Nach über einem Jahr Katzenhaarallergie

  • Ersteller des Themas Anne1985
  • Erstellungsdatum

Anne1985

Registriert seit
29.06.2016
Beiträge
5
Gefällt mir
0
Hallo Zusammen,

ich suche dringend hilfe bezüglich einer Katzenallergie.

Ich bin inzwischen seit 1 1/4 Jahren mit meinem Freund zusammen, nie gab es Probleme mit den Katzen. Im Gegenteil ich war total froh, dass er und die Katzen sich quasi heiß und innig lieben, es wurde gekuschelt und geschmust ohen irgendwelche Anzeichen. Vor ein paar Monaten haben wir uns entschlossen zusammen zu ziehen..schnell eine Wohnung gefunden, Mietvertrag unterschrieben und Anfang August soll zusammengezogen werden.

Leider gibt es inzwischen ein ziemlich großes Problem. Bei meinem Freund hat sich eine Allergie gegen die Katzen entwickelt, wir haben es Anfangs auf den Heuschnupfen geschoben aber irgendwann wurde uns doch klar, das kann nicht vom Heuschnupfen kommen. Inzwischen ist es so schlimm, dass er schon nach wenigen Minuten in meiner Wohnung niesen muss, dann kommt die verstopfte Nase, Husten und tränende Augen und nach knapp 30 Minuten extreme Atemprobleme....

Test beim Arzt haben wir natürlich gemacht, der war auch positiv. Weiterhelfen konnte der Arzt uns bist dato nicht, zwar für den Notfall ein Asthmaspray bekommen aber das ist ja auch keine Lösung... Hypersensibilisierung dauert ewig....

Ich habe Allerpet besorgt, reibe die Katzen damit auch brav ein, was sie sich zum Glück gut gefallen lassen. Mein Freund nimmt jetzt Schüsslersalze und eigentlich schon die ganze Zeit Cetrizin. Vorletztes Wochenende war er hier, aber wie befürchtet nach knapp 30 Minuten war es eigentlich schon unerträglich.

Ich bin jetzt total am verzweifeln. Ich habe meine beiden Babys inzwischen seit 8 Jahren und der Gedanke sie weg zu geben bricht mir das Herz.

Allerdings gehen mir so langsam die Optionen aus.
Eine Kollegin hat mir jetzt noch von einem Asthmaspray namens Foster erzählt das Cortison enthält, das muss man dann jeden Tag morgens und Abends nutzen. Jemand Erfahrungen damit?

Wir überlegen auch die beiden erstmal in die neue Wohnung mitzunehmen und sie fürs erste im Arbeitszimmer unterzubringen, aber das wäre nur für kurze Zeit machbar, wenn wir wüssten es gibt ne reele Chance, dass es besser wird, so dass die Katzen bald die gesamte Wohnung (außer Schlafzimmer) nutzen könnten. Wenn wir sie dann doch abgeben müssen, haben wir uns damit aber dann direkt die Allergene mit in die neue Wohnung geschleppt...

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll... Freunde haben entweder schon Katzen, sind selbt allergisch oder wollen keine. Den Umzug abzublasen würde über kurz oder lang das Ende der Beziehung bedeuten.
Und bis dato ist keine Besserung der Allergie in Sicht.

Ich bin für jeden Tip und Rat dankbar!

LG
Anne
 

romulus

Registriert seit
09.04.2007
Beiträge
16.171
Gefällt mir
0
Hallo und herzlich willkommen!
Das ist eine bittere Geschichte und ich fürchte, du wirst dich entscheiden müssen: der Freund oder die Katzen.

Und zwar ehe ihr in die Wohnung zieht, sonst schleppst du dir gleich die Allergene mit in die neue Wohnung.
Eine Hyposensibilisierung dauert sehr lange und der Erfolg ist nicht garantiert. Was sagt der Allergologe dazu?

Sehr schade und ich kann nur hoffen, dass du ein gutes Plätzchen für die beiden findest.
 
janina2

janina2

Registriert seit
13.07.2015
Beiträge
86
Gefällt mir
0
Hey

Der Allergologe sagt bestimmt die Miezen müssen weg. Und bei den Symptomen hat er wahrscheinlich leider recht.
Ich hatte vor ca 6 jahren das gleiche Problem mit meinem ersten Kater und meinen Freund. Bei ihm ist bis dahin aber "nur" die Lippen extrem stark angeschwollen und da war klar der Kater muss leider ausziehen.
Wir haben zwei Jahre später nach Katzen gesucht auf die er nur mit Schnupfen reagiert und das funktioniert nun super. Bei unseren fast nix mehr aber bei fremden volles Programm.

