Fühle mich alleine gelassen...

  • Ersteller des Themas Judy1511
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Judy1511

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Meine Kater war letzte Woche von Montag bis Mittwoch aufrgrund von Abmagernung, Müdigkeit zwei Tage stationär beim Tierarzt. Die Tage vorher, am Freitag schaute ihn sich schon unsere Tierärztin an. Schleimhäute eigentlich okay sagte sie, spritze zur Vorsicht ein Langzeitkortison. Am Montag sagte ich, das geht so nicht weiter. Ab zum Tierarzt der die Möglichkeit hat Ultraschall zu machen und zu röntgen und ihn ordentlich durchzuchecken. Die behielten ihn da. Sie sagte sofort: blasse Schleimhäute! Er kam an den Tropf, wurde durchgecheckt, Das Blut untersucht. Erste Ergebnisse hießen noch: Autoimmunerkrankung - behandelbar. Nachdem die anderen Blutergebnisse ewig auf sich warten liesen, durfte ich ihn nach zwei Tagen nach Hause holen. Er war halbwegs fit, aber halt schlapp. Dann wieder warten, warten warten auf die restlichen Ergebnisse... (in der Zwischenzeit hat er Kortison und Antibiotikum bekommen / Tablettenform: 1/4 Doxicyclin 2x tägl. und 1 Kortisontablette, 5 mg, Prednisolon, 1x tägl.)
Nach dem Tierarztwirbel war er natürlich erst mal total erschöpft. aber er frass und hatte ganz
klare Augen.

Dann letzten Freitag der Anruf meiner ursprünglichen Ärztin (sie bakam die Blutwerte der anderen Ärztin):
Schaut nicht gut aus, er hat Hämobartonellose und FIP (so ein eindeutiges Ergebnis hätten sie schon lange nicht mehr gesehen.) Wie geht es ihm? Ich meinte, er ist sehr müde, schläft viel, frisst wenig, hätte aber ganz wache Augen. Dann meinte sie nur: Medikamente ausschleifen lassen und anrufen, wenn sie zum Einschläfern kommen soll. Ende.

Ich war etwas überrumpelt, hab das erst mal verdauen müssen. Dann dachte ich mir: so lange bekommt er die Medikamente jetzt ja auch noch nicht und warum soll ich das Antibiotikum gegen die Hämobartonellose absetzten?? Das sind doch Bakterien, die mit dem Doxi bekämpft werden sollen? Ich habe die Medikamente erst mal weiter gegeben ubers Wochenende und bin heulend neben meinem Kater gesessen und hab mir jedes mal gedacht- bist Du schon so weit? Sollen wir Dich erlösen?
Von wegen- er frisst, er putzt sich danach ausgiebig, er tritt sein Nestchen gemütlich, legt sich hin und schläft. Ab und an kommt er die Kellertreppe rauf marschiert und schaut rum, möchte auch raus, (was ich grade versuche zu vermeiden aufgrund der Kält) und dann geht er wieder auf sein Plätzchen und pennt weiter.

Er hat keine guten Blutwerte, da wäre ich auch platt! Am Montag wieder Anruf bei meiner Ursprungstierärztin: Lage beschrieben - Darauf meinte sie: ach so, ich dachte es geht ihm ncht mehr gut. Dann Medikamente weiter geben. Auf die Frage, wie der die das FIP nachgewiesen wurde:
im Blut. Auf meine Frage, ob auch von irgendwo eine Gewebeprobe unersucht wurde: nein. Wassereinlagerungen hat er nicht - Antwort: ja dann hat er halt vielleicht die trockene Form.
Also Medikamente doch weiter und sonst ... ?

Kann es sein, dass die Hämobartonellose auch so schlechte Werte verursacht? Die Anämie ist laut Blutbild nicht regenerativ. Die wichtigsten Werte habe ich da, nachdem ich sie mir von der behandelnden Ärztin geholt habe (was zu Tuscheleien hinter der Türe führte).

