Kastrationsängste!!

  • Ersteller des Themas Belusine
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Belusine

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hallo Katzenfreunde,
ich befinde mich in einem Dilemma und hoffe, ihr könnt mir vielleicht helfen.

Ich habe eine sehr zarte, empfindliche Zuchtkatze (reinrassig), sie hat möglicherweise einen leichten Herzfehler (der aber nur ein Problem ist, wenn sie sich aufregt) und viele Allergien.
(reine Wohnungskatze)
Aufgrund der Risiken einer OP und Narkose (und da man doch öfter hört, daß auch komplett gesunde, topfitte Katzen aus ungeklärten Gründen öfter bei einer Kastra hops gehen), haben wir sie bisher nicht kastrieren lassen.

Sie ist jetzt 6 Jahre, bis auf die bereits erwähnten Dinge kerngesund und munter.
Sie ist ca 2-4mal im Jahr rollig mit jeweils mehreren Monaten dazwischen.
War nie unsauber o.ä.
Sollten die Abstände zu kurz werden bzw eine Dauerrolligkeit eintreten, würden wir uns natürlich trotz der Risiken zu einer OP entscheiden.

Und hier nun mein Dilemma:
ist es ratsam, eine nicht dauerrollige (also im Grunde natürliche und normale) Katze kastrieren zu lassen, wenn solche Vorrisiken bestehen?
Wir checken sie natürlich regelmäßig, ob alles in Ordnung ist, und schon bei komplett harmlosen, kurzen TA-Besuchen (abtasten, Temperatur messen) regt sie sich furchtbar auf.
Ich habe wirklich Angst, daß ihr der Streß vor und nach der OP den Rest geben könnte.
Wir haben uns überall umgesehen nach Tierkliniken, die eine überwachte Inhalationsnarkose machen, aber selbst da ist ja nicht gesagt, daß das gutgeht.
Andererseits wäre es natürlich noch schlimmer, sollte sie trotz Nichtdauerrolligkeit doch irgendeine Krankheit bekommen :/

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
 

waldi

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eine Katze ständig rollig werden zu lassen geht irgendwann auf die Gebärmutter, die sich dann entzündet. Dann hast Du ein richtiges Problem.

Es gibt da diese chem. Mittel, damit die Rolligkeit unterdrückt wird.
Ob das eine gute Lösung ist weiß ich nicht::? Aber es wäre zumindest eine Lösung.

Lg
Waldi
 

Simpat

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hallo Katzenfreunde,
ich befinde mich in einem Dilemma und hoffe, ihr könnt mir vielleicht helfen.

Ich habe eine sehr zarte, empfindliche Zuchtkatze (reinrassig), sie hat möglicherweise einen leichten Herzfehler (der aber nur ein Problem ist, wenn sie sich aufregt) und viele Allergien.
(reine Wohnungskatze)
Aufgrund der Risiken einer OP und Narkose (und da man doch öfter hört, daß auch komplett gesunde, topfitte Katzen aus ungeklärten Gründen öfter bei einer Kastra hops gehen), haben wir sie bisher nicht kastrieren lassen.

Sie ist jetzt 6 Jahre, bis auf die bereits erwähnten Dinge kerngesund und munter.
Sie ist ca 2-4mal im Jahr rollig mit jeweils mehreren Monaten dazwischen.
War nie unsauber o.ä.
Sollten die Abstände zu kurz werden bzw eine Dauerrolligkeit eintreten, würden wir uns natürlich trotz der Risiken zu einer OP entscheiden.

Und hier nun mein Dilemma:
ist es ratsam, eine nicht dauerrollige (also im Grunde natürliche und normale) Katze kastrieren zu lassen, wenn solche Vorrisiken bestehen?
Wir checken sie natürlich regelmäßig, ob alles in Ordnung ist, und schon bei komplett harmlosen, kurzen TA-Besuchen (abtasten, Temperatur messen) regt sie sich furchtbar auf.
Ich habe wirklich Angst, daß ihr der Streß vor und nach der OP den Rest geben könnte.
Wir haben uns überall umgesehen nach Tierkliniken, die eine überwachte Inhalationsnarkose machen, aber selbst da ist ja nicht gesagt, daß das gutgeht.
Andererseits wäre es natürlich noch schlimmer, sollte sie trotz Nichtdauerrolligkeit doch irgendeine Krankheit bekommen :/

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Um welche Rasse handelt es sich denn? Was meinst du mit Zuchtkatze? Mit ihr ist doch hoffentlich nie gezüchtet worden, wenn sie Vorerkrankungen hat.

