Sehr großes Lymphom im Magen: 1. Chemo mit einem überforderten Frauchen

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Laemmi

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Hallo zusammen,

kurze Vorgeschichte:
Ende letzten Jahres hat sich herausgestellt, dass Krümel (gerade 8 Jahre alt geworden) eine Arthrose in der Hüfte hat. Daraufhin bekam sie Metacam zur Linderung. Eine große Springerin war sie noch nie (jetzt weiß ich warum), damit wurde es aber etwas besser. Zusätzlich hat sie Hyalotidin bekommen, was nach 4 Wochen super angeschlagen hat. Nach Monaten ist sie endlich mal wieder nach ganz oben auf den Kratzbaum geklettert. :D Ich war stolz wie Oskar auf sie.
Ihr Magen war schon immer etwas empfindlich, nach 6 Wochen fing sie an, das Hyalotidin wieder auszubrechen. Auf ein anderes Produkt gewechselt, dass bei Gelenkproblemen helfen soll, gleiches Ergebnis :-( Es wurde sogar noch schlimmer, da sie teilweise gerade getrunkenes Wasser erbrach.

Alle Mittel außer Metacam abgesetzt, Metacam zwischenzeitlich in der Dosierung reduziert, die Brecherei wurde weniger und hörte dann ganz auf.

Vor 2 Wochen hat sie dann das erste mal Blut erbrochen. Direkt zum Tierarzt, Verdacht auf Gastritis. Metacam gestrichen, statt dessen 1x tgl. eine halbe Tablette OMEP. Danach war erst mal Ruhe, kein Übergeben mehr, sie hat jedoch sehr viel geschlafen.

Vergangenen Freitag dann wieder Blut erbrochen. Diesmal deutlich mehr, die dritte Fuhre deutlich zähflüssig. In der Tierklinik Hofheim angerufen, direkt für Montag einen Termin bekommen. Im Ultraschall hat sich dann eine Verdickung im Bauchraum gezeigt. Der Versuch mit einer dünnen Nadel eine Probe der Zellen zu bekommen schlug fehl, die Zellen seien immer zerplatzt ... da bereits der erste Verdacht auf ein Lymphom und ein verdammt mieses Bauchgefühl. Gestern dann eine Magenendoskopie ... als der Arzt mit einem sehr ernsten Gesicht zu uns gekommen ist, war klar, dass mich mein Bauchgefühl (mal wieder) nicht getrogen hat.

Im Magen ist ein riesiges weiß-rotes Hassobjekt, nach Aussage des Artzes inoperabel ... die Biopsie wird zeigen, um was es sich genau handelt. Der Onkologe ist sich jedoch sehr sicher, dass es sich um ein Lymphom handelt. Derzeit warte ich auf die histologische Untersuchung, uns wurde jedoch vorgeschlagen, direkt mit der Chemo zu beginnen, da sie derzeit noch schlafen würde und diese bei einem Lymphom die beste Therapie wäre.
Unbehandelt gibt er Krümel 2-6 Wochen, mit der Chemo 8-10 Monate im Mittel.
Kommenden Dienstag soll dann geschaut werden, ob die Chemo angeschlagen hat, dann sprechen wir über alles weitere.

Metacam darf sie derzeit nicht mehr bekommen, da sie jetzt täglich 1/2 Tablette Prednisolon bekommen soll. Diese möglichst immer zu gleichen Uhrzeit. Ursprünglich stand auf dem Medikament, dass sie es morgens bekommen soll. Auf meine Nachfrage hin, ob ich es ihr auch Abends geben könne, hieß es, das wäre möglich.

Ich bin ehrlich gesagt derzeit absolut überfordert :-( Mit einer Chemo und den Auswirkungen kenne ich mich bisher (zum Glück) überhaupt nicht aus. Sie wollte, kaum dass wir zu Hause waren, direkt etwas fressen - was ich jetzt als gutes Zeichen interpretiert habe. Bis sie eine Narkose verarbeitet hat, braucht Krümel immer recht lange. Sie war extrem unruhig .. Ende vom Lied, wir sind zu zweit mehrfach durch die Wohnung spaziert, sie vorne weg, ich ihr gebückt hinterher, am Bauch gestützt, damit sie nicht umfällt. In den Korb einsperren wollte ich sie nicht, das wäre zusätzlicher Stress gewesen. Irgendwann hat sie sich im Flur auf den Teppich gelegt, ich mich daneben. Körperkontakt gehalten (den sucht sie schon immer) da wurde sie dann ruhiger - und auf einmal fing sie an zu zittern. Reste der Narkose? Kommt das von der Chemo?

Ich habe gelesen, dass die Nebenwirkungen einer Chemo bei einer Katze mit den Nebenwirkungen beim Menschen nicht zu vergleichen sind, da diese viel geringer ausfallen.
Worauf muss ich mich einstellen? Inwieweit kann ich meine kleine Maus dabei unterstützen? Ich arbeite zum Glück 2 Tage die Woche von zu Hause, ab August dann 3 Tage, sodass sie die nächsten 2 Wochen nur an 3 Tagen mit den anderen beiden alleine zu Hause ist.
Bin schon am überlegen, ob ich meine Telearbeit nicht auf Mittwoch und Donnerstag verlegen soll, damit sie an den Tagen nach der Chemo nicht alleine ist (mein Chef wird begeistert sein....)

traurige Grüße
Tina
 
Kalimera

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Hallo Tina,

das tut mir leid, dass Dein Krümel ein Lymphom hat.