Leukozyten: 4,6
Erythrozyten: 4,2
Hämoglobin: 5,6
Hämatokrit: 13,9
MCHC: 40,4
Retikulocyten absolut: 6000 (was für dieses nicht regenerative Form spricht)
Lymphozyten: 366

Ganz schlimm haben sie gesagt wäre das Gesamteiweiß: 9,8 und das Gamma Globulin: 4,45
Der FIP Coronavirus Antikörper 1:800

Ich weiß nicht, ob noch signifikante Werte fehlen. Ich bin so hin un her gersiien, weil es ja immer wieder heißt, FIP wäre im Blut alleine nicht nachweisbar. Meine Tierärzte sprechen aber von einem eindeutigen Ergebnis. Ich bekam keine weiteren HInweise, wie spezielles Futter oder ihm bestimmte Nähstoffe und Vitamine zu geben... Es ist so traurig, weil selbst wenn, warum kann ich ihn die letzte Zeit nicht noch unterstützen?

Immer wieder die Frage, ist es wirklich FIP? Setzt ihm Die Hämobartonellose so zu? Die Symptome passen nämlich zu 100% (und wurden ja auch nachgewiesen).

Es ist echt nicht schön! Und ich muss nochmal beim Tierarzt anrufen- wie geht es mit den Midikamenten weiter???? Ich bin so generbt in all der Traurigkeit und Machtlosigkeit!



Er hat halt sonst gar nix! Er hat keine Schmerzen - oder bekomme ich das nicht mit?
 
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moritzchen16

moritzchen16

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Hallo,

es tut mir leid, das du solche Sorgen um dein Katerchen hast.

Leider kann ich da nix dazu schreiben, aber für dein Katerchen alles erdenklich Gute, hoffe es melden sich noch erfahrene Foris.
 

romulus

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Hallo und herzlich willkommen!
Das ist ja eine sehr belastende Situation und ich kann mir vorstellen, wie hilflos Du Dich fühlst.
Die Diagnose FIP ist ja am lebenden Tier fast unmöglich zu stellen, zumal bei der nicht feuchten Form.
Hat er denn Fieber? Das ist ja ein Leitsymptom bei FIP und Du hast nichts darüber geschrieben.
Wäre es mein Kater, würde ich die Hämobartonellose weiter behandeln, d.h. mindestens 4 Wochen Doxy und mindestens 1 Woche Cortison, lt. fachärztlicher Literatur.
Ich habe das Veterinärbuch von J. Rand hier ("Praxishandbuch Katzenkrankheiten") - soll ich Dir mal die Seite über Hämobartonellose (heute Hämoplasmose genannt) scannen und per pn schicken?
 

Nika

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Bei den Blutwerten fehlen leider die Referenzen. Kannst Du bitte mal alle nachtragen bzw. das komplette Blutbild aufführen ? Wenn der Normwert des Hämatokrit zwischen 30-45 liegen sollte, musst Du dringend gegen die Anämie etwas tun. Der WErt von 13,9 ist lebensgefährlich niedrig. Mein Kater bekam Epoetin gegen seine Anämie. Leider braucht das EPO fast eine Woche, um anzuschlagen.

AKtuell kannst Du ihm mit roher Geflügelleber (ca. 2 EL) und Vit B Complex helfen. Er scheint auch schon bereits eine leichte Gelbsucht entwickelt zu haben, oder täuscht das BIld ? Er sollte sich auf keinen Fall anstrengen und muss warm gehalten werden. Und auch Blutabnahmen sind jetzt absolut kontraindiziert. Und Vorsicht bei Klumpstreu - Katzen mit so einer schweren Anämie fressen oftmals das Bentonitstreu.

Sorry, ich habe die Begrüßung vergessen. Hallo und Willkommen.
 
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Judy1511

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Danke für die Antwort!

Leukozyten: 4,6 (3,9 - 19)
Erythrozyten: 4,2 (7,1 - 11,5)
Hämoglobin: 5,6 (10,3 - 16,2)
Hämatokrit: 13,9 (28,2 - 52,7)
MCHC: 40,4
Retikulocyten absolut: 6000 (was für diese nicht regenerative Form spricht)
Lymphozyten: 366 (850 -5850)

Ganz schlimm haben sie gesagt wäre das Gesamteiweiß: 9,8 (5,9 - 8,7) und das Gamma Globulin: 4,45 (0,36 - 1,69)
Der FIP Coronavirus Antikörper 1:800

Und den A/G Wert habe ich noch: 0,43 (>0,57)

Sie sagen halt, er hat FIP und drum kann man nichts mehr machen und es wird nichts mehr gemacht! Wir sollen ihm noch eine schöne Zeit machen.
Noch frisst er kein Klumpstreu.
 