Wissen auch die Züchter von dem Herzfehler und haben die Elterntiere sofort aus der Zucht genommen?

Wann wurde der Herzfehler festgestellt?

Ich würde nicht warten bis sie dauerrollig wird oder eine Gebärmutterentzündung oder gar -Vereiterung bekommt. Ich würde in eine gute Tierklinik gehen und sie von einem Herzspezialisten durchchecken lassen, damit er das Narkoserisiko einschätzt und die TÄ dort ein entsprechendes Narkoseverfahren auswählen.

Wenn man den Herzfehler kennt und eine schonende Narkose wählt und sie während der Narkose entsprechend überwacht wird, ist das Risiko deutlich minimiert.
 
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Eroica

Eroica

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Ich würde auch zu einer guten Klinik oder einem erfahrenen Tierarzt, der auf Katzen spezialisiert ist, gehen und die Kastration machen lassen.
 

Belusine

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danke für eure Antworten.

eine Katze ständig rollig werden zu lassen geht irgendwann auf die Gebärmutter, die sich dann entzündet. Dann hast Du ein richtiges Problem.
ja, das weiß ich. Sie wird aber nicht "ständig" rollig, sondern eben meist 2-3mal pro Jahr für jeweils ein paar Tage. Letztes Jahr war es nur 2mal.


Mit "Zuchtkatze" meinte ich nur, daß es eine seltene Rassekatze ist (Angora).
Eben darum liegen meine Nerven hinsichtlich des Risikos etwas blank.
Wir haben in den letzten Jahren etliche Tierkliniken und Spezialisten recherchiert, aber ehrlich gesagt traue ich keinem davon so ganz.

Ich habe einfach zu oft erlebt, daß bei vielen Tierärzten ein riesengroßes Selbstvertrauen besteht, das tatsächliche Können aber dann zu wünschen übrig läßt.
Vielen ist es auch wurst, ob das Tier bei der Behandlung draufgeht (Stichwort jährliches Mega-Durchimpfen), bezahlt werden sie ja trotzdem.

Wenn nun aber eine Gebärmuttererkrankung tatsächlich "unabwendbares Schicksal" aller nichtkastrierten Katzen ist, werde ich das Risiko wohl oder übel trotzdem eingehen müssen. :-(
 

Nika

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Eine Garantie, dass nichts bei der Narkose und OP schief geht, kann Dir leider niemand geben. Ich weiss von einigen Fällen, da ist das Tier nicht mehr aufgewacht.

Aber Du kannst einiges tun, um die Gefahr auf ein Minimum zu reduzieren:

Hier ein Link, der Gold wert ist:

http://www.tierarzt-rueckert.de/wissenswertes/anaesthesie-narkose.html

Genau so habe ich es bei all meinen Tieren auch gehalten und bisher KEIN einziges Tier - egal ob Hund, Katze, Meerschweinchen, Kaninchen, Papagei durch eine Narkose verloren.

Und noch etwas Nachdenkliches ...

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20336
 
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waldi

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ja, das weiß ich. Sie wird aber nicht "ständig" rollig, sondern eben meist 2-3mal pro Jahr für jeweils ein paar Tage. Letztes Jahr war es nur 2mal.
das meinte ich mit ständig rollig, einfach die üblichen Rolligkeiten mehrmals im Jahr.



Eben darum liegen meine Nerven hinsichtlich des Risikos etwas blank. Wir haben in den letzten Jahren etliche Tierkliniken und Spezialisten recherchiert, aber ehrlich gesagt traue ich keinem davon so ganz.
Ich habe einfach zu oft erlebt, daß bei vielen Tierärzten ein riesengroßes Selbstvertrauen besteht, das tatsächliche Können aber dann zu wünschen übrig läßt.
Vielen ist es auch wurst, ob das Tier bei der Behandlung draufgeht (Stichwort jährliches Mega-Durchimpfen), bezahlt werden sie ja trotzdem.
Ich kann Dich so gut verstehen! Eine Restsicherheit hast Du halt nie und selbst beim besten TA kann es passieren, daß das Tier in Narkose verstirbt.

