Kehlkopftumor bei neunjährigem Kater, was tun?

  • Ersteller des Themas karolina62
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Julchen94

Julchen94

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Kein Thema. Schreib wenn etwas ist und halt uns hier auf dem Laufenden.::w
 

Nika

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Hallo Nika, da fließen gleich wieder die Tränen, wenn ich das lese.
Danke für deine Antwort.
Die Chefin der Tierklinik hatte tägliche Kortisontabletten vorgeschlagen, sollte die erste Spritze anschlagen. Nur bei Eingabeschwierigkeiten der Tabletten wäre das Depotkortison in Frage gekommen. Dass man es nicht mehr gibt, sagte sie nicht.
Aber wenn du schreibst, dass im Fall deiner Hündin das Kortison nur wirksam war, indem es direkt über einen Katheter verabreicht wurde, weiß ich nicht, ob ich mir die Tabletten sparen soll.
Aber würde mir eine erfahrene Tierärztin dann überhaupt Tabletten vorschlagen? Bin sehr verunsichert, auch weil es offenbar nur ganz kurzfristig hilft, wie du ja erleben musstest?
Emil atmet ganz ruhig beim Schlafen und Gehen und Fressen, nur beim Schnurren ist es ihm sehr unangenehm. So kann ich ihn gar nicht mehr Streicheln, weil er dann sofort anfängt, zu schnurren und sich dann dreht und wendet.

Ob ich ihn deswegen jetzt schon erlösen sollte?



Stopp, Du hast etwas falsch verstanden. Mein Hund konnte keinen Urin mehr lassen, daraufhin wurde die Blase eine Woche mittels Blasenpunktion mechanisch geleert. So lange dauerte es, bis das Tumorgewebe zurück gegangen ist. Sie konnte ja nicht selbständig Pipi machen, weil die Harnröhre absolut dicht war - sie wäre ja sonst innerhalb von 36 Stunden gestorben.



Mein Hund bekam hochdosiert Cortison in Form von Tabletten. Ich weiss leider nicht mehr, wie die Chemo hiess. Habe alle Notitzen aus Gründen des eigenen Seelenheils - was die schlimme Erkrankung betraf - gelöscht
 

karolina62

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Muss nach fünf Tabletten Prednisolon ausgeschlichen werden?

Hallo, jetzt brauche ich noch mal Rat.
Emil hatte ja Prednisolon-Tabletten verschrieben bekommen auf einen Versuch hin, ob der Tumor vielleicht etwas schrumpft.
Nach sieben Tabletten an sieben Tagen (je 5mg) trat keine Änderung ein. Nach wie vor röchelt Emil beim Schnurren und hat mittlerweile auch einen seltsamen Husten entwickelt. Die Tierärztin meinte auf meine telefonische Anfrage, wenn sich nichts zum Besseren verändert hat, soll ich das Kortison absetzen.
Jetzt weiß ich nicht, ob ich nach sieben Tagen ausschleichen muss oder einfach nur aufhören kann (soll)?
Hat hier jemand Erfahrung?


Emil frisst immer noch mit sehr großem Appetit, aber er wirkt müde und schlapp. Außerdem ist plötzlich sein Auge entzündet. Kann das eine Nebenwirkung von Cortison sein?


DANKE für einen Rat!
 
Julchen94

Julchen94

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Auf jeden Fall ausschleichen und nicht abrupt absetzen.
Das kann durchaus sein. Jedes Tier reagiert auf Cortison anders.
 

karolina62

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Weißt du, wie ich das am besten mache mit dem Ausschleichen? Ich habe noch drei Tabletten. Der Tierarzthelfer meinte, in den nächsten drei Tagen je eine halbe Tablette und dann die restlichen eineinhalb Tabletten vierteln, bis sie zu Ende sind.
Heute gefällt mir Emil gar nicht. Wenn ich jetzt wüsste, ob das von der gestern erstmals halbierten Cortisondosis kommt oder vom Tumor.....
 

romulus

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Nach 7 Tagen muss man Cortison noch nicht ausschleichen, das gilt nur nach längerem Gebrauch!
Wenn Du Bedenken hast, gib von den letzten drei Tabletten jeden Tag eine halbe, bis sie alle sind, und hör dann auf.
Bei so einer kurzen Dauer passiert gar nix, keine Angst!
 

romulus

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Vetpharm schreibt:
"Nach einer Dosierung von mehr als 1 mg/kg/Tag Prednisolon (oder äquivalentes GK) und nach einer Therapiedauer von mehr als einer Woche, sollte die Dosierung ausgeschlichen werden"


Deine Gabe war kürzer, also trau Dich!
 
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