Judy1511

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@romulus
Genau das werde ich tun!
Gefiebert hat er beim Tierarzt. Zu Hause ist es schwer zu messen, er wehrt sich vehement. Werde aber nicht locker lassen.

Wenn Du die Zeit hast mir die Seite zu schicken, wäre ich Dir rieseig dankbar!

Vielen vielen Dank fürs Mitkümmern!
 

romulus

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Okay, ich schicke das Gescannte los!
 

Nika

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Das Blutbild sieht wirklich äusserst bedenklich aus. Der Hämatokrit ist lebensgefährlich niedrig, den bekommt man auch nicht mal eben schnell etwas höher. Wenn er schlecht Luft bekommt, solltest Du schnell handeln.
 

Judy1511

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Vielen Dank fürs Schicken! Werde ich gleich mal nachlesen !!!!
 

Judy1511

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@Nika
Er atmet ganz ruhig. Nach erneutem Gespräch mit der Tierarzt meint er, das Doxi müsste schon angeschlagen haben. Ich soll es weiter geben- diese drei Wochen eben. Mit dem Kortison soll ich ein wenig spielen, auch mal nur jeden zweiten Tag geben, damit man dem Immunsystem wieder ein bisschen Raum lässt. Verwirrt war ich über die Aussage: Er hat Fip, aber es ist vermutlich noch nicht ausgebrochen ...
Dann kann es also wirklich "nur" die Hämobartonellose sein, die ihm das Leben schwer macht ... Und dieses Ausbrechen von FIP ... wie viele Katzen haben einen hohen Titer (oder) und bekommen die Krankheit nie? Ich verstehe es nicht! ...
 

3DaysGrace

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Falls es dir hilft, hier wäre ein für FIP typisches Blutbild:

http://www.katzeninfo.com/FIP-Screening.pdf



Ansonsten kann ich leider auch nicht viel hilfreiches beitragen, gerade wenn gleichzeitig zwei Krankheiten diagnostiziert wurden scheitert an der weiteren Interpretation jeder der kein Tierarzt ist. Magst du evtl noch eine weitere Meinung von einem anderen Arzt zu ihm und den Blutwerten einholen?

So wie ich das verstehe hat sich laut Röntgen/Ultraschall (noch) keine Flüssigkeit im Bauchraum gebildet, oder? Oder wurde Röntgen und/oder Ultraschall denn überhaupt gemacht?
Falls Flüssigkeit drinnen ist, kann man davon etwas entnehmen und einschicken lassen. Wenn man den PCR Test mit dieser Flüssigkeit macht, ist ein positives Ergebnis zu 99% sicher. Dh wenn da raus kommt, dass es FIP ist, ist die Diagnose relativ sicher.
Die trockene Form ist leider nie zu 100% (oder 99% oder 95% etc) sicher diagnostizierbar weil eben dieser PCR Test mit Flüssigkeit nicht möglich ist. Typisch für die trockene Form wären Knötchenbildungen im Bauchraum, die wären am Röntgenbild sichtbar. Evtl kommen die aber erst im (sehr) fortgeschrittenem Stadium.


Wie der Satz mit dem "es ist noch nicht ausgebrochen" zu verstehen ist, weiß ich auch nicht.
Entweder sie hat keine Ahnung und meint, dass corona Viren vorhanden sind (was ja laut Test auch der Fall ist) und dass die (noch) nicht mutiert sind. Aber die Anwesenheit von Coronaviren bedeutet ja erstmal gar nichts außer eine je nach Quelle 5-10% ige Chance, dass irgendwann mal(!) FIP ausbricht.
Vielleicht meint sie auch, dass das Blutbild nach FIP aussieht, aber noch keine sichtbaren und relativ eindeutigen Symptome (wie zb Flüssigkeit im Bauchraum) zu erkennen sind?



