Umzug in einigen Wochen

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Fegerchen

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Hallo ihr Lieben,

ich wünsche allen ein frohes Neues Jahr. Auf das alle und alle Pfötchen gesund in diesem Jahr bleiben.

Nun ist es soweit: Mitte Februar geht es in ein neues Zuhause. Und ich drehe mich immer noch im Kreis. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll.
Nur kurz zum Hintergrund: Tom, mein 12jähriger, ist ein lieber Kerl und kommt mit meinen beiden Zicken gut aus. Es geht mehr um Maja,
6 Jahre alt und Luna, 2 Jahre, die ich mit der Flasche aufgezogen habe. Nach ca. 1 Jahr machte es im Haus boooom und die beiden hassten sich auf den Tod. Seither habe ich alles probiert. Und ich meine alles!!! Aber keine Besserung.
Jetzt stehe ich vor dem Umzug und habe Himmelangst. Oder gibt es eine Chance, neues Haus, neuer Anfang?

Was ich einfach mit diesem Thema entfachten möchte, dass ihr bitte mit mir heiß diskutiert, weil ich inzwischen so wütend geworden bin. Ich habe ein Haus, habe drei Katzen, die alles haben und trotzdem herrscht hier nur gefauche und gemobbe. Und hier in meinem Umkreis sind alle der Meinung, dass ich eine weggeben muss.
Aber wie soll ich mich entscheiden. Maja, die niemanden haben kann, weil sie eine Kratzbürste mit vielen Macken ist. Oder Luna, die ich handaufgezogen habe, die mein Baby ist?

Es tut mir ja auch sehr leid, dass sich Luna nur mit Angst im Haus bewegt. Oder bin ich nur zu egoistisch? Hat sie es verdient, ein gutes Zuhause zu bekommen?
Auf der anderen Seite gibt es da draußen so viele Katzen, denen es so schlecht geht und froh wären, wenn sie ein warmes Plätzchen hätten.

Bitte sagt mir einfach frei die Meinung. Bin ich zu egoistisch oder mache ich mir zu viel Gedanken?
 

waldi

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naja es ist natürlich immer einfach zu sagen, gib eine weg. Den Leuten denen es so einfach fällt die lieben ihre Katzen wahrscheinlich auch nicht so....

Ich weiß auch nicht was ich Dir raten soll, ich kann Dir nur sagen, ich weiß wie es ist, wenn sich Katzen nicht verstehen, das kann schon Hölle sein....Allerdings wenn sich eine nur noch mit Angst im Haus bewegt, ist es auch nicht das Gelbe vom Ei...

Ich würde auf jeden Fall mal den Umzug abwarten, vl. bessert sich da ja noch was....::?
Freigang ist auch dann nicht möglich?

Lg
Waldi
 

romulus

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Hallo Steffi - verstehe ich es richtig, dass Du in ein anderes Haus ziehen willst?
Doch wohl nicht wegen der Katzen, oder?
Ich weiß nicht, ob ich es schon mal gepostet habe, aber für Dich will ich hier nochmal unsere Situation beschreiben, die sehr Deiner ähnelt.

Wir haben drei Kater - zwei rote (Winnie und Milo, 8 und 11 Jahre alt), die dicke Freunde sind und alles miteinander unternehmen.
Und einen alteingesessenen 14 jährigen Kater, Socke, der zuerst da war und sich speziell mit Milo absolut nicht versteht. Oft mussten wir den TA aufsuchen, weil Milo heftige Verletzungen davongetragen hat (Socke ist wesentlich stärker).
Seit über einem Jahr nun halten wir die beiden Kampfhähne strikt getrennt, sie dürfen nur in unserer Gegenwart zusammen in einer Etage sein.
Glücklicherweise sind Obergeschoss und Paterre im Haus durch Eingangstüren zu trennen, sodass die beiden Roten das gesamte EG und Socke das gesamte OG für sich haben. Wenn wir im EG sind, unserem Hauptaufenthalt, darf Socke natürlich dabei sein, solange wir die beiden im Auge haben, passiert nichts. Nachts werden die Türen geschlossen.