Und in der Familie habt ihr niemand der die zwei nimmt???
( man könnte auch noch zwei Wohnungen im gleichen Haus nehmen;) )


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 

romulus

Registriert seit
09.04.2007
Beiträge
16.171
Gefällt mir
0
Zwei Wohnungen im Haus nützen da absolut nichts, denn die Haare der Katzen werden bei jedem Besuch immer mitgebracht!
 
janina2

janina2

Registriert seit
13.07.2015
Beiträge
86
Gefällt mir
0
Naja bei uns hat schon ein Zimmer gereicht wo die Katzen nicht rein durften, damit sich mein Freund erholen konnte.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 

Anne1985

Registriert seit
29.06.2016
Beiträge
5
Gefällt mir
0
Hi,

danke für die Antworten, auch wenn ich lieber von einem misterösen Wunderheiler gehört hätte...

Naja die Ärztin hat jetzt nicht direkt gesagt die Katzen müssen weg, allerdings klar gemacht, dass die Heilungschancen sehr begrenzt sind, was im Prinzip aufs gleiche raus läuft.
Hyposensibilisierung würde sie zwar machen, überzeugt ist sie aber davon selbst nicht und bringt uns aufgrund der Dauer der Therapie (anscheinend 3 Jahre :roll:) nicht weiter.

Stellt sich die Frage wohin mit den Kleinen... Meine beste Freundin hätte sie sofort genommen, allerdings hat die sich erst vor ein paar Monaten eine Katze zugelegt und 3 sind ihrem Freund doch zu viel (was ich ja verstehen kann, will ja auch keinem die Katzen aufdrängen). Der Rest meiner Familie hat es nicht so mit Tieren, da bin ich ein Einzelfall.

Ich habe jetzt mit sehr gemischten Gefühlen mal eine Anzeige bei Ebay-Kleinanzeigen geschaltet, das einzige was bis jetzt kam war eine böse Nachricht wie unverantwortlich ich denn sein könnte und das ich meine Katzen wie Wegwerftiere behandeln würde. :cry:
Ich hab mir immer bei diesen Anzeigen oft ähnliches gedacht, aber wenn man dann auf der anderen Seite steht, tut einem das echt weh sowas an den Kopf geworfen zu bekommen.

Meine letzte Hoffnung ist mein bester Freund, der hatte als das Thema aufkam ohne nachdenken gesagt er nimmt sie, ist sich jetzt aber auch nicht so sicher, weil bei ihm beruflich gerade alles etwas durcheinander ist.

Traurige Grüße
Anne
 
janina2

janina2

Registriert seit
13.07.2015
Beiträge
86
Gefällt mir
0
Macht euch mal wegen Akupunktur schlau. Mein Freund hat zur unterstützung welche bekommen


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
lux aeterna

lux aeterna

Registriert seit
20.04.2004
Beiträge
5.359
Gefällt mir
0
Ort
Westfalen
Wenn Du die Katzen vermitteln musst, kannst Du sie auch hier im Forum vorstellen, wir haben die Rubrik "Katze sucht Dosi" https://www.katzen-links.de/forum/katze-sucht-dosi/index185.html

Wir haben hier an anderer Stelle mal einige Tipps zusammengestellt, wie man gute Katzenhalter findet:

Prüft die Interessenten auf Herz & Nieren:

  • Fragt sie aus nach ihrer Katzenerfahrung und nach dem zukünftigen Zuhause
  • Ladet sie ein und beobachtet sie beim Umgang mit den Tieren
  • Schaut Euch das zukünftige Zuhause der Tiere an und / oder bringt die Tiere dorthin
  • Setzt einen Schutzvertrag auf
  • Lasst Euch sämtliche Kontaktdaten geben
Ich ergänze mal weiter:

- Länge der Arbeitszeiten / Abwesenheit
- Haltung als Einzelhaltung geplant ?
- Bereitschaft eine Wohnung katzensicher zu gestalten ( Kippfensterschutz / Fensternetze etc )
- Bewusst das bei etwaigen Krankheiten Kosten entstehen können die evt. nicht unerheblich sind- zusätzlich zu den Futterkosten, Ausstattung , Entwurmungen, Impfungen etc.
- Wie sind Urlaubszeiten organisiert, wer versorgt die Katzen ?
- Mietwohnung: liegt Einverständnis vom Vermieter vor ( schriftlich )?
- Bewusstsein, dass man Verantwortung für bis zu ca 20 Jahren übernimmt
- sind alle Familienmitglieder die es betrifft einverstanden ?
- sind Allergien bekannt ?
- Abgabe mit Schutzgebühr
- Bereitschaft auch längere Fahrt in Kauf zu nehmen um sich die Katzen selber anzuschauen
- Gestaltung der Eingewöhnung ?
Wenn Interessenten auf Fragen ausweichend oder an einem Punkt dieser Vermittlungsschritte seltsam reagieren, keine Auskunft geben wollen, keinen Besuch gestatten usw. - Finger weg!
 