Ansonsten, auch wenn der Rat traurig klingt und nicht viel Hoffnung macht: wenn er noch einigermaßen Lebensqualität hat, genieße die Zeit bewusst, sorge dafür dass er schöne Tage hat und kuschle ausgiebig wenn er noch mag.
Mein Kater hatte leider FIP, nachdem die ersten Symptome erkennbar wurden hatte er eigentlich keine Lebensqualität mehr und wollte auch nicht mehr angefasst werden obwohl er immer extrem verschmust war. Das was mir an der ganzen tragischen und traurigen Erfahrung mit am meisten leid tut, war dass wir absolut gar keine gemeinsame Zeit mehr bewusst genießen konnten. Nach den ersten Symptomen hat er noch einige Wochen gelebt, wollte aber nicht mehr angefasst werden. Wir hatten nie die Chance ihn noch bewusst zu genießen solange er noch "voll" da war.


Ich würde die Hämatobartonellose auch weiter behandeln und wegen dem FIP Verdacht nicht mehr oder weniger ans Einschläfern denken als sonst auch (im Bezug auf seinen Zustand).

Genieße die Zeit einfach noch ein bisschen bewusster und hole dir vorzugsweise noch mindestens eine 2. Meinung anstatt nur der Tierärztin mit den unklaren Aussagen zu vertrauen. Die erste Tierärztin klingt für mich irgendwie eher unerfahren, zumindest im Bezug auf euren Fall. Und wenn beim Tierarzt getuschelt wird, bloß weil du die Blutwerte haben willst, geht das auch irgendwie gar nicht. Es gibt sogar TÄs die schicken einem alle Blutbefunde ohne Nachfrage ganz automatisch per Email.
Kannst du evtl in deinem Freundes-,Bekannten-, oder Arbeitskreis rumfragen ob die dir einen wirklich guten Tierarzt empfehlen können?
Am besten keiner der "nur" nett ist, sondern für eine umfassende Diagnostik und persönlichen Einsatz bekannt ist. Unsere TÄ hat zb (unbezahlt) mehrere Stunden mit der weiteren Recherche zur brandaktuellen Forschung zu FIP verbracht und mehrere Stunden mit TÄs geredet, die auf das Gebiet spezialisiert waren.
Während unsere nun ehemalige TÄ in Anbetracht unsere Blutwerte für erstmal abwarten und Infusionen geben war, hat die neue TÄ dasselbe(!) Blutbild für höchst bedenklich gefunden und direkt weitere Tests veranlasst. Und dabei war unsere alte TÄ eigentlich auch nicht schlecht und ohnehin schon eher von der überfürsorglichen Sorte.


Wurde er denn geröntgt und geschallt? Dazu hab ich in deinen Beträgen jetzt nichts rausgelesen. Lass das bitte unbedingt noch machen (zwecks Zweitmeinung auf jeden Fall bei einem anderen Tierarzt, aber Achtung nicht jeder hat Ultraschall).
Bei uns war es so, dass die für FIP typische Flüssigkeit im Bauch für unsere alte Tierärztin noch nicht tastbar war, aber auf Röntgen und Ultraschall bei unserer neuen Tierärztin deutlich sichtbar war. Meine alte Tierärztin hat das Röntgen (auf meine ausdrückliche Nachfrage hin!) für unnötig erachtet.
 
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Nika

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@Nika
Er atmet ganz ruhig. Nach erneutem Gespräch mit der Tierarzt meint er, das Doxi müsste schon angeschlagen haben. Ich soll es weiter geben- diese drei Wochen eben. Mit dem Kortison soll ich ein wenig spielen, auch mal nur jeden zweiten Tag geben, damit man dem Immunsystem wieder ein bisschen Raum lässt. Verwirrt war ich über die Aussage: Er hat Fip, aber es ist vermutlich noch nicht ausgebrochen ...
Dann kann es also wirklich "nur" die Hämobartonellose sein, die ihm das Leben schwer macht ... Und dieses Ausbrechen von FIP ... wie viele Katzen haben einen hohen Titer (oder) und bekommen die Krankheit nie? Ich verstehe es nicht! ...
Hallo
die TÄin sagte, es handele sich um eine nicht regenerative Anämie? Wenn ja, dann müsste Erythropoetin gegeben werden, damit der Körper überhaupt in der Lage ist, wieder mehr rote Blutkörperchen zu bilden. Sonst bringen ja alle weitere Behandlungsansätze nichts und Dein Schatz wird an der Anämie sterben, bevor die Hämobartonellose fertig behandelt werden könnte. Der momentane Hämatokrit ist äusserst bedenklich, normalerweise würde man in dem Stadium schon über eine Bluttransfusion nachdenken.
 

