehr dünn im Bereich der Eckzähne, das er leicht brechen kann), da bekam ich diese Erklärung mit dem einen Eckzahn, der nicht gezogen, sondern abgesägt und versiegelt wurde..... und das bei ihm solch eine Zahn-OP keine 2 Stunden dauern würde, da ja die meisten Zähne bereits locker wären (das waren aber nur vorne 2 kleine Schneidezähne).

Ich hoffe nur, das er Paulchen in dieser "Mammut-Tour" nicht gleich alle Zähne gezogen hat in dem Gedanken "dann gibt die Alte wenigstens Ruhe und guckt nicht so kritisch, wenn noch etwas rot im Katermund bleibt".

Da Paulchen zwar eine gute Woche gebraucht hat, bis er wieder munterer wurde, nun aber bis auf das gelegentliche "komische Kauen" wieder gut frisst und sich normal verhält, denke ich auch, das es auch gut ist, das alle Zähne raus sind, denn wir kennen ja nicht sein genaues Alter. Je älter die Katzen werden, je riskanter sind dann auch oftmals die Narkosen, das brauchen wir nun der Zähne wegen kaum noch befürchten.

Dieses Erlebnis mit Paulchen hat uns aber gelehrt, das wir bei Zahnproblemen demnächst bei unseren anderen 3 Katzen immer nur noch zu einem Spezial-Zahntierarzt gehen werden.

Ich wünsche für deine Katze, das ihr die Ursache für die Beschwerden einwandfrei geklärt bekommt.
Übrigens wäre es bei digitalem Röntgen für euch doch auch die Möglichkeit, das ihr auf einem Bildschirm vom TA genau gezeigt bekommt, wie ihr Kiefer nach der OP aussieht, dann könntet ihr da sicher sein, das alles beachtet wurde.

Unser TA hat das bei uns bereits nach der ersten Zahn-OP so gemacht und uns stolz diese tollen Bilder seines digitalen Röntgengerätes gezeigt und erklärt …… und genau dabei ist MIR als Laie aufgefallen, das an der Stelle der drin gebliebenen Zähne mit dem gerötetem Zahnfleisch, die Zahnwurzeln irgendwie schlanker werdend aussahen, als sie oben am Zahn wirkten. Daraufhin kam ja die Erklärung des zwar guten Tierarztes, aber nicht Zahnspezialisten, das es noch "nicht so schlimm" wäre und die noch drin bleiben konnten.
Durch die Zahn-TA hatte ich früher für solch eine "leichte Veränderung" andere Erklärungen bei den Röntgenbildern bekommen und ich war daher bereits mit offeneren Augen bei der Begutachtung.....und es hatte sich dann ja auch bestätigt.

Daher halte ich bei euch auch eine Restentzündung durchaus für möglich und sie könnte dadurch noch Schmerzen haben.

Alles Gute, liebe Grüße Waltraud.::w
 

Ciniatti

Guest
Also unabhängig von dem akuten Schlucken, was ich nicht mit Wurzelresten in Verbindung bringe sondern eher entzündliche Prozesse im Nasennebenhöhlenbereich oder so, glaube ich werde ich mal sicherheitshalber einfach noch mal in die Klinik fahren in der sie Dentalröntgen haben.

Aber jetzt erstmal das mitm Schlucken abklären lassen.

Das mitm Dentalröntgen ist dann die nächste Baustelle.

Und mein Kater muss nämlich auch zur Zahnsteinentfernung. Ich habe bei ihm noch nie Zahnstein entfernen lassen weil er unglaublich wenig ansetzt.

Die Zähne waren immer top. Aber nun schmatzt er beim Essen und die Zähne haben oben braunen Belag. Das muss nun auch demnächst gemacht werden.
 
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Ciniatti

Guest
Hallo Waltraud,

oh man das klingt aber echt total mies wie das bei euch abgelaufen ist. Zahn absägen und versiegeln, sowas habe ich ja noch nie gehört :-(
Das hört sich nach Pfusch an. So wie wenn man eine rostige Stelle lackiert.
Hoffentlich wird das alles wieder einigermaßen bei euch.

Damals in der Tierklinik war es dentales Röntgen, aber auch der Arzt ist in der Liste nicht aufgeführt die du verlinkt hast, komisch.

Und zuletzt war ich in einer Praxis, dort steht zwar Zahnheilkunde drauf, aber da habe ich auch so meine Zweifel daran. Wobei es ja da nicht mehr darum ging, was zu diagnostizieren, denn FORL war ja schon klar.

Das mit dem Kiefer ist auch heftig. Das wusste ich nicht. Die damalige OP mit der Backenzahnentfernung dauerte über 2 Stunden.

