10h täglich weg - zu lang für Katzen?

Diskutiere 10h täglich weg - zu lang für Katzen? im Kratzbaum Forum im Bereich Katzengerechte Wohnung; Hallo Samtpfotenliebhaber :) Da ich gerade mit meiner Ex-Freundin die Frage "Wer behält die Katzen?" klären muss :( und das Hauptargument gegen...

Anonymous

Gast
Hallo Samtpfotenliebhaber :)

Da ich gerade mit meiner Ex-Freundin die Frage "Wer behält die Katzen?" klären muss :( und das Hauptargument gegen mich meine berufsbedingte Abwesenheit von zu Hause von ca. 9-10 Stunden täglich ist (Wochenende natürlich ausgenommen), wollte ich hierzu mal die "Katzenprofis"
befragen, ob es wirklich für unsere 3 Stubentiger so schlimm wäre, so lange allein im Haus (bzw mit Katzenklappe ggfs auch draussen) zu sein.

Die Frage ist auch recht unabhängig vom konkreten Problem interessant für mich, da mir das Haus ohne Katzen auf alle Fälle recht leer vorkäme und ich insofern sicherlich im Zweifelsfalle dazu tendieren würde, mir wieder Katzen zuzulegen, wenn ich unsere dann doch nicht behalten würde.

Achja, was mich in dem Zusammenhang auch interessieren würde: hat jemand Erfahrungen mit "Pendlern"? Da wir auch in Zukunft nicht weit voneinander entfernt leben werden, wäre natürlich eine denkbare Variante, dass im Falle von Urlaub o.ä. die Katzen zum jeweils anderen ziehen könnten, so dass immer jemand vertrautes für die Katzen da ist (was man ja bis zum "geteilten Sorgerecht" ausbauen könnte wenns funktioniert :wink: )
 
11.11.2002
#1

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Gast

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Katzenfrau

Gast
Hallöchen,
also wenn du mehrere Miezen hast, ist es absolut problemlos die Racker längere Zeit alleine zu lassen..
Ich gehe ja auch Früh um 7 aus dem Haus und komme erst gegen 17:30 Uhr wieder aus der Firma...meine Miezen haben sich bisher noch nicht beschwert ;-)

Bei reinen Wohnungskatzen ist es mit dem "Pendeln" wohl nicht so schwierig wie bei Freilaufmiezen, vor allem wenn sie die Wohnung schon bzw. noch kennen - es kommt natürlich auch auf die Sensibilität der Katze an, das musst du dann allerdings entscheiden was du deiner Mieze zumuten willst/kannst.

Auf jeden Fall ist es immer eine dumme Situation wenn es bei einer Trennung um Katzen (oder ein anderes Lebewesen geht) - da drücke ich euch die Daumen, dass ihr eine gute Lösung findet.

Liebe Grüsse

Jana
 

Gwen

Gast
also es macht den katzen nix aus tagsüber alleine zu sein. ich geh morgens um halb neun und komme abends gegen sechs oder sieben wieder. das macht denen absolut nix.
 

Fischkopf

Gast
Also mitten in meiner Antwort auf deine Frage ist hier unser Server zusammengebrochen, und wir waren 4 Stunden von der Außenwelt abgeschlossen... Keine Mails, kein Internet, kein Katzenforum :evil:

Aber jetzt sind wie wieder da, und ich werde mal versuchen, meinen Beitrag zu rekonstruieren:

Also ich denke, daß eine Trennung Streß für Katzen ist, weil sie ja einen Menschen verlieren - noch dazu offenbar in eurem Falle einen, der viel zuhause war.

Wenn du mit den Katzen ausziehst, müssen sie zusätzlich ein neues Revier (mit neuen Konkurrenten) ertragen. Wenn sie dann noch so lange alleine sind, finde ich das schwer für die Tiger.

Neue Katzen zu holen ist da vielleicht schon eher eine Lösung.

Was das Pendeln angeht, bin ich nicht so sicher, das bedeutet ja auch Streß für die Katzen.

Ich glaube, ich würde die Katzen bei dem Menschen lassen, der von euch beiden mehr Zeit hat, sie über den Verlust des anderen hinwegzutrösten. Wenn das auch noch derjenige von euch ist, der die alte Wohnung behält, um so besser für die Tiere.