romulus

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Erythropoetin bringt aber nur etwas bei nierenbedingter Anämie, nicht bei Hämolyse, leider, und das ist ja bei Hämoplasmose der Fall. Empfohlen wird allenfalls Bluttransfusion lt.Literatur.
Ich denke, schnellstens eine fundierte Zweitmeinung einzuholen inclusive aller bisher noch nicht gemachten Untersuchungen ist das Gebot der Stunde! Erst dann kann man sich für eine weiterführende Therapie entscheiden.
 

Judy1511

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Ein Ultraschall vom Bauchraum wurde gemacht. Da war wohl nichts zu sehen. Wegen Blutbildung habe ich auch nachgefragt: laut TA müsste das Doxi wirken und da das Knochenmark nicht geschädigt ist wieder vermehrt anfangen Blutkörprchen zu bilden. Ich bin da ja total überfragt— aber kann das nicht einfach auch dauern?? Sie meinte, die Hämobartonellen brauchen bis zu drei Wochen, bis man sie im Griff hat.

Die Sache mit dem FIP ist komisch. Sie meinte, da er noch keine Symptome zeigt, dauert es wohl noch, bis es ausbricht. Solche Aussagen verwundern einen, wenn doch gar nicht klar ist, ob es überhaupt ausbricht.
Vielleicht ist es auch ausgebrochen, aber die Symptome lassen auf sich warten? Gibts das auch? Doch eher nicht, oder?

Also das Blutbild ist schon ausführlich gemacht worden. Ich habe nicht alle Werte abgeschrieben. Leberwerte waren gut, Niere auch ...

Bei all den Werten frage ich mich immer, ob eben die Hämobartonellen ein ähnliches Blutbild zu FIP ergeben.

Wir tun hier auf alle Fälle alles für unseren Süßen. Ab und an etwas rotes Fleisch wurde mir noch geraten, nicht zu viel davon, dass er keine Thrombose bekommt.

Das hin und her ist echt belastend.

Danke für Eure ganzen netten Worte und Ratschläge!
 

romulus

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Konzentrier Dich jetzt erst einmal auf die Hämoblastose, die Geschichte mit FIP ist zu unklar.
Hast Du schon einen Termin für eine Zweitbegutachtung?
Mach es dringend, sein Blutbild ist wirklich schlecht!
 

3DaysGrace

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Wann wurde denn das letzte Blutbild gemacht? Bei einer so starken Anämie würde ich eigentlich sowieso nicht zu einer erneuten Blutabnahme raten, ich wollte nur anmerken, dass sich die Blutwerte ganz allgemein innerhalb weniger Tage stark ändern können.
Bei uns wars damals zb so, dass am Dienstag vom Blut her noch nichts/nicht viel spezifisch FIP typisch gewirkt hat. Am Samstag (also gerade mal 4 Tage später) haben direkt viel mehr Blutwerte für FIP gesprochen, und zwar sogar ziemlich eindeutig.

Ich würde mich näher erkundigen wo bei dir in der Gegend eine Bluttransfusion möglich ist. Ich habe mich nie näher mit dem Thema befasst, aber aus laiensicht würde ich sagen, dass das aktuell eher nicht schadet, aber dafür relativ sicher nützt, oder? Ganz allgemein gelten schon Hämatokrit Werte von 21-24 als relativ bedenklich und von 18-20 als ziemlich bedenklich, darum würde es mir große Sorgen machen dass der bei euch nur bei 13 liegt.