Registriert seit
23.06.2014
Beiträge
668
Gefällt mir
1
Ort
NRW
Unsere Tochter reagiert eigentlich auf fast jede Katze allergisch....mit total tränenden Augen (ist bei Kontaktlinsen kaum auszuhalten), starkem Niesen, Schnupfen und zu sitzender Nase (wirkt wie eine Nasennebenhöhlenentzündung) und Hautjucken und auch oft Hustenreiz.
Als wir vor vielen Jahren unsere erste Katze bekamen, hatten wir dadurch ein riesiges Problem, denn damals wohnte unsere Tochter noch bei uns.....und inzwischen wohnen wir wieder zusammen in einem Haus mit täglich mehreren Kontakten.

Damals wollte sie aber unbedingt diese Katze behalten, also ging sie zu einem Allergologen und holte sich Rat.
Der Rat des Arztes sah wie folgt aus: Als erstes mindestens 3 - 4 Monate keinerlei streicheln, oder knuddeln....also nicht anfassen. Einen Raum (Schlafraum, damals Kinderzimmer) striktes Katzenverbot und viel Hände waschen.
Dazu als Begleittherapie Antihistamin-Tabletten.....am wirksamsten sind die leider verschreibungspflichtigen Tabletten "Ebastin Filmtabletten 20 mg". Diese Tabletten sind ohne Nebenwirkungen, machen nicht müde oder benommen und man nimmt eine am Abend (ich bin selbst Allergiker und nehme diese Tabletten schon seeeehr lange, nach Bedarf).
Ärzte (in der Regel oft Hautärzte mit dem Zusatz Allergologe) dürfen aus Kostengründen (die Tbl. sind wesentlich teurer als andere) wegen der Krankenkassen diese Tabletten erst verschreiben, wenn man nachweislich 2 verschiedene freiverkäufliche Antihistamin-Medikamente ausprobiert und ohne Erfolg genommen hat.....das kann man aber jeden Doc schnell "beweisen" (das man die schon ausprobiert hat).

Damals sagte der Doc auch, das es eine ganz entscheidende Rolle spielt, wenn man seine Ängste vor allergischen Reaktionen völlig ablegt und ganz fest es will, das man das Tier unbedingt behalten will....die Psyche spielt wohl offensichtlich ganz stark bei Allergien mit eine Rolle.

Das haben wir dann strikt so durchgezogen.....und das "Wunder" geschah, sie hat ihre allergischen Reaktionen immer mehr abgebaut und heute ist es für sie kein Problem mehr, wenn sie auch mal einen UNSERER Kater streichelt, oder bei uns unten ist, oder auch im Urlaub sie rundum betreut.

Das seltsame dabei ist aber geblieben, das sie auf jede Fremdkatze heftig allergisch reagiert, auch wenn sie keinen direkten Kontakt mit ihr hat.....aber bei jeder unserer Katzen sich nach kurzer Eingewöhnungszeit mit den entsprechenden Ausgangauflagen kaum noch reagiert.

Inzwischen lebt die 6. Katze/Kater bei uns und es ist immer der gleiche Ablauf gewesen.....der letzte Neuzugang war vor 1 1/2 Jahren und auch bei dem ist sie inzwischen nicht mehr allergisch., sie kann auch den Kater bereits knuddeln und streicheln.

Vielleicht wäre unser Beispiel wenigstens eine "Übergangslösung" bis du tatsächlich ein neues Zuhause gefunden hast, wo du sie unbesorgt hingeben kannst.....und wer weiß es, vielleicht wirkt es auch bei euch!
Ich drücke alle Daumen und wünsche euch eine für alle gute Lösung.