Erst musste ich schlucken, als ich las, dass die Chemotherapie schon verabreicht wurde ohne histologisches Ergebnis. Dann habe ich bemerkt, dass Du in Hofheim bist, die sollen ja gut sein in der Onkologie und genug Erfahrung haben.

Welches Chemotherapiemedikament bekommt Krümel denn?

Mein Ricky hat mal eine Chemotherapie bekommen (auch er gleichzeitig Prednisolon, was ich ihm immer abends gegeben hatte). Er hat sie sehr gut vertragen, hatte bis auf das erste Mal keine Übelkeit und man hat ihm nichts angemerkt, so dass es nicht nötig war, ihn am Tag danach zu beaufsichtigen. Man hat ihm überhaupt nicht angemerkt, dass er eine Chemotherapie bekommen hat. Alllerdings hat Ricky kein Lymphom gehabt und sicher ein anderes Chemotherapeutikum bekommen, so dass ein Vergleich schwierig ist. Aber die Symptome, die Du schilderst, würde ich eher auf die Narkose zurückführen. So haben meine Katzen nach Narkosen auch teilweise reagiert.

Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass die Chemotherapie anschlägt.
 
chilli 1

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Hallo Tina,


es tut mir sehr leid, das deine Krümel so krank ist.


Wie sich die Chemo bei einer Katze bemerkbar macht,
wer weiß das schon, (Katzen können nicht reden)

man spricht ja von sichtbaren Nebenwirkungen,
die bei Katzen nicht so heftig sein sollen, wie beim Menschen.

Ich weiß, wovon ich schreibe,
ich hatte keine erfassbaren Nebenwirkungen,
hab mir nicht die Seele aus dem Leib gek...,
aber, mir ging es hundeelend,
nichts, was man beschreiben könnte,
ich hatte keine körperlichen Schmerzen,

körperliche Nähe tat mir "weh",
ich wollte weder angesprochen, noch angefasst werden,

das Essen ist mir tagelang vergangen,
nicht weil mir übel war,
ich hatte eine metallischen Geschmack im Mund,

es ist und bleibt ein Zellgift.

Du hast dich für die Chemo entschieden,
ich sage auch nicht,
dass du dich falsch entschieden hast,
jeder muss das für sich entscheiden und ich wünsche Krümel nur das Beste,


für mich käme eine Chemo bei meiner Katze nicht in Frage,
vor allen Dingen deshalb,
weil durch eine Chemo bei Katzen ein maligner Tumor nur in den seltensten Fällen gänzlich verschwindet.
(Käme für mich persönlich auch nicht in Frage, wenn ich für mich nur Zeit rausschinden würde)

Mir geht Lebensqualität über Lebenszeit.


Das ist meine ganz persönliche Meinung und ich hoffe,
du verstehst mich nicht falsch.


Von Herzen alles Liebe,



Liz
 
Julchen94

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Es ist sehr traurig, dass Deiner Krümel nicht mehr geholfen werden kann.:cry:
Ich hatte selbst schon einen Kater mit Krebs. Für mich kam eine Chemo nicht in Frage und das wäre auch heute noch so. Ich habe ihm noch eine schöne Zeit geschenkt solange es ging umd habe ihn dann in Frieden gehen lassen.
 
Kalimera

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für mich käme eine Chemo bei meiner Katze nicht in Frage,
vor allen Dingen deshalb,
weil durch eine Chemo bei Katzen ein maligner Tumor nur in den seltensten Fällen gänzlich verschwindet.
(Käme für mich persönlich auch nicht in Frage, wenn ich für mich nur Zeit rausschinden würde)

Mir geht Lebensqualität über Lebenszeit.
Da stellt sich aber die Frage was für Dich "Zeit schinden" bedeutet. Wieviele Monate/Jahre mehr Zeit wären für Dich o.k., um die Chemo zu versuchen?
Du kannst die Chemotherapie beim Menschen nicht vergleichen mit der Chemotherapie bei Katzen. Die Dosierung ist bei Katzen deutlich geringer, die Nebenwirkungen auch. Ich hatte eine wirklich sehr, sehr enge Beziehung zu meinem Ricky und hätte gemerkt, wenn er gelitten hätte. Er hat sich unter der Chemotherapie absolut nicht verändert, hat gegessen wie vorher, sich verhalten wie vorher. Alles war wie immer. Klar ist die Tumorerkrankung nicht verschwunden. Aber er sollte eingeschläfert werden, weil auch die eine Tierärztin das nicht empfohlen hat. Ich habe mich trotzdem zur Chemotherapie entschlossen und Ricky hatte noch mehr als 6 gute Jahre (als er den Tumor bekam, war er 9, gestorben ist er mit 16 Jahren).
Diese 6 schönen Jahre hätte er ohne Chemotherapie nicht gehabt. Die Tumorerkrankung ist übrigens durch mehrere verschiedene Pathologien unabhängig voneinander diagnostiziert worden, es handelte sich nicht um eine Fehldiagnose.