Mein TA hält es bei Nierenkranken Katzen z.B. so, daß sie schon eine Nacht vorher kommen müssen und an die Infusion kommen, damit der Kreislauf schon im Vorfeld stabiler gemacht werden kann. Oder wenn die Katze schon etwas älter ist, will er erst ein BB, um zu sehen ob eben Nieren usw. soweit ok sind.
Das sind dann die Dinge wo man anfängt einem TA zu vertrauen, weil er sich einfach mehr bemüht. Das sind aber auch die Dinge, die eine Behandlung insgesamt teurer machen und das wiederum wollen viele nicht bezahlen.
Ich wünsche Dir daß auch Du diesen TA findest. Häufig sind sie leider nicht.:|
 

Belusine

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danke für die Links!
Was theoretisch das risikoärmste wäre, habe ich schon länger recherchiert. Das Problem ist es, jemanden zu finden, der das doch anspruchsvolle Intubieren usw auch wirklich beherrscht.

Wir haben hier zB ca 8 TÄ im Umkreis, die alle auf ihrer Website "Inhalationsnarkose mit Monitoring" anbieten, sie aber so gut wie nie anwenden, insbesondere bei Katzen.
Viele wurden ungeduldig oder gar wütend, als wir vorsichtig anfragten, wie geübt sie darin seien, oder lehnten es gleich rundheraus ab ("bei Katzen macht man das nicht- viel zu umständlich").

Oft kommt auch ein sehr schnippisches "sie müssen uns schon vertrauen, WIR sind die Experten!!"
nun...wir sind auch keine Laien und schaudern bei vielen Behandlungen, die TÄ als selbstverständlich erachten-
einige davon nicht nur total überflüssig, sondern auch furchtbar schädlich!

Zudem haben wir über die Jahre (wir haben lange sehr erfolgreich Kleintiere gezüchtet) viele Tiere an ebensolche selbstherrlichen, aber inkompetenten TÄ verloren, meist lag es an der Narkose.

Eine Restsicherheit hast Du halt nie und selbst beim besten TA kann es passieren, daß das Tier in Narkose verstirbt.
das kommt noch dazu.
Könnte uns jemand die Gewähr geben, daß alles gutgeht, hätten wir schon längst kastrieren lassen.
So treibt uns eben die Ungewißheit noch um, ob nicht das Op-Narkoserisiko größer ist als die Möglichkeit einer zukünftigen hormonbedingten Erkrankung.
Aber auch das weiß eben niemand, alle Tiere sind unterschiedlich, und nur weil es Züchter mit über zehnjährigen, kerngesunden unkastrierten Katzen gibt, heißt das eben nicht, daß wir dieses Glück auch haben würden.
 

Apropo

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Das alle 8 sich nicht damit auskennen sollen wundert mich etwas.

Als ich vor 1,5 Jahren die TÄ wechselte und dann die Kastration unserer Beiden anstand habe ich mit ihr auch über die Narkose gesprochen und gefragt ob sie auch Inhalationsnarkose anbietet. Sie antwortete, dass sie die wenn möglich immer anwendet.

Und als meine Leni letztes Jahr in einer anderen Praxis (mit 5 Ärzten eigentlich mehr eine kleine Klinik, nennt sich aber Praxis) die Femurkopfresektion hatte, habe ich die Chefin auch drauf angesprochen. Die antwortete ebenso "Natürlich mit Inhalationsnarkose + Monitoring

Irgendwer muss sich doch bei euch damit auskennen

Wenn du dem operierenden Arzt den Befund vom Herzschall mitbringst kann er sich auch darauf einstellen.
 
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Simpat

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Wo kommst du denn her? Vielleicht könnten dir dann jemand aus deiner Gegend einen kompetenten Tierarzt oder noch besser eine gute Tierklinik empfehlen.
 