Schade, dass es so ist, es schränkt uns sehr ein, aber anders geht es nicht.
Im Garten begegnen sie sich natürlich gelegentlich, aber Milo ist viel schneller und kann sich meist in Sicherheit bringen.

Wäre für Dich eine ähnliche Lösung denkbar?
 

romulus

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Nachtrag:
Ich kann Milo natürlich nicht weggeben, weil er erstens der dickste Freund von Winnie ist und außerdem Wildpinkler, der hätte woanders keine Chance.
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Liebe Steffi,

was genau bedeutet "du hast alles gemacht"? Was genau?
Wenn wirklich alles versucht wurde und nichts half, würde ich den Umzug als letzte Chance sehen (Freigang?)...
Sollte sich nichts ändern, dann würde ich Luna schweren Herzens abgeben. Denn es ist für euch alle ja kein Leben so und für sie erst recht nicht, wenn sie sich nur mit Angst im Haus bewegen kann. Das ist Dauerstress...

LG Jo
 

Fegerchen

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Ja, liebe Waldi, es ist die Hölle. Weil man sich auch die Vorwürfe macht, irgendetwas falsch zu machen. Ich setze gerade auch auf die letzte Karte -Umzugskarte- in der Hoffnung, dass sich etwas verbessert.

Liebe Edda, du hast so ähnliche Zustände. Gedanklich gehe ich gerade alle Möglichkeiten durch, wie ich es am besten in neuen Haus die beiden trenne. Aber es ist alles so offen.
Der Umzug ist privater Natur. Nach 2,5 Jahren Wochenendbeziehung ziehe ich wieder mit meinem Mann zusammen. Bis jetzt war ich ja wegen meiner Mutter gebunden. Sie ist im April verstorben und Kinder sind aus dem Haus, so bin ich jetzt frei.
Und Maja ist unser Sorgenkind. Die würde eine Weiterreich-Katze werden, weil ich überzeugt bin, dass keiner eine beißende Katze auf Dauer haben möchte.

Jo, mit alles meine ich das ganze Programm: Trennung im Haus, soweit machbar war. Bachblüten, Felyway, Zylkene, besondere Aufmerksamkeit für beide. ::? nichts hat geholfen. Im Sommer durfte Maja raus, jetzt mache ich auf, sie geht eine Minute raus und möchte sofort wieder rein.

Ja, es ist Dauerstress. Für Maja und vor allem für Luna. Und sie ist so eine herzensgute Katze. Süss. Mir bricht das Herz. Ich habe sie mit der Flasche aufgezogen und soll sie nun weggeben? :-(
 

Fegerchen

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Und das verrückte ist, je mehr ich die beiden trenne, umso mehr suchen sie meine Nähe. Als würde jede auf ihre Art sagen, bitte behalte mich. Maja, die in der Vergangenheit eher distanzierter war, klebt gerade an mir. Sie hat nicht mal mehr Interesse, raus gehen zu dürfen. Sobald sie mich nicht mehr sieht, rennt sie ins Haus. ::?
 

romulus

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Versuch´s doch mal so, wie wir es machen.
Es ist nicht schön und beeinträchtigt uns auch sehr, aber anders ist es nicht zu machen, Milo als Wildpinkler wäre niemals vermittelbar.
Unser Haus war ursprünglich auch offen, Türen sind (zum Glück) nur im EG- und OG-Eingangsbereich, alles andere bis auf Bad und Schlafzimmer ist offen. Deshalb zusammen nur unter Blickkontrolle, sonst geht es nicht.
 