Das muss natürlich jeder selber wissen und ich würde es auch bei Tumorerkrankungen mit sehr schlechter Prognose nicht machen, aber generell verteufeln würde ich es auch nicht.
 
chilli 1

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Da stellt sich aber die Frage was für Dich "Zeit schinden" bedeutet.
Es bedeutet genau das, was da steht,
egal ob Wochen, Monate oder Jahre.

bei mir kommt Chemo nur in Frage, wenn es eine Chance auf Heilung gibt,

bei mir selbst und bei meinen Tieren.


Aber,

das muss jeder selbst entscheiden und für Jeden bedeutet es etwas Anderes und ich werte nicht
und würde auch niemals behaupten,
das Eine ist richtig und das Andere ist falsch.


Es ist meine persönliche Meinung,
entstanden durch berufliche und private Erfahrungen.


Liz
 
Kalimera

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Ach so, das hatte ich nicht richtig verstanden.

Für mich ist die Frage, ob ich eine Behandlung bei einer chronischen Krankheit bei meinen Katzen durchführen lassen würde, egal ob Chemotherapie bei Tumorerkrankungen oder Behandlungen bei chronischer Pankreatitis, HCM, CNI etc. wirklich von der Prognose abhängig. Daher habe ich nochmal nachgefragt.
Aber das muss jeder für sich selbst wissen.
Dass im Vordergrund die Lebensqualität steht, das ist natürlich auch für mich klar.


Um nicht völlig OT zu werden:

@Tina, wenn Dein Krümel die Chemotherapie nicht vertragen sollte, kannst Du sie immer noch abbrechen. Von den Nebenwirkungen her kann man sie nicht mit der Chemotherapie beim Menschen vergleichen. Und ich kenne außer Ricky noch ein paar wenige Katzen, die sie gut vertragen haben. Aber natürlich kann so ein Medikament auch bei Katzen Nebenwirkungen haben.
 
mortikater

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Das Lymphom zählt zu den Krebsarten, die am besten auf Chemotherapie ansprechen und kann auch komplett ausheilen.

Die Chemo bei der Katze ist in der Tat nicht mit der beim Menschen zu vergleichen, weil sie viel niedriger dosiert ist, in erster Linie also palliativ, lebensverlängernd, nicht um jeden Preis Heilung.

Im Leben einer Katze sind zwei, drei Jahre aber schon eine Menge Zeit, vor allem kommt es aber auf die Lebensqualität an. Ich kenne auch den Fall einer Userin, die mich damals begleitet hat und mir Mut gemacht hat, als ich mit meinem vierjährigen Janni eine Chemotherapie machte. sie war selber Ärztin.

Ihr Kater war erst ein halbes Jahr alt, der jüngste Kater mit dem je eine Chemo gemacht wurde und er wurde komplett geheilt, die ganze Sache lag schon über sechs Jahre zurück.

Bei meinem Kater saß der Primärtumor im Kiefer und beeinträchtigte seinen Geruchssinn, deshalb wollte er nicht fressen und ich habe ihn eine Weile mit der Spritze gefüttert, was er sich aber - wie mein Mika - ganz entspannt gefallen ließ. Ansonsten ging es ihm währen der Chemo so gut, wie schon lange Zeit vorher nicht mehr, er ging wieder in den Garten und jagte nachts Silberfische im Haus. Er fing sogar wieder an zu fressen. Aber es war nur eine Remission, der Krebs schlug zurück und dann wollte er nicht mehr, das hat er mir auch deutlich gezeigt. Der Kieferknochen war porös und er hätte irgendwann keine Nase mehr gehabt. Das lag aber vor allem daran, dass wir zu spät waren. Wertvolle Zeit war verloren gegangen, weil der TA, bei dem wir vorher waren, die Biospie an der falschen Stelle gemacht hatte und ich in dem Glauben war, es wäre kein Krebs.

Haarausfall wie beim Menschen gibt es wegen der niedrigen Dosierung nicht, in einigen Fällen habe ich von Übelkeit gelesen, ich denke, dass man da aber mit Cerenia sehr gut unterstützen kann. Heute gibt es sehr viel bessere appetitanregende Mittel. Janni hat damals eine Mini-Dosis Valium bekommen, was bei Katzen appetitanregend wirkt, damit fraß er dann wieder.

Ich wünsche Euch alles Glück der Welt und dass Ihr den Feind besiegt.

Bei uns wäre es so gelaufen, dass der Kater in immer größeren Abständen beim TA eine intravenöse Spritze bekommen hätte, erst wöchentlich, später monatlich usw. und zu Hause eine orale Gabe. Aber die Zeit hatten wir eben nicht.