LG Waltraud
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

Registriert seit
06.04.2014
Beiträge
1.981
Gefällt mir
1
Alter
40
Ort
Hamburg
Hallo,

ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst:|
Die Entscheidung musst du leider alleine fällen...
Das Problem ist, dass sich ein richtig starkes Asthma entwickeln kann.
Ich habe Asthma und nehme auch das Foster Spray.
Ich bin auf eine meiner beiden Katzen allergisch. Ist aber glaub nicht so schlimm wie bei deinem Freund was die anderen Symptome betrifft.
Er könnte mal versuchen morgens und abends Foster zu nehmen und schauen wie es ihm damit geht. allerdings wird dann das Niesen, Nase laufen und Augen jucken nicht aufhören. Cetirizin hilft ihm also nicht?
War er mal beim Lungenfacharzt?
Kommt ihr rein zufällig aus Berlin?

LG Jo
 

Anne1985

Registriert seit
29.06.2016
Beiträge
5
Gefällt mir
0
Wenn ich ein wirklich gutes Zuhause finde, dann glaube ich, dass ich es irgendwie ertragen könnte sie wegzugeben und sie könnten sich bestimmt auch eingewöhnen und glücklich werden. Meine beste Freundin hat gerade erst eine ältere Katze aufgenommen und nach ein paar Tagen schien sie sich schon wieder pudelwohl zu fühlen. Das wünsch ich mir auch für meine beiden.

Ich werde jetzt mal einen Thread im entsprechenden Bereich erstellen und hoffen, dass ich das perfekte Zuhause finde. :cry:
 
lux aeterna

lux aeterna

Registriert seit
20.04.2004
Beiträge
5.359
Gefällt mir
0
Ort
Westfalen
Habe gerade gesehen, dass beide Siam-Mix sind. Dann kannst Du sie auch hier einstellen: http://www.rassekatzen-im-tierheim.de Die Betreiberin, Karla Müller, ist sehr nett und auf der Seite können auch Privatpersonen kostenfrei ihre Tiere zur Vermittlung einstellen.

Dann würde ich evtl. mit diesem Verein Kontakt aufnehmen, evtl. stellen die Deine Katzen auf ihre Homepage oder wissen jemanden: http://www.katzenschutzbund-essen.de/?page_id=12

Meinen Kater Kasi habe ich auch von Privatleuten, die ihn abgeben mussten. Das ist jetzt fast zwei Jahre her (Geschichte zum Nachlesen hier) und wir stehen immer noch per Mail in Kontakt und ich sende ab & zu Photos. Kasis frühere Halterin dürfte ihn auch jederzeit besuchen, wenn sie will. Bis dato hat sie's nicht über's Herz gebracht, aber die Tür steht ihr offen.
 
teguila

teguila

Registriert seit
06.06.2018
Beiträge
9
Gefällt mir
0
Ort
dresden
Unsere Tochter reagiert eigentlich auf fast jede Katze allergisch....mit total tränenden Augen (ist bei Kontaktlinsen kaum auszuhalten), starkem Niesen, Schnupfen und zu sitzender Nase (wirkt wie eine Nasennebenhöhlenentzündung) und Hautjucken und auch oft Hustenreiz.
Als wir vor vielen Jahren unsere erste Katze bekamen, hatten wir dadurch ein riesiges Problem, denn damals wohnte unsere Tochter noch bei uns.....und inzwischen wohnen wir wieder zusammen in einem Haus mit täglich mehreren Kontakten.

Damals wollte sie aber unbedingt diese Katze behalten, also ging sie zu einem Allergologen und holte sich Rat.
Der Rat des Arztes sah wie folgt aus: Als erstes mindestens 3 - 4 Monate keinerlei streicheln, oder knuddeln....also nicht anfassen. Einen Raum (Schlafraum, damals Kinderzimmer) striktes Katzenverbot und viel Hände waschen.
Dazu als Begleittherapie Antihistamin-Tabletten.....am wirksamsten sind die leider verschreibungspflichtigen Tabletten "Ebastin Filmtabletten 20 mg". Diese Tabletten sind ohne Nebenwirkungen, machen nicht müde oder benommen und man nimmt eine am Abend (ich bin selbst Allergiker und nehme diese Tabletten schon seeeehr lange, nach Bedarf).
Ärzte (in der Regel oft Hautärzte mit dem Zusatz Allergologe) dürfen aus Kostengründen (die Tbl. sind wesentlich teurer als andere) wegen der Krankenkassen diese Tabletten erst verschreiben, wenn man nachweislich 2 verschiedene freiverkäufliche Antihistamin-Medikamente ausprobiert und ohne Erfolg genommen hat.....das kann man aber jeden Doc schnell "beweisen" (das man die schon ausprobiert hat).