Alles Gute
Martina, Batman und Miss Sophie
 

Anonymous

Gast
Huhu,

vielen lieben Dank für alle Antworten auf jeden Fall schonmal - ich finde es schon sehr hilfreich, von vollkommen unvoreingenommenen Personen da mal ein bisschen Feedback zu haben :D Wir beide sind da sicher nicht immer ganz objektiv...

Ich glaube, ich würde die Katzen bei dem Menschen lassen, der von euch beiden mehr Zeit hat, sie über den Verlust des anderen hinwegzutrösten. Wenn das auch noch derjenige von euch ist, der die alte Wohnung behält, um so besser für die Tiere.
Tja, dann würde sicher auch mir die Entscheidung leichter fallen - ist aber leider nicht so, da das Revier aus meinem Haus (samt Nachbarschaft :wink: ) besteht, meine "Verflossene" als angehende Lehrerin aber natürlich diejenige ist, die mehr Zeit zuhause verbringt und gerade eine Wohnung sucht (wobei auf Freigangsmöglichkeit für die Katzen schon wert gelegt wird). Unterm Strich steht also Revierverlust gegenüber Verlust der Person, die halt schon mittags wieder da ist und nicht erst abends... und genau da find ich es halt als relativer "Katzenneuling" seeeehr schwierig, das gegeneinander abzuwägen und unterm Strich will ich natürlich schon das Optimum für die Katzen auch wenn ich selbst dabei zurückstecken muss..

Was das Pendeln angeht, bin ich nicht so sicher, das bedeutet ja auch Streß für die Katzen.
Ich denke das käme ohnehin nur für den Fall in Frage, dass die Katzen hier mitausziehen würden, da sie dann ja zumindest in eine vertraute Umgebung zurückkehren würden, sozusagen ins "alte" Revier...

Gruss
cy (der in R.L. btw Jens heisst aber den gabs hier im Forum wohl schon *g*)
 

Anonymous

Gast
Hallo Jens,
ich mische mich erst jetzt ein.
Ich finde es super, daß Du hier Rataschläge suchst, damit zeigst Du, daß trotz der (sicher schmerzhaften) Trennung, die Tiere weiter im Vordergrund des Interesses stehen. Das empfinde ich als mehr als lobenswert!
Die Entscheidung, wer die Katzen behält muß aber letztendlich bei Euch liegen, wobei ich den persönlichen Bezug der Katzen auf die jeweilige Person als megawichtig finde.
Obwohl ich in einer sehr guten Beziehung (Ehe) lebe, haben wir das Thema auch mal angesprochen und haben auch damals ganz klar festgestellt, daß unsere Inka (ist leider verstorben) zwar uns beide liebt, aber mein Mann doch die Hauptkontaktperson für sie ist. Also war es keine Frage, hätte es je eine Trennung gegeben, wäre Inka bei meinem Mann geblieben, ich hätte natürlich mehr als gerne die Urlaubsversorgung übernommen. Aber , wenn man ehrlich ist: wie lange hat man noch ständig Kontakt? Beide bauen sich ihr neues Leben auf, bekommen neue Bekannte/Freunde und dadurch evtl. neue Alternativen zur Katzenversorgung, die der "Zurückgebliebene" vielleicht gar nicht mitbekommt.
Überlegt Euch, wen sich die Katzen auswählen würden, denn ihr Gefühl ist letztendlich wichtig, nicht unbedingt das von Euch, wenn Ihr wollt, daß die Katzen glücklich sind. Zumal die Trennung auch für die Katzen schon sicher eine starke Veränderung bedeuten.
Ich wünsche Euch aus ganzem Herzen, daß Ihr sowohl für die Katzen, als auch für Euch den richtigen Weg findet werdet.
Dir ganz liebe Grüße
Marion
 

Anonymous

Gast
Hallo Jens,

wir hatten bis auf die Trennung alle Situationen schon mal, also Tiere alleine zuhause, Revierverlust, Pendeln etc.