Ich habe zu keinem Thema die Einstellung "ich würde nie" oder "ich würde immer". Das Leben hat mich gelehrt, dass es keine Formeln gibt, die auf jeden Fall passen. Es kommt auf das Alter der Katze, die Prognose, wie kooperativ sie ist und andere Faktoren an.
 
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romulus

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Der TK Hofheim würde ich immer vertrauen und wenn sie für diesen Fall eine Chemo empfehlen, kann man sicher sein, dass es ein vielversprechender und erprobter Ansatz ist. Diese einzige Chance würde ich meiner Katze immer geben, eben weil die Chemotherapie bei Katzen wesentlich weniger Nebenwirkungen hat als beim Menschen und ein paar gewonnene Jahre für sie eine ganz andere Dimension haben als für uns.
Wenn schon diese elende Diagnose im Raum steht, bist Du bei der TK Hofheim auf jeden Fall in den besten Händen und ich wünsche Euch, dass Ihr von dieser Therapie profitiert, ich würde es genauso machen.

Ganz viel Glück!
 

Laemmi

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Danke für eure Einschätzungen.
Ich respektiere, wenn jmd. einer Chemo skeptisch gegenübersteht bzw. diese für sich und seine Maus ausschließt, das hilft mir aktuell aber nicht wirklich weiter.
Ich habe eine weitere Krebspatientin zu Hause, bei ihr habe ich mich bewusst gegen eine Chemo oder Bestrahlung entschieden, da allein der Stress der Autofahrt nicht förderlich gewesen wäre. Sie hat ein extrem bösartiges Sarkom in der Nase und Anfang 2014 haben ihr die Ärzte 6-9 Monate gegeben. Sie wird mit Onsior und Bisolvon behandelt (anfangs statt Onsior Metacam, das mochte sie irgendwann nicht mehr) und ist fit wie ein Turnschuh. Weiß man es nicht, hält man sie für ein gesundes Tier.

Welches Chemotherapiemedikament bekommt Krümel denn?

Mein Ricky hat mal eine Chemotherapie bekommen (auch er gleichzeitig Prednisolon, was ich ihm immer abends gegeben hatte). Er hat sie sehr gut vertragen, hatte bis auf das erste Mal keine Übelkeit und man hat ihm nichts angemerkt, so dass es nicht nötig war, ihn am Tag danach zu beaufsichtigen. Man hat ihm überhaupt nicht angemerkt, dass er eine Chemotherapie bekommen hat.
Ich suche noch die Rechnung, da müsste was bzgl. der Chemomedikamente draufstehen ... dass ich derzeit meinen Kopf nicht irgendwo liegen lasse ist alles... :-(
Als ich gestern nach Hause gekommen ist, lag Krümel auf der Couch, hat sich also nicht verkrochen oder dergleichen. Allerdings hat sie sehr stoßweise geatmet und ist im Verhalten insgesamt nicht wie sonst. Sie hat mich sonst immer mit einem fast lautlosen Maunzen begrüßt und direkt angefangen zu schnurren ... dazu musste ich nur ihren Namen sagen.
Die ersten 2 Stunden ist sie mir komplett ausgewichen, ich durfte sie noch nicht mal anfassen. Das hat sich später gelegt, sie hat mit ihrem Kopf auf meiner Hand geschlafen. Fressen mag sie nicht, lässt sogar ihre Lieblingsleckerchen liegen. Sie scheint aber zu trinken, da sie heute morgen auf dem Klo war, nachdem ich gerade sauber gemacht habe.
Du hast geschrieben, dass die erste Chemo Ricky auch zu schaffen gemacht hat, das macht mir gerade Hoffnung. Ich werde sie weiter beobachten, wenn sie heute Abend immer noch so stoßweise atmet, rufe ich noch mal in Hofheim an ... das macht mir Sorgen und ich habe gestern angefangen an meiner Entscheidung zu zweifeln :cry:
Es liegt absolut nicht in meiner Absicht, sie leiden zu lassen, nur damit ich mehr von ihr habe, dafür liebe ich sie viel zu sehr. Wenn ich aber eine Chance sehe, dass eine Behandlung des Krebses zu einer Verbesserung führt, werde ich diese nutzen - sofern der Weg zu dieser Verbesserung nicht teuer erkauft werden muss. Und damit meine ich nicht das finanzielle. Das ist mir im Moment sowas von egal...
Du hast Ricky in der Zeit raus gelassen? Meine 3 dürfen raus, wenn ich zu Hause bin, Krümel geht allerdings nie weit und legt sich meistens nur auf die Holzplanken der Terrasse oder daneben auf die im Sommer aufgewärmten Steine des Gehweges und genießt die frische Luft. Ich habe sie gestern nur auf den Balkon gelassen ... die Chemo zerstört doch auch das Immunsystem? Nicht dass sie sich noch irgendwas einfängt, wenn ich die Balkontür aufmache und sie ganz raus kann?

...ich denke, dass man da aber mit Cerenia sehr gut unterstützen kann. ....

Bei uns wäre es so gelaufen, dass der Kater in immer größeren Abständen beim TA eine intravenöse Spritze bekommen hätte, erst wöchentlich, später monatlich usw. und zu Hause eine orale Gabe. Aber die Zeit hatten wir eben nicht.