Fegerchen

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Ja, Edda, ich muss irgendwas finden, dass ich sie trennen könnte. Ich meine, wie viel Auslauf braucht ne Katze? Oben hätte ich ca. 60 qm mit Balkon und Bad zur Verfügung. Vielleicht könnte ich da irgendwie Luna unterbringen.
 

waldi

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ich glaube nicht daß Du was falsch machst. Wir wissen alle, Katzen können sehr nervtötend und stressig sein:roll:
Und ganz ehrlich: Wenn ich die Möglichkeit hätte zu trennen würde ich lieber das tun als weggeben.

Ist auch keine schöne Situation, aber....naja du weißt was ich meine.
ich hatte dir in deinem letzten Fred noch den Link zu dieser Katzenspezialistin geschickt, leider hast Du darauf nie geantwortet. Vl. wäre das noch eine Möglichkeit?
Und auch nochmals meine Frage: Im neuen Haus Freigang für die Katzen?

Lg
Waldi
 

Fegerchen

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Katzenspezialisten? Tut mir leid, irgendwie habe ich das nicht aufgenommen. Muss nochmals schauen.
Tom und Maja durften im Sommer kontrolliert heraus, was sie auch genossen haben. Luni hat das mitbekommen und sie verband die Terrassentür auch immer, dass sie sich ins Treppenhaus nach unten traute. Aber mehr nicht.
Jetzt im Winter möchte Maja gar nicht mehr raus. Kurz raus, umschauen und sofort wieder rein.

Im neuen Haus könnte ich sie nach einer Eingewöhnungszeit schon rauslassen. Tom und Maja zumindest. Wie lange dauert so eine Eingewöhnungszeit normalerweise?
 

romulus

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Ich schätze mal, das dauert ca. 4 Wochen, bis sie raus können. Wenn sie erstmals in den Garten dürfen und die Terrassentür bleibt offen, hauen sie nicht ab, sondern kommen bei Gefahr wieder rein.
Ich hatte auch Zylkene und Feliway probiert, nichts hat geholfen.
Ich habe auch ein Video von dem aggressiven Verhalten der beiden Kater an eine TÄ + Verhaltenstherapeutin geschickt, die mir antwortete, ich solle sie unbedingt trennen, das funktioniert nie mit den beiden.
Natürlich hab ich´s besser gewusst und beide behalten, Resultat siehe heute.
 

Fegerchen

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Liebe Edda,

ja, NICHTS hat bis jetzt Verbesserungen gezeigt. Nur ein einziges Mal hatte ich Erfolg. Ich lag für einige Tage im Bett, Tom und Luna neben mir. Maja traute sich eines Abends und legte sich auf die Fensterbank. Und es gab tatsächlich Ruhe im Schlafzimmer. Aber das ist ein einziges Mal passiert.

Ganz im Inneren weiß ich auch, dass Maja und Luna nie Freunde werden. Braucht es ja nicht. Mir würde es schon reichen, wenn sie sich ignorieren würden ohne Aggression.

Das blöde ist nur, dass ich inzwischen auch schon bei jedem Geräusch zusammen zucke und mir immer Gedanken mache, wenn ich außer Haus gehe, ob alles in Ordnung ist daheim. Und mir ist jetzt schon Himmelangst, wenn ich mal wieder ins Krankenhaus muss. Werden sie sich dann zerfleischen??????
 

romulus

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Es wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als sie stets getrennt zu halten und nur unter Aufsicht zusammen, wie wir das auch müssen.
Türen kann man einbauen, auch Gittertüren.
Es wird Dir nichts anderes übrig bleiben.
Wir leben hier in dieser Situation seit knapp 7 Jahren und anderes ist uns auch nicht eingefallen.
 

Fegerchen

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::knuddel danke dir Edda. Traurige Aussichten. Ich habe noch einen Joker, auf den ich im Notfall hoffe. Meine Tochter möchte in ein paar Monaten mit ihrem Freund zusammenziehen und würde eine Katze im Notfall nehmen.

Ach verdammt, ich warte auf ein Wunder. So wie bei meiner Erkrankung. Das sich etwas eröffnet und alles wird gut :-(
 
vilma

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Prinzipiell stimme ich Edda zu.