Rosi

Rosi

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das kommt noch dazu.
Könnte uns jemand die Gewähr geben, daß alles gutgeht, hätten wir schon längst kastrieren lassen.
So treibt uns eben die Ungewißheit noch um, ob nicht das Op-Narkoserisiko größer ist als die Möglichkeit einer zukünftigen hormonbedingten Erkrankung.
Ich verstehe Deine Bedenken sehr gut, aber Du solltest auch das Risiko bei Nichtkastration bedenken. Das Risiko, an Krebs zu erkranken oder eine Gebärmutterentzündung zu bekommen, ist bei nicht kastrierten Katzen um einiges höher. Wenn dann eine OP gemacht werden müsste, wäre diese sehr viel aufwendiger und gefährlicher als eine Kastration.
http://www.catplus.de/hauskatze/haltung/kastration-katze/
 
Julchen94

Julchen94

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Das wollte ich jetzt auch fragen. ::bg

Ich habe meinem schwer nierenkranken Kater mit 19 Jahren noch sämtliche Zähne ziehen lassen weil es nicht anders ging. Er hat das super weg gesteckt.

Wenn sie durch die ständige Rolligkeit irgendwann eine Gebärmutterentzündung hat ist die OP wesentlich risikoreicher als jetzt die Kastration.
 

Belusine

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ja, das ist alles richtig.
Ich möchte es ja auch gern machen lassen, aber wie gesagt: alle TÄ, die wir jetzt durchhaben, bieten Inhalationsnarkose zwar auf der Homepage an, aber auf Nachfrage machen sie es bei Katzen entweder sehr selten (mir zu unsicher dann) oder gleich gar nicht!
Wir wohnen sehr ländlich in Rems-Murr, haben inzwischen TÄ und Kliniken im Umkreis von über einer Fahrtstunde befragt.
Ein paar Praxen in Stuttgart (dann schon fast 2 Stunden Fahrt) haben wir noch nicht gecheckt, vielleicht werden wir da ja fündig.

Allzu weit möchten wir allerdings mit der dann frisch operierten Katze auch nicht fahren müssen.
 

Apropo

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Ich wohne auch auf dem Land und wie gesagt, hier ist das kein Problem. Deswegen wundert mich das.
Gerade bei vorerkrankten Katzen sollte das eigentlich heute Standard sein.

Ich wünsche dir viel Glück und hoffe du findest doch noch einen vernünftigen Arzt.

::?
 

Knoepfle

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"Ich habe einfach zu oft erlebt, daß bei vielen Tierärzten ein riesengroßes Selbstvertrauen besteht, das tatsächliche Können aber dann zu wünschen übrig läßt."


Das kann ich bestätigen. Mein kerngesunder 9 Monate alter Kater hatte nach der Kastration einen Hängebauch für den Rest vom Leben.


(Wie man hier zitiert + kommentiert habe ich noch nicht so ganz verstanden.)
 
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Knoepfle

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Oft kommt auch ein sehr schnippisches "sie müssen uns schon vertrauen, WIR sind die Experten!!"
nun...wir sind auch keine Laien und schaudern bei vielen Behandlungen, die TÄ als selbstverständlich erachten-
einige davon nicht nur total überflüssig, sondern auch furchtbar schädlich!


Vielleicht kannst du uns bei Gelegenheit näher erklären, welche Behandlungen du meinst?


Zudem haben wir über die Jahre (wir haben lange sehr erfolgreich Kleintiere gezüchtet) viele Tiere an ebensolche selbstherrlichen, aber inkompetenten TÄ verloren, meist lag es an der Narkose.

Zwar bin ich dagegen, das Internet als Pranger zu verwenden, aber vor diesen Tierärzten sollte gewarnt werden - eventuell per PM an Leute, die in der Gegend wohnen?
Kann man so etwas nicht auch der Tierärztekammer melden?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Knoepfle

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Mich würde auch interessieren, warum du deine Angora als "Zuchtkatze" bezeichnest - hast du sie als solche gekauft? Wurde mit ihr gezüchtet?


Wenn du für OP weiter fahren musst und mit der frisch operierten Katze nicht gleich nach Hause fahren willst, kannst du vielleicht einen Platz suchen, wo ihr erst einmal ein paar Stunden wartet, bevor ihr losfahrt? Damit sie von ihren vertrauten Menschen umgeben in Ruhe zu sich kommen kann.
Ihr könntet auch die Fahrt einmal unterbrechen und eine längere Ruhepause einlegen.