Ich habe zu keinem Thema die Einstellung "ich würde nie" oder "ich würde immer". Das Leben hat mich gelehrt, dass es keine Formeln gibt, die auf jeden Fall passen. Es kommt auf das Alter der Katze, die Prognose, wie kooperativ sie ist und andere Faktoren an.
Mir wurde auch gesagt, dass es Anfangs im Wochenrhythmus wäre, später dann in größeren Abständen. Cerenia sagt mir jetzt nichts, es kommt aber auf meine Liste, damit ich am Dienstag nachfragen kann - vor allem, ob es das auch in flüssiger Form gibt, Krümel hasst Tabletten und stellt sich bei der Eingabe immer an, als würde ich sie gerade umbringen ;)
Ich habe jetzt auch noch gelesen, dass es beim Menschen sehr gute Erfolge gegeben hat, wenn die Chemo mit Methadon kombiniert wurde (http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/methadon-krebstherapie-forschung-100.html)
Da werde ich ebenfalls nachfragen, ob es bei Katzen ähnliches gibt bzw. ob hier Erfahrungen bestehen.

Der TK Hofheim würde ich immer vertrauen und wenn sie für diesen Fall eine Chemo empfehlen, kann man sicher sein, dass es ein vielversprechender und erprobter Ansatz ist. Diese einzige Chance würde ich meiner Katze immer geben, eben weil die Chemotherapie bei Katzen wesentlich weniger Nebenwirkungen hat als beim Menschen und ein paar gewonnene Jahre für sie eine ganz andere Dimension haben als für uns.
Wenn schon diese elende Diagnose im Raum steht, bist Du bei der TK Hofheim auf jeden Fall in den besten Händen und ich wünsche Euch, dass Ihr von dieser Therapie profitiert, ich würde es genauso machen.

Ganz viel Glück!
Danke Dir romulus. Ich sehe es mit Hofheim genauso. Sie haben eine sehr große Erfahrung in der Onkologie, sodass ich darauf vertraue, dass sie immer im Sinne des Tieres handeln.

Spätestens am Dienstag wird sich dann entscheiden, wie es weitergeht. Bis dahin sollte das Ergebnis der Histologie vorliegen und sie prüfen per Ultraschall, ob der Tumor auf die Chemo angesprochen hat. Sollte sie sich auch nach der zweiten Chemo so verhalten wie jetzt, muss ich mir Gedanken machen, wie es weitergeht.
Plan B wäre dann, die Cortison-Therapie zu Ende zu führen, damit die Entzündung im Knie abklingen kann und sie anschließend wieder mit Metacam zu behandeln, damit sie mit ihrer Arthrose besser zurecht kommt. Kaputt machen kann ich damit nichts mehr.
Meine Tierärztin hat mir vor 3 Jahren bei Ilse (der anderen Krebspatientin) angeboten, dass sie zu mir nach Hause kommt, wenn es soweit ist. Auch damit die anderen beiden sich verabschieden können. Das muss ich dann auch noch klären, ob sie das auch bei Krümel machen würde. Allein bei dem Gedanken kommen mir die Tränen :(
 
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Kalimera

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Ich habe eine weitere Krebspatientin zu Hause, bei ihr habe ich mich bewusst gegen eine Chemo oder Bestrahlung entschieden, da allein der Stress der Autofahrt nicht förderlich gewesen wäre. Sie hat ein extrem bösartiges Sarkom in der Nase und Anfang 2014 haben ihr die Ärzte 6-9 Monate gegeben. Sie wird mit Onsior und Bisolvon behandelt (anfangs statt Onsior Metacam, das mochte sie irgendwann nicht mehr) und ist fit wie ein Turnschuh. Weiß man es nicht, hält man sie für ein gesundes Tier.
Das ist ja wirklich toll, dass sie entgegen jeder Prognose noch so lange fit ist :) ..


Ich suche noch die Rechnung, da müsste was bzgl. der Chemomedikamente draufstehen ... dass ich derzeit meinen Kopf nicht irgendwo liegen lasse ist alles... :-(
Als ich gestern nach Hause gekommen ist, lag Krümel auf der Couch, hat sich also nicht verkrochen oder dergleichen. Allerdings hat sie sehr stoßweise geatmet und ist im Verhalten insgesamt nicht wie sonst. Sie hat mich sonst immer mit einem fast lautlosen Maunzen begrüßt und direkt angefangen zu schnurren ... dazu musste ich nur ihren Namen sagen.
Die ersten 2 Stunden ist sie mir komplett ausgewichen, ich durfte sie noch nicht mal anfassen. Das hat sich später gelegt, sie hat mit ihrem Kopf auf meiner Hand geschlafen. Fressen mag sie nicht, lässt sogar ihre Lieblingsleckerchen liegen. Sie scheint aber zu trinken, da sie heute morgen auf dem Klo war, nachdem ich gerade sauber gemacht habe.
Sie hat sicher auch Infusionen bekommen während der OP. Dass sie nicht frisst, das ist nicht gut. Aber vielleicht ist ihr übel nach der Chemotherapie. Mir wurde auch Cerenia mitgegeben gegen die Übelkeit, das hat Ricky geholfen.