Mein weiterer Rat wäre: Warte mal den Umzug ab. Manchmal bewirkt ein Umgebungswechsel einen Aufbruch von altem Revierverhalten und alles sortiert sich neu.

Also: Umziehen, drei Monate schauen, im Notfall Eddas Beispiel folgen.

Ich habe auch eine sensible Pinkelkatze, die ich nicht abgeben kann, weil sie als Wanderpokal enden würde. Also passe ich mich an. Es nützt alles nichts. Was wirklich hilft, wie ich festgestellt habe, und zwar ALLEN: Gelassenheit auf Seiten der Dosi. Ich übe mich da täglich neu drin und es macht tatsächlich vieles einfacher.
 

romulus

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Ich habe auch eine sensible Pinkelkatze, die ich nicht abgeben kann, weil sie als Wanderpokal enden würde. Also passe ich mich an. Es nützt alles nichts. Was wirklich hilft, wie ich festgestellt habe, und zwar ALLEN: Gelassenheit auf Seiten der Dosi. Ich übe mich da täglich neu drin und es macht tatsächlich vieles einfacher.
Das stimmt absolut, Lina - wobei das mit der Gelassenheit nicht immer einfach ist, aber mit der Zeit lernt man es.
Ich habe z.B. vor der offenen Küche eine Gittertür angebracht, die ich im Notfall (und nachts) schließen kann, damit mir Milo wenigstens nicht auf die Arbeitsplatte pullert.
Man muss für sich selbst nach Lösungen suchen, etwas Vorgefertigtes gibt es dafür nicht.
 
vilma

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Das stimmt absolut, Lina - wobei das mit der Gelassenheit nicht immer einfach ist, aber mit der Zeit lernt man es.
Ich habe z.B. vor der offenen Küche eine Gittertür angebracht, die ich im Notfall (und nachts) schließen kann, damit mir Milo wenigstens nicht auf die Arbeitsplatte pullert.
Man muss für sich selbst nach Lösungen suchen, etwas Vorgefertigtes gibt es dafür nicht.
Das unterschreibe ich rückhaltlos...

Apropos: Pinkelt Milo auch an eure Sofas, Edda?
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Dann hast du noch nicht alles versucht...Eine Katzentherapeutin/Expertin...
Ich verweise ja immer gern auf die Videos mit ähnlichen Fällen von Birga Dexel. Hast du die schon gesehen?

Meine Katzen gehen momentan wenn auch nur mit mir nach draußen. Im Frühjahr, wenn die Natur erwacht wird das anders sein, bestimmt bei euch auch...
Ich drücke die Daumen das dies, der Umzug euren Durchbruch bringt::l
Wenn nicht, dann würde ich die Katzen über längere Zeit trennen, ohne Sichtkontakt (60qm sind super!).
Mit allen Katzen Clickern und sie darauf konditionieren.
Dann Gittertüre einbauen, immer zu zweit, jeder eine Katze am Gitter mit Clickern beschäftigen. Zeiten langsam verlängern...
Wenn das gut geht ohne Clickern an der Tür, dann erst ans öffnen denken und weiter Cklickern, wieder nur kurze Zeit und dann wenn es klappt verlängern usw.

LG Jo
 

romulus

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Er hatte die ersten Jahre, als Socke noch öfter im Wozi war, die ganze Couch eingesaut, über viele Monate.
Die haben wir dann vor 1-2 Jahren von einem Profi reinigen lassen und seitdem hat er es nicht mehr gemacht - das ist aber auch genau der Zeitpunkt, wo wir die beiden im Wozi nur noch ausnahmsweise aufeinander treffen lassen und immer ein wachsames Auge auf sie haben.
Aktuell pinkelt er so 1-2 x pro Woche irgendwo hin, geht aber meist gut abzuwischen. Vorzugsweise an die Haustür von außen :lol:
 

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