Man sah auf dem Röntgenbild auch wie dünn der Knochen war. Also dünn nicht im Sinne von wie breit, sondern wie durchlässig das Material war. Da hat FORL schon richtig gewütet.

Und bei den neusten Röntgenbildern sieht man richtig, wie sich wieder Knochensubstanz aufgebaut hat. Ist nun wieder viel mehr Knochenmasse da und ebener.

Aber dass ein Katzenkiefer dünn und zerbrechlich ist, habe ich auch schon gehört.

Finde das alles richtig elendig mit den ganzen Zahnproblemen bei Katzen. Habe das bei Hunden noch überhaupt nie gehört!
 
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Ja, ich hoffe das wir bei Paulchen nun Ruhe mit den Zähnen haben.
Und ich hoffe, das die Behandlung wirklich fachgerecht ausgeführt wurde und sich nicht als Pfusch heraus stellt.

Sieh mal diesen Link … http://www.vet-dent.com/tierzahnarzt/tierzahnheilkunde/zahnerhaltung.php ….da handelt es sich zwar um einen abgebrochenen Zahn, aber die weitere Behandlung hört sich ähnlich der Beschreibung durch meinen TA an.....da wird auch von einer Wurzelbehandlung und anschließender Kunststoffversiegelung geschrieben, nur das bei unserem Kater der Zahn erst "abgebrochen / abgesägt wurde und nicht schon abgebrochen war. Es ist also vermutlich eine durchaus mögliche Behandlungsart, wenn der Kiefer z.B. zu dünn ist und die Wurzel dadurch drin bleiben kann.
Außerdem ist es ja in Vollnarkose gemacht worden, da hat er ja nichts davon mitbekommen......das beruhigt mich dann bei dem Gedanken daran.

Ich habe nur keinerlei Ahnung, was dieses blöde FORL noch so anrichten kann und wie es sich weiter entzünden kann...…. selbst wenn die Wurzel behandelt und daher jetzt schmerzlos ist und von oben alles sauber versiegelt ist, ich hoffe das sich durch FORL nicht noch die verbliebene Zahnsubstanz weiter auflösen und Entzündungen und Schmerzen verursachen kann.
Sollte sich da noch etwas zeigen und unklar werden, dann gehe ich wieder sofort zu der Zahn-Tierärztin.

Bei unseren Hunden hatten wir auch kaum mal Probleme mit den Zähnen, lediglich unser letzter Hund (Neufundländer-Mädchen) hatte immer mal Mundgeruch durch Zahnstein, war aber durch Zahnreinigung beim TA immer schnell wieder in den Griff zu bekommen.
Diese Hündin hatte die ersten 2 Jahre ihres Lebens eine ziemlich schlechte Kindheit (war eine Sodomie-Hündin ) und viele Mangelerscheinungen, die bei uns dann erst alle "ausgeglichen" werden mussten und daher viele Tierarztbesuche nötig waren.

Bei Hunden und Mensch gibt es in der Tat diese FORL-Erscheinungen viel seltener.
Hier ist z.B. ein sehr gut erklärender Link über FORL ….. https://www.vet-dent.com/tierzahnar.../docs/FORL-2014.pdf&display=1&forceDownload=0
 

waldi

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also ich muß sagen bei meiner Leila wurden vor einigen Monaten auch 4 Zähne gezogen, dabei ist einer abgebrochen, der Rest wurde quasi rausgehebelt. Dabei ist der Kiefer gebrochen. Das war aber keine große Sache, wurde entsprechend geschient und nach 3 Wochen war er wieder zusammengewachsen.
Mein TA meint, das kommt bei Katzen öfter vor, ist aber nicht so schlimm wie es sich anhört, weil das Weichteile sind und kein harter Knochen, der da bricht. Aber es ist eine Fraktur trotz allem.


LG
Waldi
 

Ciniatti

Guest
Also der Tierarzt stellte sofort fest, dass sie eine starke Halsentzündung hat. Und außerdem ist ihr Ohr so sehr verstopft, da meinte er, das ist auch nicht normal, da muss auch eine Entzündung vorliegen. Sie hat eine AB Injektion bekommen und morgen noch einmal. Es wurde auch ein Rachenabstrich gemacht, damit wir erst mal wissen ob das AB auch anschlägt, ehe wir es ein zweites Mal geben.

Bei dem speziellen Hals-Griff hat sie sehr gekeucht, es ist im nicht sichtbaren Bereich entzündet.

Sie hatte vor 3 (?) Jahren schon mal eine Kehlkopfentzündung, aber da waren die Symptome anders. Aber das kann ja auch nicht unbedingt den Kehlkopf betreffen.

Hoffentlich heilt es das AB sofort aus.

::l So tapfer war meine Süße beim Arzt, einfach wundervoll ::bussi


Melde mich heute aber erst, weil ich gestern erst spät abends daheim war.
 

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