Du hast geschrieben, dass die erste Chemo Ricky auch zu schaffen gemacht hat, das macht mir gerade Hoffnung. Ich werde sie weiter beobachten, wenn sie heute Abend immer noch so stoßweise atmet, rufe ich noch mal in Hofheim an ... das macht mir Sorgen und ich habe gestern angefangen an meiner Entscheidung zu zweifeln :cry:
Ich würde auch lieber nochmal anrufen.

Es liegt absolut nicht in meiner Absicht, sie leiden zu lassen, nur damit ich mehr von ihr habe, dafür liebe ich sie viel zu sehr. Wenn ich aber eine Chance sehe, dass eine Behandlung des Krebses zu einer Verbesserung führt, werde ich diese nutzen - sofern der Weg zu dieser Verbesserung nicht teuer erkauft werden muss.
Ja, das würde ich auch so machen.

Du hast Ricky in der Zeit raus gelassen? Meine 3 dürfen raus, wenn ich zu Hause bin, Krümel geht allerdings nie weit und legt sich meistens nur auf die Holzplanken der Terrasse oder daneben auf die im Sommer aufgewärmten Steine des Gehweges und genießt die frische Luft. Ich habe sie gestern nur auf den Balkon gelassen ... die Chemo zerstört doch auch das Immunsystem? Nicht dass sie sich noch irgendwas einfängt, wenn ich die Balkontür aufmache und sie ganz raus kann?
Ich habe Ricky rausgelassen. Er durfte immer direkt nach der Chemotherapie alles machen, was er sonst auch durfte. Ich hatte ja gehofft, dass die Chemotherapie ihm hilft, aber ich wusste es nicht und ich wollte zum einen nicht, dass er, für den Fall, dass er doch hätte eingeschläfert werden müssen, seine letzten Lebenstage eingesperrt wird. Die Chemotherapie ging bei ihm über ein halbes Jahr und so lange einsperren, das wäre für mich nicht in Frage gekommen, das hätte ihn viel zu sehr in seiner Lebensqualität beeinträchtigt gewesen (wobei ich glaube, dass ich das gegen den Rat des Tierarztes gemacht habe, aber ich weiß es auch nicht mehr so genau). Außerdem wäre das sehr viel Stress für ihn gewesen und das ist ja auch nicht förderlich. Wegen des Immunsystems habe ich mir nicht so viele Sorgen gemacht. Die Wohnung ist auch nicht keimfrei, von den anderen Katzen hätte was mit reingeschleppt werden können und so viele Keime, die krank machen, fliegen draußen auch nicht durch die Luft. Anfangs durfte er noch richtig in den Freigang, später habe ich den Garten ganz gesichert, weil er im Laufe der Zeit so ein Urvertrauen in alle Menschen bekam, dass er nicht mal von der Straße aufstand, wenn ein Auto kam. Aber in den Garten durfte er immer. Aber das war natürlich meine Entscheidung, es so zu handhaben, ich weiß nicht, wie es empfohlen wird.

Cerenia sagt mir jetzt nichts, es kommt aber auf meine Liste, damit ich am Dienstag nachfragen kann - vor allem, ob es das auch in flüssiger Form gibt, Krümel hasst Tabletten und stellt sich bei der Eingabe immer an, als würde ich sie gerade umbringen ;)
Cerenia gibt es, soweit ich weiß, nur als Tablette und als Injektionslösung. Ricky habe ich es, glaube ich, gespritzt, denn er hat auch keine Tabletten genommen (das Prednisolon konnte ich im Aldi-Stick verstecken, aber was anderes ging gar nicht.


Meine Tierärztin hat mir vor 3 Jahren bei Ilse (der anderen Krebspatientin) angeboten, dass sie zu mir nach Hause kommt, wenn es soweit ist. Auch damit die anderen beiden sich verabschieden können. Das muss ich dann auch noch klären, ob sie das auch bei Krümel machen würde. Allein bei dem Gedanken kommen mir die Tränen :(
:cry: Das kann ich gut verstehen, das geht mir auch so ::knuddel . Aber es ist gut sich rechtzeitig mit dem Gedanken "was ist, wenn...." auseinander zu setzen.
 

Laemmi

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Gut dass ich heute Mittag angerufen habe, sie wollten sie direkt sehen und das war gut so. Sie hatte ein deutliches Atemgeräusch und atmete viel zu schnell. Sie haben dann ein Röntgenbild gemacht und dabei hat er festgestellt, dass der linke Lungenflügel nicht so ist, wie er sein sollte. Seiner Meinung nach eine Lungenentzündung. Er denkt, dass sie nach der Chemo erbrochen hat und das ist dann wieder zurückgelaufen.
Sie hatten mir am Dienstag, als sie sie mir gebracht haben, zwar gesagt, ich könne ihr in etwa einer Stunde was geben (so lange dauert schon die Fahrt nach Hause), aber trotzdem .. ich könnte mich ohrfeigen, dass ich sie nicht noch etwas länger ohne was zu futtern gelassen habe. Kann der Grund sein, muss es nicht... Vorwürfe und was wäre wenn macht man sich trotzdem :(

Sie hat Cerenia gespritzt bekommen, das bekommt sie jetzt einmal täglich als Tablette. Ich kann diese auch zerstoßen und in Wasser auflösen. Dazu gibt es 3x täglich ein Antibiotika, auch in Tablettenform, morgens und abends Temperatur messen (könnte lustig werden, ihr Po ist ihr Heiligtum) und Abends dann noch das Pred.