Was ich noch nicht ganz verstanden habe - die erste Tierärztin denkt es sei FIP, oder? Bzw macht sie eben sehr seltsame aussagen dazu. (Vielleicht meint sie wirklich nur dass FIP ausbrechen könnte weil Coronaviren vorhanden sind, aber da wäre die Wahrscheinlichkeit wiedersagt nur bei 5-10%, darum wundert mich ihre Aussage.)
Für den Ultraschall seid ihr ja bei einem anderen Tierarzt gewesen, oder? Was hat der zum FIP Verdacht gesagt?
 
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Judy1511

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Er konnte nicht mehr ...

ENtschuldigt bitte alle, die mir bei meinem Problem mit meinerm Kater helfen wollten. Es hat sich so viel überschlagen die letzten Wochen, dass ich gar nichts mehr geschrieben habe. Kranker Kater, kranke Kinder, selber krank ... trortdem will ich es nicht versäumen Euch nochmal zu danken für die damals schnellen Antworten und das sofortige einfach Dasein!

Leider mussten wir unseren geliebten Schatz am Freitag Abend gehen lassen. Er war so schwach am Ende ... abgemagert, konnte nicht mehr richtiglaufen, wollte absolut nichts mehr fressen ... vier Wochen lang habe ich gekämpft und trotz aller zusätzlicher Lasten war er für mich die Nummer 1.
Am Ende kam dann auch das Wasser im Bauch und er hat angefangen, schwer zu atmen. Die Anämie haben wir trotz Antibiotikum nicht in den Griff bekommen. Ihr könnt mir glauben, ich hätte alles für ihn getan, aber es ging nicht mehr.

Die Tierärztin war bereits zwei Wochen zuvor schon mal da, weil ich dachte, wir müssen ihn erlösen ... aber dann hat er wieder angefangen etwas zu fressen und wir haben es weiter versucht!

Es war so ein schwerer Weg für uns alle am Freitag Abend. Ich habe nur geweint. Es war so schlimm, weil er wohl genau wusste, wer die fremde Frau war und warum sie gekommen ist. Er hat versucht weg zu kriechen, aber er konnte es nicht mehr. Oh Mann, ich könnte schon wieder heulen.
Er fehlt mir so sehr! Er war doch unser Findelkater. Ich dachte auch immer, je älter ich werde, umso leichter kann ich mit so einem Verlust umgehen, aber das stimmt nicht. Sein Körbchen im Keller, sein Platz auf meinem Stuhl hinter mir, wenn ich morgends gefrühstückt habe- kuscheln jeden Abend auf dem Sofa...
Es tut so weh! Im Alltag muss man funktionieren, aber wenn es ruhig wird, kommt der Schmerz unaufhaltsam über einen und es ist kaum auszuhalten. Die Sonne kommt raus, es wird wärmer, die ersten Schneeglöckchen spitzen heraus und ich kann mich nicht daran freuen. Alles erwacht zum Leben, aber unser lieber Kater ist für immer eingeschlafen. Das erscheint so unlogisch und abstrus!

Ich grüße alle und Eure Fellnasen! Knuddelt sie fest!
 

romulus

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Es tut mir ganz schrecklich Leid, dieser lange letzte Weg war einfach nur grausam!
Aber er muss nun nicht mehr leiden, die Trauer trägst nur Du allein und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du damit klarkommst und es im Laufe der Zeit erträglicher wird ::knuddel
 

Judy1511

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Traurig

Vielen Dank. Es ist / wird schwer damit fertig zu werden, aber ich hoffe die ganze Zeit, ich habe das Richtige getan und ihn nicht noch unnötig leiden lassen und habe ihm hoffentlich einen qualvollen Tod erspart.
 
Candy1809

Candy1809

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Alter
70
Ort
Rheinland /Pfalz
Du hast mit Sicherheit das Richtige gemacht und Deinem Schatz einen qualvollen Tod erspart.​

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Hallo Kleiner, solltest Du auf einen lieben Schwarzen treffen,
könnte es mein Blacky sein.
Er ist auch erst vor 3 Wochen über die Regenbogenbrücke gegangen.
Grüße ihn ganz lieb von mir.
 

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