Alles Gute für deine liebe Katze!
 

waldi

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Wenn du für OP weiter fahren musst und mit der frisch operierten Katze nicht gleich nach Hause fahren willst, kannst du vielleicht einen Platz suchen, wo ihr erst einmal ein paar Stunden wartet, bevor ihr losfahrt? Damit sie von ihren vertrauten Menschen umgeben in Ruhe zu sich kommen kann.
Ihr könntet auch die Fahrt einmal unterbrechen und eine längere Ruhepause einlegen.
ein TA der eine Katze nicht solange bei sich in Überwachung behält, bis sie fit ist, ist kein guter TA. DAs ist auch so eine Fahrlässigkeit, die heute noch manche TÄ an den Tag legen. Der TA Rückert prangt das auch an in seinem Blog und sagt, das kommt vor allem bei den billigen Praxen vor, wo die Leute gern hingehen weil die Behandlungen nicht viel kosten, wo es aber auch keine richtige vernünftige und notwendige Nachsorge gibt, grad nach OP´s.

LG
Waldi
 

texycat

Guest
Hi "Belusine",

durch Deinen "Ohrenthread",
was ich nicht ernst nehmen, aber beobachten würde,
bin ich auf dieses Thema von Dir aufmerksam geworden
und möchte das mit der Frage nach dem derzeitigen Stand der Dinge, wieder hoch holen.

Zu diesem Thema hätte ich vielleicht eine Lösung für Dich / die Katze.

Ich habe eine der ganz wenigen offiziell in privater Haltung befindlichen, unter Artenschutz stehenden Wildkatzen (Felis s. silvestris).
Da sie (auch nach fast 9) Jahren noch nicht domestiziert ist, ist sie im Genpool bei einem "Wiederauswilderungs-Projekt" als "mögliche Mutterkatze" gemeldet.
Die Genehmigung zur Privathaltung beinhaltet neben der Auflage, daß sie nicht an Menschen gewöhnt werden darf auch die Auflage, daß sie nicht Kastriert werden darf und zur Einmischung in den Genpool "bereit gehalten wird" (tolle Formulierung).
Lange Rede, kuze Erklärung,
sie bekommt seit nun fast 9 Jahren (einmal je Woche) die Pille.

Mittlerweile dürfte sie die älteste lebende Wildkatze sein
(als sie zu uns kam, dachten wir zuerst sie sei ihre Mutter, weil sie damals so dürr und klein aussah)
proxy.php?image=https%3A%2F%2Ffile1.hpage.com%2F006526%2F61%2Fbilder%2Fx_texy_baerchen_fressen.jpg&hash=d9aa29ccf27b564747fd881b00ac11eb

(hier noch in Freiheit, von ihrem geliebteb Kater beim Fressen beschützt)

aufgrund ihrer schon "verwaschenen" Fellzeichnung wurde doch recht schnell ein "höheres" Alter klar.
(Im Gegensatz zu grau getiegerten Hauskatzen verlieren Wildkatzen die klaren "Tiegerstrukturen")

In diesem Zusammenhang möchte ich mal auf einen möglichen Gentest auf Erbkrankheiten hinweisen,
der für nur 72,- € bei einigen Laboren direkt gemacht werden kann
und bei gefährdeten Rassekatzen durch Genfehler eingezüchtete Krankheiten identifiziert oder ausschließt.
Genauer auf
(HCM1, HCM3, GSD4, PKD, PK-Def., rdAc-PRA, SMA
& genetische Blutgruppenbestimmung)
Wer das Bestell-Formular haben möchte, kann sich ja melden.

Zurück zum Thema;
wenn Du weitere Informationen über die Pillengabe haben möchtest,
gebe ich auch die gerne weiter.
Rollig, wie bei einigen Pillen wird sie übrigens, fast nicht. "Fast" in dem Sinne, daß sie ab und an mal schmusig vor ihrem neuen Lieblingskater "kullert", mehr aber nicht.

Viele Grüße Texycat
 

waldi

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ich kann es nicht nachvollziehen, warum der TE hier trotz Fragen nicht weiter schreibt und finde einfach unmöglich:evil:
Texycat: Ich hoffe Du hast Dir diese Mühe nicht umsonst gemacht
 
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