Sie wollten sie eigentlich da behalten und das AB intravenös verabreichen, aber irgendwie ... mein Bauch war dagegen. Zu Hause fühlt sie sich wohl, ich bin bis einschließlich Montag Abend zu Hause und habe sie im Blick ... ich bin einfach der Meinung, dass ein Tier in seiner gewohnten Umgebung einen deutlich niedrigeren Stresslevel hat und sich dort schneller erholt.

Als wir eben zurückgekommen sind, ist sie richtig lebhaft aus dem Korb rausspaziert, Augen wach, ihr muss wirklich fürchterlich übel gewesen sein.
Habe dann eben fix noch eine neue Schachtel Thrive besorgt, die hatte sie letzte Woche weggesaugt und siehe da, direkt 5 Stück verputzt :)

Ich habe Ricky rausgelassen. Er durfte immer direkt nach der Chemotherapie alles machen, was er sonst auch durfte. Ich hatte ja gehofft, dass die Chemotherapie ihm hilft, aber ich wusste es nicht und ich wollte zum einen nicht, dass er, für den Fall, dass er doch hätte eingeschläfert werden müssen, seine letzten Lebenstage eingesperrt wird. Die Chemotherapie ging bei ihm über ein halbes Jahr und so lange einsperren, das wäre für mich nicht in Frage gekommen, das hätte ihn viel zu sehr in seiner Lebensqualität beeinträchtigt gewesen (wobei ich glaube, dass ich das gegen den Rat des Tierarztes gemacht habe, aber ich weiß es auch nicht mehr so genau). Außerdem wäre das sehr viel Stress für ihn gewesen und das ist ja auch nicht förderlich. Wegen des Immunsystems habe ich mir nicht so viele Sorgen gemacht. Die Wohnung ist auch nicht keimfrei, von den anderen Katzen hätte was mit reingeschleppt werden können und so viele Keime, die krank machen, fliegen draußen auch nicht durch die Luft. Anfangs durfte er noch richtig in den Freigang, später habe ich den Garten ganz gesichert, weil er im Laufe der Zeit so ein Urvertrauen in alle Menschen bekam, dass er nicht mal von der Straße aufstand, wenn ein Auto kam. Aber in den Garten durfte er immer. Aber das war natürlich meine Entscheidung, es so zu handhaben, ich weiß nicht, wie es empfohlen wird.
Ich halte es jetzt so wie Du und lasse sie auf die Terrasse. Sich draußen hinlegen zu können tut ihr gut. Auf Dauer alle 3 einzusperren geht nicht gut, da fängt ratzfatz die Zickerei an, die Mäuse sind ihren Freigang am Abend einfach gewohnt. Weit laufen sie alle nicht, sie sind eigentlich immer in Rufweite, auch wenn die Öhrchen da schon mal auf Durchzug stehen
proxy.php?image=https%3A%2F%2Fwww.katzen-links.de%2Fimages%2Fsmilies%2Ficon_lol.gif&hash=fdcd2c7bed3f68c7458cbbb083d19de8



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Das kann ich gut verstehen, das geht mir auch so
proxy.php?image=https%3A%2F%2Fwww.katzen-links.de%2Fimages%2Fsmilies%2Fin_knuddel.gif&hash=95828ec6c31edefbe9c8fa39b899274a
. Aber es ist gut sich rechtzeitig mit dem Gedanken "was ist, wenn...." auseinander zu setzen.
Danke Dir
proxy.php?image=https%3A%2F%2Fwww.katzen-links.de%2Fimages%2Fsmilies%2Fin_knuddel.gif&hash=95828ec6c31edefbe9c8fa39b899274a
Ich darf dann nur nicht den richtigen Zeitpunkt verpassen, es wird schwer, aber es muss sein.
 
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romulus

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Meine Güte, GsD hast Du dort angerufen und sie haben sie sich gleich angesehen, das hätte übelst ausgehen können!
Hoffentlich kriegst Du die Medis in sie rein, das ist jetzt wirklich essenziell.

Ich würde sie auch rauslassen, sie geht ganz bestimmt nicht weit, wird aber ihr gewohntes Ritual mit Freuden wahrnehmen und genießen!
 
Kalimera

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Oh, gut, dass Du angerufen hast.
Ich drücke ganz fest die Daumen, dass die Lungenentzündung schnell überstanden ist ::knuddel
 

Laemmi

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Meine Güte, GsD hast Du dort angerufen und sie haben sie sich gleich angesehen, das hätte übelst ausgehen können!
Hoffentlich kriegst Du die Medis in sie rein, das ist jetzt wirklich essenziell.

