Freigänger unzufrieden im eingezäunten Garten

  • Ersteller des Themas suwa74
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Julchen94

Julchen94

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Ich hatte schon etliche scheue Katzen.
Mit Hrillhähnchen kriegt man sie alle.::bg
Es braucht einfach nur Zeit.
 
Kalimera

Kalimera

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Ich habe schon einige Katzen aufgenommen, die so scheu waren, dass die Tierärztin sagte, sie seien nicht zähmbar und müssen wieder raus gesetzt werden. 1 habe ich behalten (das ist meine Maja), eine ist gerade bei mir in Pflege, eine ist jetzt zahm und auf einer anderen Pflegestelle, die anderen konnten vermittelt werden, alle lassen sich anfassen.
Darin würde ich kein Problem sehen. Es geht ja hauptsächlich darum, dass Dein Kater mit damit klar kommt und die scheuen Katzen, die ich bisher hatte, sind zu anderen Katzen immer sehr sozial gewesen.
 

suwa74

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Ich war die Katzen heute wieder im TH besuchen. Meine Angst ist einfach, dass mein Kater nicht mit ihr klar kommt. Das sie keine Schmusekatze werden könnte, ist für mich o.k. Nur die Katzen müssen klarkommen miteinander::knuddel
 

Mucki

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Warum sollen die Katzen nicht miteinander klarkommen. Bei mir hat das bisher noch immer geklappt und zwar wohne Türe oder Drahtgitter.

Kennel reingestellt und aufgemacht und fertig.
 

suwa74

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Update. Am Sonntag ist eine Katzendame bei mir eingezogen. Die Beiden, die ich mir ausgeguckt habe, sind es nun doch nicht geworden. Das TH hat mir mehr oder weniger abgeraten, als ich die Situation mit Joschi genau beschrieben habe (seine Behinderung, seine Art...). Sie haben mir zu einer Katze geraten, die gut sozialisiert ist und auch keine Angst vor Menschen hat. Dies entsprach genau einer Katzendame die frisch aus deren Quarantänestation kam. 8 Jahre, verschmust nach anfänglicher Schüchternheit, eine tricolor Glückskatze. Sie hat mit 10 anderen Katzen zusammen gelebt und deren Besitzerin ist leider verstorben.
Ich habe unser Esszimmer mit allem ausgestattet, was ein Katzenherz begehrt. Die erste Nacht hab ich bei ihr geschlafen. Sie hat sich nur versteckt und nix gegessen und getrunken. Nachts ist sie dann etwas aufgetaut und wir haben geschmust, hat Katzenklo benutzt, ein wenig gegessen und getrunken. Joschi hat bis dato noch nicht viel gemerkt. Gestern haben wir eine provisorische Gittertür gebaut. Als Joschi sie bemerkt hat, hat er gefaucht und geknurrt und ab durch die Katzenklappe. Er war dann nur im Garten und hat sich nimmer reingetraut. Ich bin immer zu ihm in Garten und hab ihn gestreichelt. Er hat leider nur gefaucht. Er ist ja auf seine Medikamente angewiesen, deswegen ist mir so wichtig, dass er sie nimmt. Bin mit seinen Fleischstückchen inkl. drin versteckte Tabletten hinter ihm im Garten rumgerannt und hab sie gefüttert. Später hab ich ihn geschnappt und hab ihn auf unser Bett getragen, wo er immer schläft. Er war sehr aufgeregt, gefaucht, geknurrt und hat mich attackiert:evil:. Er geht gar nicht an die Gittertür schauen, obwohl die Kleine dahinter gesessen hat. Sie war ganz ruhig und gechillt, kein Fauchen nix....
Wie bekomme ich Joschi wieder ein? Hab Angst, dass er nicht mehr reinkommt:-(. Ich lasse die Kleine lieber auch noch separiert, gerade weil ich morgen auch wieder arbeiten muss....zum Glück wohnt Tante im Haus, dass sie mal gucken kann...
Was meint ihr?::?::wgelb
 
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Julchen94

Julchen94

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Eine hübsche Maus. ::w

Ich hatte solche Probleme noch nue und hab noch nie eine Gittertür verwendet. Du musst sicher aufpassen, dass Joschi sich nicht einen neuen Fluchtweg sucht und abhaut.
Kannst Du ihn nicht erstmal etwas im Haus behalten damit die beiden sich beschnuppern können?
 