Damals sagte der Doc auch, das es eine ganz entscheidende Rolle spielt, wenn man seine Ängste vor allergischen Reaktionen völlig ablegt und ganz fest es will, das man das Tier unbedingt behalten will....die Psyche spielt wohl offensichtlich ganz stark bei Allergien mit eine Rolle.

Das haben wir dann strikt so durchgezogen.....und das "Wunder" geschah, sie hat ihre allergischen Reaktionen immer mehr abgebaut und heute ist es für sie kein Problem mehr, wenn sie auch mal einen UNSERER Kater streichelt, oder bei uns unten ist, oder auch im Urlaub sie rundum betreut.
...

LG Waltraud
Man sagt, es gibt auch Katzen die weniger oder sogar keine Allergie verursachen, wie
1. German Rex Katze /Cornish Rex /Selkirk Rex
2. Sphinx Katze
3. Sibirische Katze
4. Bengal Katze
5. Allerca Katze
oder auch Perser Katzen. Ich erkläre es unten.

Mein Sohn hat einen Perser Kater seid Jahren, obwohl ist er allergisch auf andere. Mit Mühe kann man die Allergie überwinden, bei mir hat es nicht geklappt mit meinen Chinchillas, ich konnte sie aber nicht abgeben, also bis ihren Tot habe ich mit verstopfter Nase zu hause gesessen und geschlafen. Zum Glück verkrafte ich meine Katze ohne Probleme und ich würde sie nie im Leben abgeben auch wenn ich jede Stunde Nasentropfen benutzen sollte.

Auslöser, nach Meinung mehreren Ärzte, für eine Katzenallergie sind nicht die Katzenhaare sondern ein Eiweißstoff, der durch den Speichel, den Urin und die Hautdrüsen ausgeschieden wird. Generell sollten Menschen mit Katzenallergie sich eher weibliche oder kastrierte Tiere zulegen, denn diese bilden deutlich weniger Fel d 1 als männliche, potente Kater.

In Deutschland steht das Allergen der Katze - Fel d 1 - an vierter Stelle des Allergen-Rankings, d.h. das Katzenallergen spielt also im Zusammenhang mit den Umweltallergenen eine äußerst wichtige Rolle.
Die Anlage dafür, ob eine Katze viele oder wenige Allergene produziert, ist genetisch festgelegt. Innerhalb der Europäisch Kurzhaar Katze kann es aber zu einem bis zu 100fachen Unterschied in Bezug auf die Allergenfreisetzung aus den Haaren kommen.

"In diesem Zusammenhang hatten wir von bestimmten Katzenrassen gehört, die hypoallergen sein sollten, dazu gehören z.B. die Cornish Rex und Cornish Devonshire Rex, und wir haben beschlossen diese Katzenrassen zu untersuchen. Beim Vergleich der angeblich allergenarmen Katzen mit der Europäisch Kurzhaar Katze, das ist die häufigste Katzenrasse in Deutschland, mussten wir dann allerdings feststellen, dass in Bezug auf die Allergenfreisetzung keinerlei Unterschied zwischen Rassen wie der Cornish Rex und der Cornish Devonshire Rex und der Europäisch Kurzhaar bestand." - sagt Prof. Dr. rer. pharm. Jeroen Buters.

Allgemein ist man der Meinung, dass das Katzenallergen im Speichel der Katze zu finden ist. Im Speichel der Katze findet man auch Fel d1, allerdings nur in sehr geringem Maße.
Die Hauptquelle des Allergens sind aber die Talgdrüsen der Katze. Diese Talgdrüsen befinden sich an der Haarwurzel des Katzenhaares in einer separaten Drüse und produzieren Talg, d.h. Fett. Der Talg wird dann von den Drüsen auf die Haut gedrückt und so gelangt er auch auf die Haare der Katze. Wenn der Katze die Haare ausfallen oder sich Hautschüppchen lösen, gelangt der Talg und damit das Allergen in die Umwelt – der Talg ist die Hauptallergenquelle bei der Katze.

Das heißt, der Speichel der Katze spielt nicht die Rolle, die man bisher angenommen hat?
"- Nein, denn wenn der Speichel die Hauptallergenquelle wäre, dann müsste die Allergenkonzentration an der Spitze des Katzenhaares am größten sein. Dies ist aber nicht so. Die größte Allergenkonzentration haben wir an der Wurzel des Haares gefunden." - so sagt der Prof. Dr. rer. pharm. Jeroen Buters, Toxikologe am Zentrum Allergie & Umwelt (ZAUM), Technische Universität & Helmholtz Zentrum München.
 

Ähnliche Themen

Seitenanfang Unten