Aus meiner Sicht würde ich Dir / Euch raten:
Langes Alleinesein ist kein Problem, nur bei einer Einzelkatze nicht schön. Das solltest Du bedenken, wenn sie nicht bei Dir bleiben.
Meiner Erfahrung nach spielt es auch weniger eine Rolle, ob der Hauptbezugspartner früher heimkommt oder nicht. Ich würde daher dem von euch beiden, der die Hauptbezugsperson ist, raten, die Katzen zu nehmen. Wenn sich das die Waage hält (ist z.B. bei uns so), würde ich die Katzen im alten Revier belassen. Denn Trennung der Dosis UND Revierwechsel ist erstmal schwer zu verkraften. Sollte es aber gar nicht anders gehen, würde ich sie vor dem erneuten Freigang recht lange in einer neuen Wohnung lassen.
Grundsätzlich ist ein Revierwechsel aber kein Problem, wenn die Katzen eine intensive Beziehung zu ihrem Dosi haben. Unsere mußten bis jetzt leider dreimal wechseln, aber ich habe den Eindruck, das war ihnen jeweils lieber. Wir haben es einmal probiert, sie noch im alten Revier (bei den Schwiegereltern) zu belassen, aber das hat ihnen gar nicht behagt. Sie wollten definiv mit.
Wir haben mit dem Alleinlassen und Betreuen insgesamt sehr gute Erfahrungen gemacht, und zwar mit folgenden "Modellen" :)
-Zwei Tage mit und ohne Freigang waren ganz alleine sehr gut möglich: Samstag früh füttern, Sonntag abend wieder....
-im Revier bleiben, aber von Menschen, die sie kennen, gefüttert werden (Urlaub)
-zu gut bekannten Menschen gebracht werden, um dort für ein paar Tage oder mehr versorgt zu werden (ließ sich zweimal nicht vermeiden.). Wir haben sie zu meinen Schwiegereltern gebracht, die sie vorher immer gefüttert hatten. Wir hatten sie auch ab und zu mal zu Besuch mit dabei dort.

"Pendeln" würde ich mit den Katzen nur, wenn Autofahren für sie kein Streß ist. Dann aber ist es eine gute Möglichkeit, daß sie bei dem von früher bekannten Partner sind und dort versorgt werden. Aber in dem Fall dort keinen Freigang gewähren. Meistens ist es aber einfacher und für die Tiere streßfreier, wenn man sich einen "neutralen Dritten" zum Hüten sucht, der dann auch Blumen gießt und Post reinholt.
Unsere waren auch nach drei Wochen Abwesenheit zwar etwas frustriert, daß wir so lange weg waren, haben uns aber immer begeistert wieder begrüßt.

Ich hoffe, das hat Dir ein bisschen geholfen. Berichte doch dann mal, was ihr entschieden habt und wie es klappt!

Gruß Judith
 

Sunny

Gast
Hallo Jens.
hab momentan die gleiche Situation wie du, mein Freund und ich haben uns auch getrennt, leben aber noch in der gemeinsamen Wohnung bis wir was neues gefunden haben. Aber bei uns ist es schon klar das ich die Katzen mitnehme, da ich die Hauptbezugsperson bin und mein ehemaliger eh nicht die Zeit hätte Katzen zu versorgen, ist ja eh unter der Woche fast nie daheim. Er will aber trotzdem die Katzen mal nehmen, wenn ich nicht da bin wie Urlaub oder so! Ich hoffe nur auch sie finden sich schnell in einer neuen Umgebung zurecht!

Aber dir würde ich wirklich raten, gebt die Katzen demjenigen von euch zwei, der die Hauptbezugsperson war, ob du nun 9 oder 10 Stunden arbeitest spielt dabei keine Rolle, ich geh auch um 7 früh auser Haus und komm so ca. um 18.00 Uhr wieder! Also von daher kein Problem!

Wünsch dir auf alle Fälle viel Glück dabei und wenn es für eure Katzen besser ist, sie bei deiner Verflossenen zu lassen, dann besuch sie doch ab und zu, und überleg ob du dir vielleicht eigene anschaffen willst.

Liebe Grüße
und ich fühl mit dir, trennen ist nie schön egal von Mensch oder Tier!

Julia
 
Thema:

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