suwa74

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Ich glaub wenn ich Katzenklappe zumache, rastet er aus. Vielleicht müsste ich es nachts mal versuchen. Die Kleine schläft den ganzen Tag und ist sozusagen unsichtbar. Nachts wird sie erst munter;-)
 

suwa74

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Die Dame ist jetzt seit einer Woche bei uns und nun ein kleiner Zwischenbericht: sie ist noch sehr scheu, sie kommt nur wenn man sie lockt, ist dann aber extrem verschmust ::l. Tagsüber schläft sie meistens, UNTER dem Gästebett, ich hab ihr dort eine flauschige dicke Decke hingelegt. Nachts erkundschaftet sie die Wohnung. Sie frisst (zwar nicht viel), trinkt und benutzt das Katzenklo. Jetzt zu Joschi: ich kann es nicht richtig einschätzen sein Verhalten ihr gegenüber. Er knurrt und faucht, sie gibt keinen Ton von sich, ausser einem freundlichen: Mau::w. Sie würde gerne mit ihm Kontakt aufnehmen, aber Joschi lässt es nicht zu. Er beachtet sie gar nicht wirklich::?. Er greift sie nicht an, knurrt nur und faucht, manchmal mehr, manchmal weniger. Am Anfang war er viel draussen, mittlerweile kommt er wieder oft rein und schläft bei uns im Bett::l. Ich will ihm auch natürlich das Gefühl geben, die Nummer 1 zu sein. Jetzt tut mir die kleine Maus allerdings leid, da sie sich wohl ziemlich verloren vorkommt und er sie nicht beachtet und sie würde doch so gerne::knuddel.... Meint ihr es besteht Hoffnung, dass Joschi sie akzeptiert?
 
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Brummi

Brummi

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Hallo Susanne,
wenn ich richtig gelesen habe, dann ist die Süße ja erst 5 Tage bei euch.

Gib den beiden einfach etwas Zeit, solange es nicht zu Prügeleien kommt, da ist alles im grünen Bereich.

Meine Rosi hat sich damals auch nicht viel anders benommen, wie dein Joschi, als Nana bei uns eingezogen ist.
Sie hat sogar zwei Tage nur draußen gefressen.::w

-
 

suwa74

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Wie lange hat es ungefähr gedauert bis sie sich angenährt haben?
 
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Bei uns hat es vor 3 Jahren zwischen Flecki und Paulchen https://www.katzen-links.de/forum/m...uft-schwieriger-schwerhoerigkeit-t165156.html gute 4 Monate gedauert, bis wir sie unbesorgt auch alleine zusammen lassen konnten.

Dagegen hat die Zusammenführung vor 5 Monaten mit Findelkind Emma und den beiden Katern sofort geklappt. Emma war lediglich zu Anfang 4 Tage isoliert, bis wir die ersten Grunduntersuchungen hinter uns hatten und wussten, das sie keine ansteckenden Krankheiten im Gepäck hatten.

Las dann nach 3 Monaten noch Lotte dazu kam, da konnten wir auch nach den Untersuchungen alle direkt zusammen lassen, lediglich die kleine Emma hat 1 Woche lang gefaucht und gebrummt, wenn sie Lotte begegnete.....jetzt sind sie absolute Freundinnen.

Wir haben bei jeder 1. Begegnung immer mit einer Gittertür gearbeitet und dann den Reaktionen entsprechend schnell die Tür aufgemacht, oder erst noch geschlossen gehalten.

Ich denke, das es bei euch recht gut und harmlos aussieht, denn es gibt ja keine direkten Angriffe von Joschi....knurren und fauchen hat ja zunächst sogar unser Winzling Emma gemacht, obwohl sie da ja selbst erst 3 Monate "Hausrecht" bei den Katern hatte.
Flecki dagegen hatte Paulchen jedes mal richtig heftig von hinten angegriffen, da flogen die Haare wie büschelweise durch die Gegend und beide hatten oft die Kratzspuren des anderen im Gesicht, oder Fleckis abgebrochene Krallen steckten in Paulchens Körper.
Heute sind Flecki und Paulchen dicke Kumpel und fast immer im Doppelpack zu sehen.

Habt einfach ganz viel Geduld, das wird bestimmt gut.
 

suwa74

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Bericht nach fast 4 Wochen :): Joschi mochte sie zuerst gar nicht leiden. Gefauche, Geknurre und auch aggressiv mir gegenüber. Mittlerweile spielt er ab und an mit ihr, sie ist lammfromm und tut keiner Fliege was zu leide. Sie würde so gerne mit ihm kuscheln und den ganzen Tag bei ihm sein. Ich werde aber aus seinem Verhalten nicht schlau. Manchmal läuft er an ihr vorbei und beachtet sie gar nicht, dann geht er ihr nach und sucht ihre Nähe. Am besten klappt es, wenn die beiden alleine sind im Garten. Wenn ich dazu komme und ich die neue Mieze (Mia) streichele, faucht er und haut nach mir. Ich denke mal dass er eifersüchtig ist. Obwohl ich ihn immer zuerst begrüsse, er zuerst zu fressen bekommt, er in meinem Bett schläft usw. Meint ihr, dass kann noch werden? Ich denke auch dass Unzufriedenheit herrscht wegen dem eingezäunten Garten, ist nach wie vor ein Thema :(. Mia hingegen ist total happy im Garten und geniesst es.

Noch eine andere Frage: Wer von euch hat Erfahrung mit Tierphysiologen?
 
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