Ich würde sie auch rauslassen, sie geht ganz bestimmt nicht weit, wird aber ihr gewohntes Ritual mit Freuden wahrnehmen und genießen!
Ich hatte ihre Kralle im Finger, aber die ersten Antibiotika sind drin.
Ich habe eben beim Auspacken gesehen, dass auf der Cereniapackung "Tabletten für Hunde" drauf steht? :unsicher:
 
Kalimera

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Das macht nicht, dass da für Hund drauf steht. Die 16 mg-Tabletten werden auch den Katzen gegeben, die hatte ich auch mal hier.
 
mortikater

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Das hätte übel ausgehen können mit der Lungenentzündung.

Cerenia gibt es sowohl als Tablette wie als Injektionslösung, 16 mg ist die kleinste Tablette, eine Katze bekommt in der Regel ein Viertel. Ich spritze meinem Pankreatitis-Kater Cerenia (subkutan), wenn er partout nichts fressen will. Cerenia brennt, wenn es gespritzt wird, das kann man abmildern, in dem man es gekühlt verabreicht.

http://www.tiermedizinportal.de/medikamente/cerenia/265426

Cerenia wirkt bei Freßunlust durch Übelkeit. Ein reiner Appetitanreger ist Peritol.
 

Laemmi

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Das hätte übel ausgehen können mit der Lungenentzündung.

Cerenia gibt es sowohl als Tablette wie als Injektionslösung, 16 mg ist die kleinste Tablette, eine Katze bekommt in der Regel ein Viertel. Ich spritze meinem Pankreatitis-Kater Cerenia (subkutan), wenn er partout nichts fressen will. Cerenia brennt, wenn es gespritzt wird, das kann man abmildern, in dem man es gekühlt verabreicht.

http://www.tiermedizinportal.de/medikamente/cerenia/265426

Cerenia wirkt bei Freßunlust durch Übelkeit. Ein reiner Appetitanreger ist Peritol.
In der Klinik haben sie Cerenia gespritzt. Sie haben zuerst eine klare Flüssigkeit und in diese Flüssigkeit dann das Cerenia gespritzt, um das brennen abzumildern.
Krümel soll ab Morgen möglichst gegen 14:30 Uhr (24 Stunden nach der Spritze) eine halbe Cerenia bekommen. Nach der Aktion vorhin (Antibiotika und eine halbe Stunde später das Pred) bin ich gerade die persona non grata *sfz*
Wirklich Appetit hat sich immer noch nicht, sie hat bisher 5 Stückchen Thrive und einige Bröckchen Trockenfutter gegessen. Das Katzengrasleckerli von DM (diese Dinger liebt sie normalerweise) hat sie versucht zu kauen und dann irgendwann ausgespuckt.
Dummerweise kann ich ihr nichts anderes anbieten, sie frisst von Anfang an ausschließlich Trockenfutter. Kein Fleisch, keine Wurst, kein NaFu, nichts vom Tisch ... ich habe hier mittlerweile 5 verschiedene Sorten Trockenfutter angefangen ... egal was ich ihr anbiete, es bleibt liegen.

Wasser gebe ich ihr momentan mit einer Spritze, da ich sie bisher auch nicht an ihrem Trinkbrunnen gesehen habe...

Ich gebe ihr jetzt Zeit bis morgen, damit die Antibiotika anfangen können zu wirken. Sollte sie immer noch nichts fressen, rufe ich in der Klinik an. Medikamente auf leeren Magen sind überhaupt nicht gut :-(

Ich will ihr jetzt aber auch nicht weiter auf die Nerven gehen und lasse sie jetzt erst mal schlafen.
 

Laemmi

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Hallo zusammen,
leider sieht es gar nicht gut aus. Krümel frisst immer noch nicht. Hat sie am Donnerstag noch einige ihrer Leckerli weggesaugt, waren es heute früh 2 Stückchen Trockenfutter. Die anderen, die ich ihr hingelegt habe, hat sie in ihr Mäulchen genommen und sie dann doch wieder ausgespuckt, zumindest trinkt sie selbstständig.
Nach Absprache mit meiner Tierärztin (die Klinik hat mich erst Stunden später zurückgerufen, was ich nicht gesehen habe, da sie auf dem Handy angerufen haben und ich das Festnetz freigehalten hatte -.-) bekommt sie jetzt Flüssignahrung, damit eine Grundlage für die Medikamente da ist. Die ersten 2x 12ml hat sie genommen. Hatte mir dann für 0:00 den Wecker gestellt, da fing sie nach 10ml an zu knurren ...
Über den Tag teils normales Verhalten: Sie krallt, sie schnurrt, sie tappst nach ihrer Schnur ... alles Strohhalme, an denen ich mich festklammere. Im Moment schläft sie an meiner Seite. Es zerreißt mir einfach das Herz :cry:
Was würde ich dafür geben, dass sie einfach friedlich einschläft.

Traurige Grüße
Tina
 

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